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TESTBERICHT: AOC AG352UCG Teil 4


Bedienung

Unterhalb des Displays befindet sich die Steuereinheit für das OSD-Menü. Während die beiden anderen AGON-Modelle, die wir bisher getestet haben, noch über Tasten auf der linken Seite am Rahmen verfügten, geht AOC hier einen moderneren Weg und setzt einen Fünf-Wege-Joystick ein. Er ist am besten mit den Fingerkuppen zu bewegen und hat in der Mitte eine Vertiefung, um Halt zu finden. An den Endpunkten gibt er durch ein leises Knacken Rückmeldung über dessen Betätigung. Man sollte allerdings nicht zu stark auf das Ende drücken, da so das Display ausgeschaltet wird. Hier hätte ein etwas größerer Widerstand gutgetan, da es dafür nicht viel Kraft benötigt.

Das OSD-Menü wird über den Fünf-Wege-Joystick gesteuert

Es existieren mit Lautstärkeeinstellung und Eingangswahl zwei Hotkeys. Bewegt man den Joystick zu sich hin, erreicht man die Lautstärkeeinstellung, die dann durch erneutes vertikales Bewegen des Sticks erhöht oder verringert wird. Wird der Joystick nach links bewegt, wechselt man zwischen HDMI- und DisplayPort-Schnittstelle. Ein Klick auf die rechte Seite eröffnet das Hauptmenü. Die Steuerung ist sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere wenn man die Bedienung mittels Joystick von anderen Geräten kennt und Einstellungen durch Druck auf das Ende des Sticks immer bestätigen musste.

Bei dem AOC schaltet man das Gerät dann einfach aus. Hier funktioniert die Bedienung etwas anders, indem der Stick nach links bewegt wird, um eine Einstellungsebene zu betreten. Eine erneute Rechtsbewegung aktiviert anschließend den Punkt, dessen Einstellung wiederum durch eine vertikale Bewegung des Sticks erhöht oder verringert wird. Eine Bewegung nach rechts dient anschließend zum Verlassen des Punktes oder der Ebene. Gewöhnt man sich erst mal daran, funktioniert das zwar, aber einen Innovationspreis erhalten die Ingenieure für die Bedienung bestimmt nicht.

OSD

Das OSD-Menü ist sehr nüchtern und übersichtlich gestaltet. Es ist in vier Ebenen aufgeteilt, und die Punkte sind sinnvoll zugeordnet.

Das OSD-Menü ist übersichtlich und nüchtern gestaltet

Nicht auswählbare Punkte sind ausgegraut. Da wir es mit einem Gaming-Display zu tun haben, ist es wichtig, dass es möglich ist, die eigenen Spieleinstellungen abspeichern zu können. Hier schwächelt das OSD. Zwar existieren vier Presets und die Stellung "Aus", jedoch steht nur ein einziger Speicherplatz unter "Spiel" zur Verfügung. Sämtliche anderen sind zwar vollkommen anpassbar, verlieren allerdings die Einstellungen, wenn auf ein anderes Preset zugegriffen wird, und stellen sich auf Werkseinstellungen zurück. Das heißt, nicht ganz, da die gerade vorgenommenen Einstellungen direkt unter dem Modus "Aus" abgespeichert und einfach mit den Einstellungen vermischt werden, die bereits dort gespeichert sind. Das gibt ein heilloses Durcheinander und ist alles andere als toll. Der Modus "Spiel" hält aber die vorgenommenen Einstellungen aufrecht, bis das Display in den Werkszustand zurückgesetzt wird. Für ein Gaming-Display ist uns das aber zu wenig, da die gewünschten Optionen oft von Spiel zu Spiel variieren.

Während die weiteren Einstellungsmöglichkeiten in der Vielfältigkeit für ein Gaming-Display eigentlich ausreichend sind und sämtliche Punkte und deren Auswirkungen im Handbuch erklärt werden, vermissen wir den sehr wichtigen Punkt der Bildformateinstellungen für einen 21:9-Monitor. Am Computer stellt das kein Problem dar, da hier die Grafikkarte eingreifen kann. Sollte aber z. B. ein BD-Player als Quellgerät dienen, wird man nicht in den Genuss einer bildschirmfüllenden Anzeige kommen und muss mit Balken an den Seiten leben.

Der AOC AG352UCG verfügt zudem über Lichteffekte mittels LED-Leisten, die über das OSD-Menü unter "Extra -> LED-Farbe und LED-Intensität" gesteuert werden können.

Die Punkte "LED-Color" und "LED-Intensity" steuern die LED-Leisten unter dem Rahmen und auf der Rückseite

Ein ähnliches Feature haben wir bereits beim Acer Predator Z271 gesehen. Hier liegt es aber in einer abgespeckten Form vor und zeigt lediglich eine permanente Beleuchtung, die in Blau, Grün oder Rot und in drei Stärken reguliert werden kann.

Die LED-Leisten können in Blau, ...

... in Grün oder ...

... in Rot beleuchtet werden

Zu finden sind die LED-Leisten unter dem Rahmen und auf der Rückseite, wie eingangs erwähnt. In der geringsten Stärke hat uns dieses Feature durch das angenehme diffuse Licht unter dem Monitor sehr gefallen und unterstreicht das edle Design in positivem Sinne. Sinnlose Spielereien wie blinkendes oder pulsierendes Licht sind glücklicherweise erst gar nicht auswählbar.

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3 Kommentare vorhanden


Hallo und Guten Morgen ...

schöner Test ... niederschmetterndes Ergebnis :D ...

Aber was ich vermisse ... der Monitor wurde großmundig mit ULMB angekündigt, auf der AOC Seite wir ULMB auch unter Ausstattung erwähnt und beschrieben ... was ist daraus geworden?

Danke und sonnige Grüße
Hallo SirFEX,

da muss wohl bei AOC irgendetwas durcheinander gekommen sein. Dieser Monitor hat definitiv kein ULMB!

Viele Grüße
Oliver
Tjoa ... Danke für die Antwort ... ich hab gestern gleich auch noch ne Anfrage an AOC geschickt ... Aber dann geht der Monitor wieder zurück ... sowas ist ne Sauerei mit Zeug zu werben was dann nicht drin ist :-( ...


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