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TESTBERICHT: Acer RC271U Teil 7


Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Bei der mittleren Overdrive-Einstellung liegt dieser Wert bei 6,5 ms und damit noch in einem guten Bereich. Die Zeit der Signalverzögerung ist mit 16,8 ms dagegen recht lang, so dass eine Gesamtlatenz von 23,3 ms erreicht wird. Auch bei der höchsten Overdrive-Einstellung liegt der Gesamtwert noch über 20 ms, wodurch das Gerät Hardcore-Gamern nicht mehr empfohlen werden kann.

Backlight

Das Hintergrundlicht des Monitors wird nicht durch Pulsbreitenmodulation (PWM) reduziert, deshalb entstehen auch keine Unterbrechungen im Lichtstrom (Flackern). Somit ist der Monitor auch bei reduzierter Helligkeit für ermüdungsfreies Arbeiten zu empfehlen.

LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung

 

Subjektive Beurteilung

Gelegenheitsspieler wählen die mittlere Overdrive-Einstellung und können dann bei einer guten Bildwiedergabe die entsprechenden Spiele genießen. Sowohl die Reaktionszeit als auch die Latenz sollten für diese Gruppe noch ausreichend schnell sein. Die nachfolgend erwähnten negativen Punkte betreffen diese Gruppe in der Regel zudem ebenfalls nicht. Da viele Gelegenheitsspieler Schlieren zum Beispiel nicht wahrnehmen oder nicht als störend einstufen.

Selbst bei der nicht zu empfehlenden höchsten Overdrive-Einstellung besitzt der Monitor eine Gesamtlatenz von über 20 ms und ist für Hardcore-Gamer daher nicht geeignet. Leichte Schlieren sind aufgrund des nicht vorhandenen 120-/144-Hz-Modus ebenfalls sichtbar. Der Hersteller hat zudem keinerlei Extras oder besondere Einstellungen für Gamer integriert, so dass auch in diesem Bereich nicht gepunktet werden kann.

Sound

Aufgrund der geringen Tiefe des Monitors haben wir von den beiden verbauten Zwei-Watt-Lautsprechern keine großen Wunder erwartet. Wir wurden in diesem Bereich leider auch nicht überrascht. Der Sound klingt recht blechern und besitzt weder ansprechende Höhen, noch ist ein Bass vorhanden. Für Windows-Sounds und ähnliche Anwendungen sind die Lautsprecher aber natürlich trotzdem sinnvoll einsetzbar. Bereits für kurze Videoclips würden wir aber den Anschluss von externen Boxen oder eines Kopfhörers empfehlen. Da das Gerät sowohl einen Audio-Eingang als auch -Ausgang besitzt, stehen in diesem Bereich fast alle Möglichkeiten offen.

DVD und Video

Wir haben den Monitor per HDMI mit einem Blu-ray-Player verbunden und diese Kombination für die meisten nachfolgenden Tests verwendet. Durch sein 16:9-Format ist er auch für Filme und vor allem Serien geeignet, die Lichthöfe an der Seite stören aber auch in diesem Bereich leicht. Besonderheiten wie ein Bild-in-Bild-Modus oder andere Extras für einige Bonuspunkte besitzt das Gerät nicht.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Alle zugespielten Signale konnten in einem der angebotenen Modi seitengerecht dargestellt werden. Notfalls ist der 1:1-Modus wählbar, der kleine Auflösungen allerdings mit sehr großen schwarzen Balken an allen Seiten darstellt.

Bei den Bildraten ist der Monitor sehr flexibel. Darstellbar sind sowohl 24 als auch 50 und 60 Hz.

24, 50 und 60 Hz sind einstellbar

Overscan

Das Gerät besitzt keine Overscan-Einstellung, daher lassen sich auch in diesem Bereich keine Zusatzpunkte verdienen.

Farbmodelle und Signallevel

Bei den Farbmodellen und auch beim Signallevel muss auf die Automatik des Gerätes vertraut werden, manuelle Einstellungen können nicht vorgenommen werden. Bei unseren angeschlossenen Geräten wurden die richtigen Parameter gewählt, aber gerade bei etwas exotischeren Anwendungen wird eine manuelle Eingriffsmöglichkeit wohl schmerzlich vermisst werden.

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1 Kommentar vorhanden


Und wieder mal ein Gerät mit üblem Glow-Effekt, der nur eine Randnotiz wert ist und scheinbar zu keiner Abwertung führt.

IPS erinnert mich irgendwie an Android-Smartphones. Totale Resignation. Wenn alle Hersteller nur Müll liefern (0 bis 1 Jahr Update-Zeitraum) dann wird das irgendwann kaum noch erwähnt.

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