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TESTBERICHT: Asus PB27UQ Teil 2


Zusatzfunktionen

Blaulichtfilter

Das Gerät besitzt, wie mittlerweile viele andere Monitore auch, einen Filter zur Reduzierung der Blauanteile und bietet vier vordefinierte Modi an. Der erste Modus ist fürs tägliche Surfen gedacht und soll die Farben nur minimal verfälschen. Weiß wird in diesem Modus ein bisschen gelblicher dargestellt. Wer die Grundeinstellung nicht als Vergleich hat, wird auf den ersten Blick aber wahrscheinlich nicht einmal merken, dass ein Filter eingeschaltet ist.

Der zweite Modus wird für die Betrachtung von Bildern und Videos empfohlen, der dritte für das Lesen von Artikeln und der letzte bei einer geringen Raumhelligkeit. Um diesen Effekt zu erreichen, werden die blauen Farbanteile von der ersten zur vierten Stufe immer stärker reduziert. Dies führt dazu, dass das Bild immer wärmer wird und weiße Seiten letztendlich gelblich dargestellt werden. Für manche Anwender mag der Filter nützlich sein, daher ist es erfreulich, dass er auf eine Schnelltaste gelegt werden kann. Denn für die Standarddarstellung empfehlen wir ihn nicht, so dass nur bei bestimmten Anwendungen auf diese Funktion zurückgegriffen werden sollte.

Vividpixel

Vividpixel ist eine Technologie von ASUS, die Bildkonturen schärfer und klarer darstellen soll. Hilfreich soll dies vor allem bei Bildern mit geringerer Auflösung sein. Voreingestellt ist der Wert 25, der in weiteren 25er-Schritten bis zum Wert 100 erhöht werden kann. In der Grundeinstellung ist kaum ein Unterschied zum ausgeschalteten Zustand erkennbar, ab der Stufe 50 findet dagegen eine sichtbare Überschärfung statt. Für Spezialanwendungen mag auch dieser Modus seine Daseinsberechtigung haben, im alltäglichen Gebrauch empfehlen wir jedoch, die Funktion nicht zu nutzen, da sie kein natürliches Bild wiedergibt.

Bild in Bild und Bild bei Bild

Die Einstelloptionen Bild in Bild und Bild bei Bild waren beim Vorgängermodell ein kleines Highlight, da im Zusammenspiel mit den vielen Eingängen bis zu vier Signale gleichzeitig wiedergegeben werden konnten. Dies wird auf der Hersteller-Homepage auch für dieses Modell versprochen. In den Optionen des OSDs haben wir diese Möglichkeit aber nicht mehr finden können, und auch das Handbuch listet diese nicht mehr auf. Gleichzeitig darstellbar sind beim ASUS PB27UQ immer nur zwei Signale: entweder nebeneinander oder über dem Hauptbild in einer der vier Ecken. Dabei sind sowohl die Ecke als auch die Größe wählbar, und auch ein Wechsel ist durch die Funktion "Auslagern" bequem möglich. Zudem ist jedes Eingangssignal mit jedem der drei möglichen anderen Anschlüsse kombinierbar, es gibt diesbezüglich keine Einschränkungen. Die Möglichkeiten sind daher insgesamt größer als bei den meisten Konkurrenzprodukten – gegenüber dem Vorgängermodell bedeutet dies aber trotzdem einen kleinen Rückschritt.

Einstellmöglichkeiten im PiP- und PbP-Modus

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 80, Farbtemperatur "Anwender" mit Rot, Blau und Grün jeweils auf dem Wert 100 und den Standardmodus.

Wie üblich war die Helligkeit viel zu hoch voreingestellt. Die restlichen Standardeinstellungen konnten bei einer subjektiven Beurteilung aber voll überzeugen. Durch die hohe Auflösung war eine sehr scharfe und saubere Bilddarstellung möglich, der Kontrast wirkte ausreichend hoch, und bei verschiedenen Testbildern konnten keine negativen Effekte beobachtet werden. Ein störendes IPS-Glitzern war ebenfalls nicht vorhanden, zudem erfolgte die Darstellung ohne Spiegelungen auf dem Bildschirm oder dem Rahmen des Gerätes.

Graustufen

Beim den hellen Balken konnten alle Stufen identifiziert werden, bei den dunklen Balken war schon jeweils der dritte von außen kaum noch vom Hintergrund differenzierbar. Da wir diese Überprüfung bei unveränderter Werkseinstellung vorgenommen haben, ist dies trotzdem ein gutes Ergebnis.

Graustufen und -verlauf

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Eigentlich besitzt der Monitor eine recht gleichmäßige Ausleuchtung, in der oberen linken Ecke konnte bei unserem Gerät aber ein Lichthof ausgemacht werden. Bei längerer Betrachtung wurde auch ein Lichthof in der unteren rechten Ecke erkennbar. Selbst bei längerer Belichtung war aber keine wolkige Darstellung erkennbar. Eine gute Note wird in diesem Bereich durch die beiden sichtbaren Abweichungen aber trotzdem verpasst.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Wird ein schwarzes Bild von einer schrägen Draufsicht analysiert, wird der als IPS-Glow-Effekt beschriebene Zustand sichtbar. Das Bild hellt sich deutlich auf und zeigt eher ein helles gräuliches statt ein schwarzes Bild. Dies ist ein typischer Effekt für ein IPS-Panel.

Ausleuchtung bei einer Betrachtung von rechts schräg oben

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast


Helligkeits- und Kontrastverlauf in der Werkseinstellung

Der Hersteller gibt den maximalen Kontrast mit 1000:1 und die Helligkeit mit 300 cd/m² an. Die Kontrastwerte können wir mit unserer Messung bestätigen. Die von uns gemessene Helligkeit lag dagegen mit maximal 409 cd/m² deutlich über diesen Angaben. Auf der geringsten Stufe wurden 48 cd/m² ausgegeben, was auch einen Betrieb bei sehr stark abgedunkelten Räumen ermöglicht.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Links Helligkeitsverteilung, rechts Farbreinheit

Die größte Abweichung bei der Helligkeitsverteilung konnten wir in der oberen linken Ecke messen. Dort befindet sich auch ein Lichthof, was diesen Bereich generell nicht mehr homogen wirken lässt. Die durchschnittliche Abweichung kann mit über acht Prozent ebenfalls nicht mehr als gut bezeichnet werden.

Bei der Farbreinheit sehen die Messergebnisse dagegen besser aus. Eine maximale Abweichung von 2,25 und eine durchschnittliche Differenz von 1,25 bedeuten eine gute Note in diesem Bereich.

Coating

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der ASUS PB27UQ besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Links das Coating des ASUS PB27UQ, rechts das Referenzbild

Blickwinkel

Farbverfälschungen werden bei einem nicht gerade ausgerichteten Blickwinkel nicht erzeugt, die Helligkeit nimmt aber aus allen Richtungen ab. Grundsätzlich können daher auch mehrere Personen zusammen vor dem Gerät arbeiten, spielen oder Filme gucken, ohne große Einbußen bei der Bildqualität in Kauf nehmen zu müssen.

Horizontale und vertikale Blickwinkel

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