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TESTBERICHT: BenQ PD2710QC Teil 5


Subjektive Beurteilung

Das Reaktionsverhalten des BenQ PD2710QC kann auch im subjektiven Test überzeugen. Im Speed-Test der EIZO-Monitor-Tools werden Nachleuchten bzw. Verformung der Kanten erst ab 800 pix/sek sichtbar. In EBV-Anwendungen wie Photoshop etc. zeigen sich auch beim schnellen Zoomen keinerlei Auffälligkeiten. Auch wenn der Monitor vor allem für Designer konzipiert ist, hat er gute Allround-Eigenschaften, die auch Gelegenheitsspieler voll zufriedenstellen dürften.

Sound

Tonsignale verarbeitet das Gerät am HDMI- wie auch an den DP-Eingängen. Der Ton wird über die integrierten Lautsprecher wiedergegeben oder an den Kopfhörerausgang weitergeleitet. Beim Anschluss eines PCs klappt die Tonausgabe auch via DisplayPort einwandfrei.

Auch wenn die Lautsprecher-Öffnungen recht kräftig aussehen und gut nach unten abstrahlen können, verbergen sich dahinter nur zwei kleine Stereo-Lautsprecher mit je 2 Watt Ausgangsleistung. Für Systemklänge sind sie eine willkommene Beigabe, aber darüber hinaus sollte man vom Klang nicht allzu viel erwarten.

Stereo-Lautsprecher mit je 2 Watt Ausgangsleistung

DVD und Video

HD-Zuspieler wie Blu-ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen können direkt an die HDMI-Buchse des PD2710QC angeschlossen werden.

Die Bildmodi des Geräts sind vor allem auf die Zielgruppe der Designer abgestimmt. Beispielsweise sind hier auch ein Animations- und ein Darkroom-Modus enthalten. Ersterer verstärkt die Helligkeit dunkler Bildsegmente, ohne dabei die helleren Bildbereiche zu überzeichnen. Letzterer nimmt eigenständig Optimierungen bei den Helligkeits- und Kontrasteinstellungen vor, um das Arbeiten auch bei dunklerer Umgebungsbeleuchtung zu erleichtern. Einen Filmmodus gibt es nicht, stattdessen wird die professionelle Bezeichnung der HDTV-Norm Rec. 709 verwendet.

Für das Konsumieren von Videos kann man aber auch getrost im Standardmodus bleiben oder den sRGB-Modus verwenden. Wir haben das Gerät einfach in den kalibrierten Einstellungen belassen und damit unser Testvideo am PC betrachtet. Dank der vollständigen Farbraum-Abdeckung bekommt man kräftige und glaubwürdige Farben, die der HDTV-Norm entsprechen. Besonders positiv sind uns aber vor allem der sehr gute Kontrast im Bild (düstere Szenen mit wenigen sehr hellen Elementen) und die gute Detailzeichnung in hellen wie in dunklen Bildbereichen aufgefallen.

Eine 24p-Wiedergabe war zwar zumindest am PC in den Treibereinstellungen nicht verfügbar, dafür war die 60-Hz-Wiedergabe ausgesprochen flüssig und ruckelfrei. Eine Option zur Regelung des Schwarzwertes ist bei HDMI-Anschluss ebenfalls verfügbar.


Bewertung
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669,00 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der BenQ PD2710QC hat uns im Test äußerst positiv überrascht. Abseits von dedizierten (und sehr teuren) Geräten finden wir in dieser Preisklasse meist sichtbare Mängel bei der Bildhomogenität. Nicht so beim BenQ PD2710QC. Zwar sind bei der Helligkeitsverteilung an den extremen Bildrändern Schwächen sichtbar, die Farbhomogenität ist dagegen astrein. Auch die Ergebnisse bei Graustufen und Farbwerten können sich sehen lassen. In Verbindung mit der sehr guten Blickwinkelneutralität und der guten Kalibrierbarkeit ist die Eignung für Designer also nicht nur ein leeres Marketing-Versprechen.

Wer als Designer Kundenkontakt hat, braucht sich mit dem Gerät auch nicht zu schämen, da es seinerseits mit einem schicken Design aufwarten kann. Generell gut gefällt bei BenQ-Geräten, dass im Inneren eine grundsolide Mechanik für die Ergonomiefunktionen verwendet wird. Da kann man ein paar Ungereimtheiten bei der Bedienlogik des OSDs problemlos verschmerzen.

Der besondere Clou und Hingucker ist aber zweifelsohne die im Standbein integrierte Dockingstation, die mit nur einem einzigen USB-C-Kabel das Display mit Bildsignalen versorgen und gleichzeitig das Notebook aufladen sowie mit weiteren Anschlüssen wie LAN, USB, Audio etc. erweitern kann.

Natürlich ist diese Funktionalität nicht umsonst und muss bei der Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses mitberücksichtigt werden. Will man so eine Dockingstation für sein Notebook extern nachrüsten, verlangen die Hersteller in der Regel stolze Preise. Beispielsweise kostet das Microsoft Surface Dock derzeit ca. 160 EUR. Damit bekommt man aber keine so aufgeräumte Lösung wie mit dem BenQ PD2710QC.

PC-Nutzer dagegen haben von dieser Funktionalität nichts und zahlen sie trotzdem mit. Daher empfiehlt sich der BenQ PD2710QC vor allem für Notebook-Nutzer und ist uns nichtsdestoweniger in Summe eine Empfehlung der Redaktion wert.

Gesamturteil: SEHR GUT


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