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TESTBERICHT: Asus MX34VQ Teil 5


Das Foto zeigt den Bildschirm des ASUS MX34VQ bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Bei derart extremen Blickwinkeln werden die Schwächen eines VA-Panels im Vergleich zu einem IPS-Panel schon deutlich.

Durch zusätzliche Aufhellung der dunklen Bereiche wird bei flacheren Betrachtungswinkeln der Kontrast schnell stark reduziert, und auch die Farben verblassen deutlich. Am Schreibtisch wird das zwar durch das gewölbte Display bei zentrierter Sichtposition ganz gut ausgeglichen, aber die Schwächen des ASUS MX34VQ sind hier auch für ein VA-Panel eher überdurchschnittlich hoch. Die Detailzeichnung im schwarzen Rippen-Shirt der Dame in unserem Testbild sieht man nur richtig, wenn man genau lotgerecht auf diesen Bildbereich schaut. Bereits leichte Kopfbewegungen nach rechts oder links verändern die sichtbare Detailzeichnung erheblich.

Interpolation

Der Bildschärferegler wirkt auch an den digitalen Eingängen. Eine Veränderung ist allerdings nur in bestimmten Bildmodi möglich. Im getesteten Standardmodus ist der Regler ausgegraut und auch der ggfls. verwendete Wert nicht einsehbar.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei 1280 x 720 sieht man, dass die notwendige Pixelvergrößerung hauptsächlich durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewirkt wird. Dies führt zu etwas fetteren Konturen mit leichtem Unschärfeeindruck. Farbsäume treten nicht auf.

In allen interpolierten Auflösungen sind die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – ordentlich. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte halten sich in Grenzen. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

Negativ fällt hier allerdings auf, dass das OSD nur sehr unzureichende Möglichkeiten anbietet das gewünschte Seitenverhältnis einzustellen. Ob der Anschluss per DisplayPort oder via HDMI erfolgt, spielt dabei keine Rolle. Unter der wenig aussagekräftigen Bezeichnung "Kontrollen" gibt es zwar unter "Bildeinrichtung" eine Möglichkeit, die aber in den wichtigsten Bildmodi (Standard und sRGB) nicht aktiv ist. Das ist natürlich insbesondere bei Anschluss externer Geräte ohne konfigurierbare Grafikkarte wenig erfreulich.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden – in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert. Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-Rite-i1-DisplayPro-Colorimeter und ein X-Rite-i1-Pro-Spektrophotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums

Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse jeweils für das Werks-Preset und nach Software-Kalibration mit Quato iColor Display zusammen:

Farbraum Abdeckung im Werks-Preset Abdeckung nach Kalibrierung
sRGB 98 % 99 %
Adobe RGB - 75 %
ECI-RGB v2 - 67 %

Farbmodus: Custom (Werkseinstellung)

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben:

Bildmodus: Standard
Helligkeit: 80
Kontrast: 80
Gamma: keine Einstellmöglichkeit
Farbtemperatur: Anwender
RGB: 100/100/100
Color-Gamut: k. A.
DUE Priority: k.A.
Schärfe: nicht änderbar
Reaktionszeit: 60

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: Delta-E-Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, Delta-C-Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Grau-Balance in der Werkseinstellung, Bildmodus "Standard"

An beiden Grafiken ist unschwer zu erkennen, dass in den Werkseinstellungen weder die Graubalance noch der Gammaverlauf passen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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1 Kommentar vorhanden


Danke für den Test! Ich besitze den Monitor selbst auch und hätte hier deutlich bessere Testergebnisse bei der Qualität und Repsonsetime erwartet.
Die Ergonomischen Möglichkeiten sind leider wirklich schlecht, vor Allem wenn man den Preis betrachtet. Also ich bin glücklich mit dem Monitor. Wollte mir erst den Samsung C3491 holen, aber nachdem euer Test nich so gut für den Ausfiel habe ich mir "blind" den Asus geholt.

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