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TESTBERICHT: Asus PG258Q Teil 7


Backlight

Das Hintergrundlicht des Monitors wird nicht durch Pulsbreitenmodulation (PWM) reduziert, deshalb entstehen auch keine Unterbrechungen im Lichtstrom (Flackern). Somit ist der Monitor auch bei reduzierter Helligkeit für längere Sessions geeignet.

LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung

Subjektive Beurteilung

Obwohl sämtliche Displays einen umfangreichen Parcours mit hochempfindlichen Messgeräten durchlaufen müssen, kommt es immer wieder vor, dass einige Geräte Bewegungsartefakte ohne messbaren Overdrive erzeugen. Dies gilt es herauszufinden, was durch eine Sichtprüfung geschieht. Auch die Performance im Gameplay und die verschiedenen Features, die das Gerät anbietet, werden hier genauer unter die Lupe genommen. Dafür haben wir uns einige Zeit hingesetzt und mit dem ASUS ROG Swift PG258Q Filmsequenzen geschaut, kleinere zusätzliche Tests durchgeführt und gespielt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich hierfür Rennsimulationen besonders eignen, da sie sowohl sehr schnelle als auch langsame Bildanteile in der Cockpit-Ansicht vereinen. Wir haben dafür "Project CARS" gewählt, da es neben den genannten Gründen noch enormes Tearing verursacht, was durch das G-Sync-Modul eliminieren werden soll.

60 Hz

Zunächst haben wir das Gerät bei 60 Hz getestet, da Spielekonsolen weder mit 240 Hz etwas anfangen, noch mit dem G-Sync-Modul kommunizieren können. Hier zeigt das Gerät eine ordentliche Leistung. Sicherlich zeigt es nicht solch ein flüssiges Bild, wie es bei 144 Hz oder gar 240 Hz der Fall wäre, aber das Bild liefert auch keine störenden Nachzieheffekte, bedingt durch das reaktionsschnelle TN-Panel. Tearing lässt sich natürlich bei problematischen Spielen nicht vermeiden, was aber auch zu erwarten war und nicht die Schuld des Displays ist. Der Overdrive zeigt sich auch in der höchsten Stellung "Extreme" in Sachen Korona und Bewegungsartefakten nicht als sehr störend, aber bringt auch nicht einen wirklichen Vorteil mit sich. Daher sollte der Overdrive auf der Stellung "Normal" belassen werden.

144 Hz

Schon bei 144 Hz zeigt sich das Bild, wie schon von anderen Gaming-Displays gewohnt, flüssig und sehr viel klarer, als bei 60 Hz. Der Overdrive auf maximaler Stellung zeigt auch hier keine besonders starke Koronabildung an schnell bewegten kontrastreichen Objekträndern, aber bringt wie bei 60 Hz keinen nennenswerten Vorteil, so dass auch hier die Overdrive-Stellung "Normal" die bessere Wahl ist. Tearing lässt sich zwar erkennen, aber spielt durch die hohe Aktualisierungsrate keine Rolle mehr.

240 Hz

Die maximale Aktualisierungsrate macht einfach nur noch Spaß. Man erhält ein glasklares, maximal flüssiges Bild ohne Tadel. Auch wenn die gelieferten Frames der Grafikkarte nur bei knapp über 100 fps liegen, ist Tearing durch die hohe Aktualisierungsrate nahezu nicht zu erkennen. Hier macht sich die Overdrive-Einstellung bemerkbar und spiegelt genau das wider, was sich bereits in den Messergebnissen abgezeichnet hat. Während sich bei der Stellung "Normal" der leichte Ausschlag visuell nicht im Geringsten bemerkbar macht, sind bei höchster Stellung Bildfehler sichtbar. Ganz besonders in diesem Spiel an kontrastreichen Objekträndern wie z. B. den Laternenpfählen und Baumkronen, die eine gut sichtbare Korona erhalten. Das Display bleibt allerdings nach wie vor spieletauglich, zeigt jedoch nicht eine Performance-Steigerung, die die Bildfehler aufwiegt, um die höchste Overdrive-Stufe vorzuziehen.

