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TESTBERICHT: Lesertest 1 - LG 34CB88-B

Autor: Bernhard Vogel
21.11.2017

Einleitung

Die Anforderungen im Beruf nehmen ständig zu: Selbstorganisierte Teams mit mehr Verantwortung sind die Unternehmens-Ausrichtung, welche zu besseren Ergebnissen in derselben Zeit bei konstanter Mitarbeiteranzahl führen sollen. Dabei nimmt die innerbetriebliche Vernetzung immer mehr zu: Der erhöhte Abstimmungsaufwand bei der weltweiten Zusammenarbeit in v-Teams muss effizient sein, um den Anforderungen gerecht werden zu können.

Daraus leiten sich für die Arbeitsmittel – sprich die IT-Technik – erhöhte Anforderungen ab. Die eingesetzten modernen Programme zur E-Kollaboration sind alle auf die Zusammenarbeit über Zeitzonen hinweg ausgelegt; eine Verfügbarkeit der Kollegen vorausgesetzt, ist mit wenigen Mausklicks ein weltweites Meeting aufgesetzt, in welchem sich gemeinsame Themen und Aufgaben besprechen lassen. Dabei ist über die letzten Jahre ein Trend von immer mehr gleichzeitig geöffneten Anwendungen festzustellen – folglich wird der Platzbedarf immer größer, um die Übersicht wahren zu können. Dabei kommt dem Business-Monitor als Fenster in die Welt der digitalen Zusammenarbeit eine wesentliche Rolle zu.

Ein Gerät lernt man erst im Laufe der Jahre richtig kennen. Da ich den Großteil meiner Arbeit im Homeoffice verrichte, wird der LG 34CB88-B einem Dauereinsatz von morgens bis abends unterzogen; dabei kann der Einfluss unterschiedlicher Lichtverhältnisse auf die Ergonomie und das Bilderlebnis beobachtet und beschrieben werden.

Die folgenden Abschnitte führen von der Inbetriebnahme, den ersten Eindrücken und der Haptik schließlich zum Kernteil des Tests: der Bildqualität und der Ergonomie. Abschließend folgen noch ein Wort zum Energieverbrauch, das Fazit und die Wertung.

Inbetriebnahme, Optik und Mechanik

Das Auspacken beginnt schon mal mit einer positiven Überraschung: Man findet neben dem obligatorischen Zubehör auch zwei Kabel: einmal HDMI nach HDMI, und das zweite Kabel verbindet einen DisplayPort-Ausgang mit dem DisplayPort-Eingang des LG 34CB88-B.

Allerdings gelingt damit nicht das Anschließen des Tablet-Computers, welcher nur über einen Mini-DisplayPort-Ausgang verfügt; auch dessen Dockingstation verfügt nur über diesen Anschluss. Die aus einer Vorahnung heraus – nach dem Erhalt der positiven Antwort den Monitor testen zu dürfen – bestellten Kabel passen jedoch perfekt, sodass auch sofort mit dem Verkabeln begonnen werden kann.

Das mitgelieferte Zubehör beinhaltet auch ein HDMI- und ein DisplayPort-Kabel

Der Aufbau gelingt intuitiv und ohne weiteres Werkzeug. Der Sockel wird mit dem höhenverstellbaren Fuß verschraubt und schließlich in die Halterung auf der Rückseite des Monitors eingeschnappt. Mit den beiliegenden Clips können sämtliche Kabel rückwärtig am Standfuß gebündelt werden. Nach wenigen Minuten thront der Monitor auf dem höhenverstellbaren Schreibtisch. Das ist ein gutes Stichwort, denn auch das Gerät kann ganz bequem mit wenig Kraftaufwand in der Höhe verstellt, aber auch für eine optimale horizontale Ausrichtung um jeweils 3° justiert werden. Ob es exakt 3° sind, habe ich nicht ausgemessen – eine Infografik der Verpackung weist darauf hin. Einstellmöglichkeiten (in der Höhe, seitliches Kippen und Neigen der Betrachtungsfläche) sind damit reichlich vorhanden, sodass jeder Nutzer sein ideales Setup finden wird.

