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TESTBERICHT: Acer RC271U Teil 5


Messungen nach Kalibration und Profilierung

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung werden eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit Farbmanagement-fähiger Software erreicht.

Die Messungen wurden während des Kalibrierungsvorgangs gegenüber der Werkseinstellung wie folgt verändert: Helligkeit 24, Rot 97, Grün 97, Blau 100.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung

Nach einer Kalibrierung sind nur noch zwei kleinere Ausschläge bei den Farbwerten sowie der leicht erhöhte Range-Bereich bei den Grauwerten festzuhalten. Die durchschnittlichen Abweichungen liegen in beiden Fällen in einem sehr guten Bereich. Die Delta-C-Range verhindert allerdings eine sehr gute Gesamtwertung. Die Gammakurve liegt zudem auf der Ideallinie, und auch die sRGB-Farbraumabdeckung kann mit 96 % dem guten Ergebnis nach einer Kalibrierung keinen Strich mehr durch die Rechnung machen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Profilvalidierung

Validierung des Profils

Die Profilvalidierung fällt noch besser aus. Alle Werte bewegen sich in sehr guten Bereichen, und die minimalen Abweichungen verhindern keine sehr gute Benotung in diesem Abschnitt. Auffällige Drifts oder unschöne Nichtlinearitäten konnten ebenfalls nicht beobachtet werden.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Für kleinere Auflösungen als die native mit 2560 x 1440 Pixeln gibt es drei verschiedene Möglichkeiten der Darstellung. Das Bild kann auf die ganze Fläche des Bildschirms gestreckt wiedergegeben oder im richtigen Seitenverhältnis vergrößert dargestellt werden. Als dritte Möglichkeit steht zudem ein 1:1-Betrieb zur Verfügung, bei dem dann allerdings dicke schwarze Balken an allen Seiten eingeblendet werden. Aufgrund des Seitenverhältnisses von 16:9 empfehlen wir entsprechend, kleinere 16:9-Auflösungen zu wählen, und haben diese daher auch für einen genaueren Vergleich abgebildet.

Die kleinere Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln wirkt naturgemäß etwas grobpixelig, dafür aber scharf und kann daher auch für längere Arbeiten genutzt werden. Bei der Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln wirken die Schriften scharf, aber das Gesamtbild insgesamt etwas matschig. In Spielen fällt der Effekt nach einiger Zeit nicht mehr auf, im Desktop-Betrieb fanden wir ihn dagegen länger störend. Insgesamt kann aber noch eine knapp gute Bewertung in diesem Bereich erzielt werden.

Testgrafik: Links 1920 x 1080, rechts 1280 x 720


Textwiedergabe: Oben 1920 x 1080, unten 1280 x 720

Reaktionsverhalten

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der Messwert CtC (Color to Color) geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Im Datenblatt wird eine Reaktionszeit von 4 ms genannt. Eine Beschleunigungsoption (Overdrive) ist unter dem Menüpunkt "OD" vorhanden. Gewählt werden kann zwischen "Aus", "Normal" und "Extrem". Voreingestellt ist der Wert "Normal".

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1 Kommentar vorhanden


Und wieder mal ein Gerät mit üblem Glow-Effekt, der nur eine Randnotiz wert ist und scheinbar zu keiner Abwertung führt.

IPS erinnert mich irgendwie an Android-Smartphones. Totale Resignation. Wenn alle Hersteller nur Müll liefern (0 bis 1 Jahr Update-Zeitraum) dann wird das irgendwann kaum noch erwähnt.

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