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TESTBERICHT: Asus PG258Q

ASUS ROG Swift PG258Q zeigt im Test perfekte Spieleeigenschaften inklusive 3D-Support

Einleitung

EIZO stellte Ende 2013 mit dem Foris FG2421-BK das erste Gaming-Display mit einer Aktualisierungsrate von 120 Hz vor, das durch einen sogenannten Turbomodus 240 Hz auf den Bildschirm zaubern sollte. In unserem damaligen Test sprach unser Messtechniker von Fake-240-Hz, denn auch im Turbomodus blieb die Aktualisierungsrate bei 120 Hz. Nun bringt ASUS mit dem ROG Swift PG258Q einen Gaming-Monitor auf den Markt, der über eine native Aktualisierungsrate von 240 Hz verfügt. Zudem wird dem 25 Zoll Monitor eine Ausstattung spendiert, die jedes Gamer-Herz höherschlagen lässt.

Das Bild wird von einem klassischen TN-Panel mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten angezeigt und verfügt über eine Reaktionszeit von 1 ms (Gray to Gray). Um Tearing und Stuttering den Garaus zu machen, kommt NVIDIAs zuverlässiges G-Sync-Modul zum Einsatz und bietet zusätzlich die Ultra-Low-Motion-Blur-Technologie (ULMB). Auch das angestaubte NVIDIA-3D-Vision-Set kann wieder aus der hinteren Ecke hervorgekramt werden. Zusätzlich gibt es das komplette Ergonomiepaket und einen Look im Player-Style.

Mit anderen Worten kann man auch von einer Vollausstattung sprechen. Ob das Display das hält, was es verspricht, wollen wir in diesem Test herausfinden. Alle technischen Daten zum Testgerät finden Sie im Datenblatt zum ASUS PG258Q.

Hands on Video zum ASUS ROG Swift PG258Q

Lieferumfang

Der ASUS ROG Swift PG258Q kommt in einem hübsch gestalteten Motivkarton und kann mit seinen 5,6 kg Bruttogewicht schon als Leichtgewicht bezeichnet werden. Als Transport-Erleichterung wurde dem Karton vorbildlich eine Trageschlaufe spendiert, der so komfortabel zum Bestimmungsort gebracht werden kann.

Geschmackvoller Hochglanzkarton des ASUS ROG Swift PG258Q

Den Inhalt aus dem Karton zu bringen, geht dann allerdings sehr umständlich vonstatten, da die komplette Schutzhülle aus Styropor über die schmale obere Öffnung ans Tageslicht befördert werden muss. Da das Innenleben recht stramm sitzt, wünscht man sich eine zweite helfende Hand.

Der Inhalt ist über zwei Lagen Styropor verteilt. Auf der oberen Lage befinden sich in mehreren Fächern verteilt der Fuß, das Netzteil und das Zubehör, das aus folgenden Bestandteilen besteht: DisplayPort-Kabel, Garantiekarten in verschiedenen Sprachen, Installations-Guide, Aufbauanleitung, zwei Projektionsabdeckungen mit ROG-Logo, drei Projektionsfolien für die eigene Gestaltung sowie eine CD-ROM mit Farbprofil, NVIDIA-Grafikkartentreiber und dem Handbuch in verschiedenen Sprachen als PDF-Datei.

Durch zusätzliche Projektionsfolien kann das Design beeinflusst werden

Sicher von der oberen Lage Styropor getrennt, befindet sich auf der unteren Lage das Display mit bereits montiertem Tragarm. Um den ASUS ROG PG258Q aufstellen zu können, muss einzig der Fuß an den Monitorarm angebracht werden. Das geschieht über die drei Zapfen, die sich am Ende des Monitorarms befinden.

Tragarm und Fuß werden zusammengesteckt und durch eine Schraube fixiert

Diese werden in die passenden Aussparungen am Fuß eingeführt und mit einer Schraube fixiert. Letztendlich muss noch die Projektionsabdeckung auf die Unterseite aufgesteckt werden.

