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TESTBERICHT: AOC AG352UCG Teil 5


Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 50, Gamma 1 (2,2), Farbtemperatur "Warm". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist bis auf den etwas gröberen Übergang nahe der Mitte, an dem nahezu jedes Consumer-Gerät leidet, sehr schön homogen. Auch bei der Graustufendarstellung macht das Modell eine richtig gute Figur und zeigt sämtliche hellen als auch dunklen Graustufenfelder an.

Graustufen des AOC AG352UCG

Der Grauverlauf zeigt sich beim AOC, bis auf den üblichen, etwas gröberen Übergang nahe der Mitte, sehr schön homogen. Die Graustufendarstellung fällt sehr gut aus und lässt sämtliche hellen als auch dunklen Grautöne vom Hintergrund unterscheiden. Schaut man seitlich auf das Panel, verliert das Bild erheblich an Kontrast. Dafür zieht nur ein minimaler Gelbschleier über das Bild, der kaum wahrgenommen werden kann. Das haben wir bei anderen Displays schon sehr viel schlimmer gesehen. Auch bei dieser Ansicht bleiben alle hellen als auch dunklen Grautöne erkennbar, wobei letztere durch den Kontrastverlust zu hell angezeigt werden.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

AAusleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Das Schwarzbild zeigt zwar einen schönen satten Schwarzton, doch sind in einem komplett abgedunkelten Raum einige minimale Highlights zu erkennen, die von oben und unten einstrahlen und bei fünffach verlängerter Belichtungszeit stärker zur Geltung kommen. Bei normaler Beleuchtung sind diese aber nicht zu erkennen und stellen deswegen selbst bei düsteren Filmen oder Spielen kein Problem dar. Von der Seite betrachtet sind allerdings am oberen und unteren Rand vier Spots zu erkennen, die etwa 15 mm von den seitlichen Außenrändern entfernt liegen und sich deutlich zu erkennen geben.

Glow des AOC AG352UCG

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des AOC AG352UCG

Der AOC AG253UCG verfügt über eine hohe maximale Leuchtdichte von 351 cd/m² bei nativem Weißpunkt und liegt damit 17 Prozent über den Angaben im Datenblatt. Um D65 zu erreichen, bedarf es lediglich einer minimalen Anpassung des Blaureglers. So bleiben auch nach den Anpassungen noch hohe 348 cd/m² übrig. Trotzdem lässt sich das Panel auf 28 cd/m² absenken, was ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit problemlos ermöglicht.

Durch das eingesetzte VA-Panel soll laut Datenblatt ein Kontrastverhältnis von 2000:1 erreicht werden. Wir messen ein durchschnittliches Kontrastverhältnis von 1990:1. Der letzte Wert bei 0 Prozent Helligkeit mit einem Kontrastverhältnis von 2800:1 verschönt das Messergebnis allerdings etwas, da unser Messgerät nur zwei Nachkommastellen erfassen kann. Nimmt man den Peak heraus, bleibt noch ein durchschnittliches Kontrastverhältnis von 1909:1 übrig, was nicht weit von den Angaben im Datenblatt entfernt liegt und immer noch ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Nach der Kalibrierung zeigt das Messprotokoll einen Wert von 2005:1 an, was sich schlussendlich mit den Herstellerangaben deckt.

Bildhomogenität

Links Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts Farbreinheit in Delta C des AOC AG352UCG

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Mit einer maximalen Helligkeitsabweichung von 23,53 Prozent und einer durchschnittlichen Helligkeitsabweichung von 9,84 Prozent zeigt das Display ein befriedigendes Ergebnis. Auffallend sind die sehr viel höheren Abweichungen am oberen Bildrand. Unregelmäßigkeiten sind aber bei flächigem Weißbild mit bloßen Augen nicht zu erkennen.

Auch die Farbabweichungen zeigen mit einem maximalen Delta C von 3,06 und einem durchschnittlichen Delta C von 2,20 in beiden Fällen ein befriedigendes Ergebnis. Hier sind auch keine auffälligen Schwachstellen der Messwerte zu erkennen.

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3 Kommentare vorhanden


Hallo und Guten Morgen ...

schöner Test ... niederschmetterndes Ergebnis :D ...

Aber was ich vermisse ... der Monitor wurde großmundig mit ULMB angekündigt, auf der AOC Seite wir ULMB auch unter Ausstattung erwähnt und beschrieben ... was ist daraus geworden?

Danke und sonnige Grüße
Hallo SirFEX,

da muss wohl bei AOC irgendetwas durcheinander gekommen sein. Dieser Monitor hat definitiv kein ULMB!

Viele Grüße
Oliver
Tjoa ... Danke für die Antwort ... ich hab gestern gleich auch noch ne Anfrage an AOC geschickt ... Aber dann geht der Monitor wieder zurück ... sowas ist ne Sauerei mit Zeug zu werben was dann nicht drin ist :-( ...

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