G-Sync

Neben den besagten 240 Hz verfügt das Gerät zusätzlich über ein G-Sync-Modul, was eine optimale Ergänzung ist, wenn anspruchsvolle Spiele bei hohen Grafik-Settings gespielt werden sollen oder eine weniger kraftvolle Grafikkarte im Rechner arbeitet und nur sehr niedrige fps-Raten von der Grafikkarte geliefert werden. Hier zeigt G-Sync wieder einmal seine ganze Stärke und eliminiert Tearing und in den unteren Bereichen zusätzlich Stuttering, auch in problematischen Spielen mit stark schwankenden Aktualisierungsraten. Selbst wenn 50 fps unterschritten werden, bleibt das Game noch spielbar und endet nicht in einem stotternden Fiasko.

ULMB

Um ein CRT-ähnliches Spielgefühl ohne Bewegungsunschärfe zu erhalten, kann bei 100, 120 und 144 Hz ULMB (Ultra Low Motion Blur) hinzugeschaltet werden. Diese Option wird bei diesen festen Aktualisierungsraten im OSD-Menü unter "Bildeinrichtung -> ULMB" anwählbar. Ist diese Option aktiviert, erscheint eine weitere Einstellungsebene "ULMB Pulse Width", die die Stärke des Effekts über eine Skala von 10 bis 100 regelt.

ULMB-Einstellungsebene im OSD-Menü

Der tiefere Wert steht für einen stärkeren Effekt. Technisch wird diese Funktion über eine pulsierende Hintergrundbeleuchtung realisiert, worauf wir aber nicht näher eingehen, da sonst der Umfang des Tests gesprengt würde. Eine Verbesserung zu seinem Vorgänger, dem ASUS PG248Q, besteht darin, dass nun auch 144 Hz unterstützt werden, was besonders Shooter-Fans erfreuen dürfte, da eine Zielverfolgung ohne Bewegungsunschärfe viel leichter fällt. Hier macht sich die hohe Leuchtdichte des Displays positiv bemerkbar, da auch bei zugeschaltetem ULMB noch hohe 263 cd/m² gemessen werden. Wir haben diese Funktion bei dem Test-Tool "PixPerAn" getestet, das unter anderem einen Lesbarkeitstest anbietet. Der Effekt ist enorm, da die Schrift selbst bei der 22. Stufe noch lesbar ist. Bei den meisten anderen Displays scheitert man schon bei Stufe 9, da ähnlich aussehende Buchstaben nicht mehr voneinander unterschieden werden können.

ULMB liefert sehr gute Ergebnisse zur Beseitigung von Bewegungsunschärfe

3D

Um das Feature-Feuerwerk zu vervollständigen, bietet der ASUS PG258Q auch noch 3D, sollte man im Besitz eines 3D-Vision Sets sein. Auch hier gibt es eine Verbesserung zum Vorgänger, da die Aktualisierungsrate jetzt 144 Hz beträgt. Das bedeutet 72 Hz pro Auge entgegen den damaligen 60 Hz. Das hört sich zunächst nicht nach so viel mehr an, aber in der Praxis kann man ein bedeutend flimmerfreieres Bild sehen, das die Augen viel weniger belastet. Natürlich ist auch "NVIDIA Lightboost" implementiert und nimmt im 3D-Modus den Platz der Helligkeitseinstellungen ein.

Links 3D-Spielaufbau, rechts "Lightboost", das im OSD-Menü den Platz der Helligkeitseinstellungen einnimmt

Das bringt im Gegensatz zu der fixen Helligkeitseinstellung aus früheren Tagen eine Menge mehr an Leuchtkraft, und selbst das 3D-Vision-Set der ersten Generation kann davon etwas profitieren.

Sound

Der ASUS ROG Swift PG258Q verfügt über keine Lautsprecher.

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