Die Projektionsabdeckung wird ebenfalls nur aufgesteckt

Das geht alles sehr schnell vonstatten und durch den Bügel der Befestigungsschraube auch vollkommen werkzeugfrei. Ein Schraubendreher wird erst dann benötigt, wenn die Projektionsfolie durch eine selbstgestaltete ausgetauscht werden soll.

Optik und Mechanik

Optisch kommt der ASUS PG258Q dem bereits von uns getesteten ASUS PG348Q sehr nahe. Bis auf den Fuß, der aus Aluminium besteht, ist das gesamte Display aus anthrazitfarbenem Kunststoff mit kupferfarbenen Details gefertigt.

Das Panel wird von einem äußeren, sehr schmalen und einem inneren Rahmen eingefasst. An den Seiten und oben ergibt das zusammen eine Tiefe von 10 mm und unten von 15 mm. Unten rechts in Grau sind die Logos der verfügbaren Anschlüsse "DisplayPort" und "HDMI" aufgedruckt, während mittig das ASUS-Logo in Silber aufgeklebt ist.

Links Logos der verfügbaren Anschlussarten, rechts ASUS-Logo mittig am unteren Rahmen

Auf der rechten Außenseite, in Verlängerung der Bedientasten auf der Rückseite, sind deren Symbole aufgedruckt.

Symbole des OSD-Menüs finden an der rechten Außenseite Platz

Die Rückwand ist zur Mitte hin bauchig geformt und zeigt auf der linken Seite ein futuristisches Design, das ASUS "Copper-Look" nennt.

Futuristisches Design zieht sich von der linken Rückseite bis zur Mitte

Dort sind nahe der linken Außenseite der Fünf-Wege-Joystick und die vier Bedientasten des OSD-Menüs vertikal angeordnet. Rechts davon verdeckt eine Blende das Anschluss-Panel, die über sechs Zapfen eingeklickt wird und die verbauten Kabel durch eine kleine Öffnung mittig der Rückseite nach außen führt.

Das Anschluss-Panel wird durch eine Blende verdeckt

Die zwei großen Belüftungsschlitze nahe der Basis zeigen eine konvexe Form und wurden gelungen in das Design integriert. Sie fallen etwas größer aus, da das G-Sync-Modul aus Erfahrung eine nicht unerhebliche Menge an Wärme produziert, die so unproblematisch abgeführt werden kann.

Große Belüftungsschlitze sind in das Design integriert

Die kupferfarbene Verblendung rund um die Basis verdeckt die vier Schrauben, durch die das Display mit dem Monitorarm fixiert ist. Werden diese gelöst, kann das Gerät auch an alternative Haltesysteme angebracht werden, die über eine VESA100-Aufnahme verfügen.

Um an die VESA100-Verschraubung zu gelangen, muss zunächst die Verblendung abgebaut werden

Im Innenkreis der Verblendung ist das Drehgelenk für den Pivot-Modus verborgen und erlaubt so die 90-Grad-Drehung vom Landscape- in den Porträtmodus, um eine bessere Lesbarkeit von langen Dokumenten zu erlauben oder auch ein Multi-Display-Setup im Porträtmodus zu realisieren.

Der ASUS ROG Swift PG258Q in Pivot-Stellung

Die Basis führt über ein Gelenk, das für die Neigungseinstellung zuständig ist, in den Schlitten für den Liftmodus. Die Neigung lässt sich um 20 Grad nach hinten und um etwa 5 Grad nach vorne verstellen.

Neigungswinkel des ROG Swift PG258Q

Der Schlitten für den Liftmodus läuft über einen Weg von 120 mm. In niedrigster Stellung befindet sich die Unterkante des Displays 60 mm vom Tisch entfernt.

In der niedrigsten Stellung ...

... und in der höchsten Stellung

Der Monitorarm wirkt recht wuchtig und zeigt am oberen Ende das Republic-of-Gamers-Logo in Rot. Er verläuft nach unten hin leicht konisch und zeigt unten ein Fenster, das für das Kabelmanagement zuständig ist.

Fenster im Monitorarm dient dem Kabelmanagement

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