Selbsterklärende Aufbau-Anleitung

Der ca. 49 cm breite Standfuß sorgt für einen stabilen Stand. Der aufgestellte Monitor vermittelt eine solide Qualität, und die Verarbeitung ist sehr gut und lässt keinen Grund zur Kritik zu. Der schlanke, ca. 1,5 cm breite Rahmen um das Display herum ist in dezentem, nicht spiegelndem Schwarz gehalten.

Der LG 34CB88-B macht auf dem Schreibtisch eine richtig gute Figur

Geräuschentwicklung

Dieser Abschnitt ist der Kürzeste. Dies liegt daran, dass der LG 34CB88-B während der 14-tägigen Testdauer zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Geräusche, sei es ein Brummen, Fiepsen, Surren oder Sonstiges, von sich gab.

Anschlüsse

Wie bereits bei der Inbetriebnahme beschrieben, sind die beiliegenden Kabel leider nicht passend für meine beiden Geräte:

Gerätetyp, Modell Betriebssystem Grafikkarte Anschlüsse
Surface Book Windows 10 Intel HD Graphics 520 DisplayPort, HDMI, USB
Surface Pro 4 Windows 10 Intel HD Graphics 520 DisplayPort, HDMI, DVI, USB

Tabelle 1: Diese beiden Microsoft-Geräte mit Windows 10 Enterprise werden am Monitor betrieben

Das Surface Pro 4 wie auch das Surface Book sind neben dem digitalen Mini-DisplayPort-Anschluss auch noch über USB angeschlossen. Das nötige Kabel dafür liegt nicht bei. Benötigt wird hierfür ein USB-A-auf-USB-B-Kabel, welches in der Bastelschublade glücklicherweise vorrätig war.

Hier noch ein Blick auf das Anschluss-Panel auf der Rückseite des Monitors:

Diese Anschlüsse gibt es (von links nach rechts und von oben nach unten): DisplayPort-Eingang, HDMI-Eingang 1, HDMI-Eingang 2, USB-Ladeanschluss 1 und 2, jeweils bis 1.1 A, USB-B-Eingang zur Verbindung mit dem PC, Audioeingang bzw. Kopfhöreranschluss und Stromanschluss

Bedienung

In diesem Abschnitt möchte ich meine Erfahrung sowohl bei der Erstinbetriebnahme als auch nach gut zehn Tagen Testbetrieb wiedergeben.

Erstinbetriebnahme

Erwartungsvoll betätige ich den Einschalter, welcher mir bei der Montage des Standfußes bereits aufgefallen war. Dieser befindet sich mittig auf der Unterseite des Monitorrahmens. Ein markantes akustisches Signal – das im Konfigurationsmenü aber auch komplett ausgeschaltet werden kann – bestätigt den Betrieb des Monitors. Der Monitor zeigt kurz eine Kontrollmeldung, dass kein Eingangssignal erkannt wurde und deshalb in wenigen Sekunden in den Standby-Betrieb gewechselt wird. Okay, denke ich, da wird der falsche Eingang ausgewählt sein – kein Problem, muss ich halt einen anderen auswählen. Doch dann beginnt die Suche nach diversen Knöpfen auf der Seite des Monitorrahmens; behutsam taste ich sämtliche Seiten ab und … finde nichts! Was nun? Nun schaltet der Monitor den Bildschirm ab, und ich sehe ein elegantes Schwarz auf 34 Zoll.

Zugegeben etwas irritiert drücke ich noch mal den Einschalter, und siehe da: Das Menü erscheint mit all seinen Optionen! Da der Einschalter bei Betätigung im laufenden Betrieb den Zugang zu diversen Einstellungen bietet, nenne ich ihn fortan Bedien-Joystick.

Bedienbarkeit nach zehn Tagen Eingewöhnungszeit

Dieser Abschnitt kann kurz ausfallen und ließe sich gar auf ein einzelnes Wort reduzieren: Hervorragend!

Festzuhalten bleibt an dieser Stelle, dass es wirklich keinerlei störende Status-LEDs gibt, welche unangenehm blenden könnten. Der Bedien-Joystick wird nach sehr kurzer Gewöhnungszeit mit verbundenen Augen sicher in der Mitte des Bildschirms auf der Unterseite des Rahmens gefunden.

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