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TESTBERICHT: Asus MB16AC Teil 4


Sound und Video

Zusätzliche Lautsprecher hat der ASUS ZenScreen MB16AC nicht eingebaut. Angesichts der Farbraumabdeckung dürfte auch klar sein, dass das Display nicht vorrangig für die Anzeige von Multimedia-Inhalten gedacht ist.

Doch zunächst stellt sich die Frage, ob sich denn PC-Videos überhaupt über "DisplayPort over USB" ruckelfrei darstellen lassen. Ja, das geht, und zwar erstaunlich gut. Gelegentlich sind Mikroruckler zu sehen – wie bei Desktop-Monitoren mit 60 Hz auch. Ansonsten gelang die Wiedergabe unseres Testvideos sehr gut. Am reibungslosesten allerdings, wenn nur der ASUS ZenScreen MB16AC angeschlossen bzw. aktiv war. Probleme könnte es auch geben, wenn die Wiedergabe des Videos Content-Protection erfordert.

Ansonsten hat uns die Wiedergabe unseres Testvideos erstaunlich gut gefallen. Die geringe Farbraumabdeckung fällt nur in Szenen auf, die sehr kräftige Farben wiedergeben wollen. Sofern man störende Spiegelungen vermeiden kann, entsteht auch durch das "Glossy-Display" mit seinem guten Schwarzwert ein gewisser Ausgleich hinsichtlich wahrgenommener Brillanz.

Vielreisende können das Display also ohne Weiteres auch am Abend noch zu Unterhaltungszwecken einsetzen. Besser als viele Hotel-Fernseher ist es allemal.

Einsatzszenarien

Für sich alleine genommen wäre der ASUS ZenScreen MB16AC erst mal nur ein nettes Gadget. Doch uns fällt ad hoc eine Reihe von Szenarien ein, in denen das Gerät sehr nutzbringend eingesetzt werden kann.

Mit dem ASUS ZenScreen MB16AC kann man zwar das Display seines Notebooks nicht vergrößern, aber das zweite Display schafft immer dann Mehrwert, wenn mit mehreren Fenstern gearbeitet wird, die sich entsprechend auslagern lassen.

Vorrangig sehen wir hier Business-Szenarien mit Office-Dokumenten. Vertriebsleute und Consultants, die am Morgen im Hotel in der Telko noch einmal Angebot, Kalkulation und die zugehörige Präsentation durchsprechen müssen, bevor es ab zum Kunden geht, werden den zusätzlichen Display-Platz lieben.

Außendienstmitarbeiter in der Finanzbranche können das Gerät auch sehr gut in der Kundenberatung einsetzen. Wenn zwei bis drei Kunden gegenübersitzen und auf den ASUS ZenScreen MB16AC schauen, hat man selbst das Notebook-Display zur Verfügung, und der Kunde sieht dann auch nicht notwendigerweise das Gleiche wie der Berater.

Für Content-Creation und Bildbearbeitung ist das Display für sich alleine genommen aufgrund der geringen Farbraumabdeckung zwar nicht geeignet, sehr wohl aber als Zusatzbildschirm zur Anzeige der Bilderübersicht. Die kann dann stets im Blick bleiben, während man auf einem Touchscreen-Tablet mit hochwertigem Display einzelne Bilder bearbeitet.

Geht es primär um die Beurteilung von Bildausschnitt und Schärfe, kann das Gerät auch im Fotostudio beim Tethered-Shooting flexibel als Zweit-Display eingesetzt werden: Liveview, Bildergebnis und Studiolichtsteuerung gleichzeitig.

Last but not least könnte das Modell auch Administratoren begeistern, die überwiegend Headless-betriebene Geräte betreuen. Voraussetzung ist dann natürlich, dass ein entsprechender USB-Port für die Wartung vorbereitet und freigeschaltet ist.


Bewertung
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nicht möglich
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276,93 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der ASUS ZenScreen MB16AC richtet sich mit seinen Packmaßen – nur 8 mm dick und 800 Gramm schwer – primär an Anwender, die ständig unterwegs sind und beim Arbeiten durch das Auslagern von Fenstern auf ein zweites Display profitieren können.

Wie von einem ASUS-Zen-Gerät zu erwarten, ist die Verarbeitung sehr hochwertig, mit viel Liebe beim Design bis in das kleinste Detail. Durch die Doppelfunktionalität der Schutzhülle als variabler Ständer kann das Display blitzschnell im Hoch- oder Querformat aufgestellt und in unterschiedlichen Winkeln genutzt werden. Das Handling ist auch dank USB-C besonders einfach, da nur ein einziges Kabel für Stromversorgung und Videosignale benötigt wird. Am stilvollsten sieht natürlich die Paarung mit einem ZenBook von ASUS aus, es funktioniert aber auch mit jedem Gerät, das zumindest über einen USB-3.0-Port (Typ A) verfügt.

Den größten Schwachpunkt des Gerätes sehen wir in der glänzenden Display-Oberfläche. Selbst in Innenräumen ist das Vermeiden von störenden Spiegelungen nicht immer einfach. Mager fällt auch die Farbraumabdeckung aus. Auch unter Berücksichtigung der Ergebnisse bei der Bildhomogenität spielt das aber beim Arbeiten mit Office-Dokumenten keine Rolle. Wichtiger ist hier die bereits ab Werk erstaunlich gute Graubalance. Die Maximalhelligkeit dürfte in den meisten Fällen für das Arbeiten in Innenräumen ebenfalls ausreichen.

Aus diesen Zutaten ergibt sich, wie im Test ausführlich beschrieben, eine Fülle an Einsatzmöglichkeiten. Aufgrund der sehr guten Verarbeitung erscheint auch der Preis angemessen.

Gesamturteil: GUT


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