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TESTBERICHT: BenQ PD3200U Teil 2


Zum Bündeln der Kabel dient die kreisrunde Öffnung im Standbein. Im Rahmen unten ist ferner ein Lichtsensor integriert. Auf Wunsch kann der PD3200U so automatisch die Helligkeit augenschonend an die Umgebungslichtbedingungen anpassen und Energie sparen.

Standbein und Lichtsensor für automatische Helligkeitsanpassung und Energiesparen

Das Netzteil ist fest im Gehäuse untergebracht. In den Abbildungen der Display-Rückseite und der seitlichen Pivot-Stellung sind oben gut die Lüftungsschlitze zu sehen. Lediglich in diesem Bereich ist nach längerem Betrieb eine leichte Erwärmung zu spüren.

Technik

Betriebsgeräusch

Überraschenderweise arbeitet der BenQ PD3200U aber nicht geräuschlos. Kurz nach dem Einschalten scheint ein Modul – möglicherweise auch ein Lüfter – zugeschaltet zu werden, das ein gewisses Brummgeräusch verursacht. Soweit für uns ersichtlich, handelt es sich nicht um einen Defekt, sondern um ein normales Verhalten. Das Geräusch ist nicht hochfrequent, variiert aber mit dem Bildschirminhalt: je heller (z. B. Word-Dokument), desto lauter.

In einer Arbeitsumgebung mit permanenter Geräuschkulisse mag das nicht stören. Wer allerdings ansonsten in Silent-PC-Komponenten investiert hat und hochkonzentriert an die Arbeit geht, wird in diesem Aspekt mit dem PD3200U möglicherweise nicht glücklich.

Allerdings ist das je nach individuellem Empfinden sehr unterschiedlich, und das Betriebsgeräusch kann ferner einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 110 W 60,7 W
Betrieb typisch 44 W -
140 cd/m² k.A. 36,2 W
Betrieb minimal k.A. 27,5 W
Energiesparmodus (Standby) < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet (Soft Off) < 0,5 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) k.A. 0 W

*Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)

BenQ nennt im Datenblatt einen Maximalverbrauch von 110 Watt. Nach unseren Messungen liegt der Maximalverbrauch mit 60,7 Watt sogar 45 Prozent darunter. Der Power-Button senkt den Verbrauch fast auf Null, es sind lediglich noch 0,2 Watt messbar. Im Standby-Modus messen wir 0,3 Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden sehr gut eingehalten. Ein Netzschalter ist ebenfalls vorhanden und kappt den Verbrauch vollständig.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 36,2 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit berechnet sich zu zufriedenstellenden 1,1 cd/W.

Anschlüsse

Mit Anschlussmöglichkeiten ist der BenQ PD3200Q sehr umfangreich ausgestattet. Für Videoverbindungen stehen je zweimal HDMI und DisplayPort (1 x normal, 1 x Mini-DP) zur Verfügung. Die Positionierung ist allerdings etwas ungewöhnlich. Auf der Rückseite unten findet man lediglich Netzstecker und je zwei Ports für USB-3.0-Up- und Downstream.

Die meisten Anschlüsse sind auf der rechten Seite angebracht. Wer häufig umsteckt, wird sich über die gute Zugänglichkeit freuen. Die Video-Anschlüsse sind dabei weit nach innen versetzt, so dass die Kabel optisch von vorne unsichtbar bleiben. Zwei weitere USB-3.0-Ports, das Speicherkartenlesegerät und der Kopfhörer-Anschluss sind dagegen fast bündig mit dem Rahmen angebracht und damit jederzeit leicht zu erreichen. Insgesamt eine perfekte Lösung.

Anschlüsse Rückseite von unten

Anschlüsse rechte Seite: Video, USB, Kartenleser und Audio

Bedienung

Zur Bedienung bietet BenQ gleich drei Möglichkeiten an. Zunächst wie gewohnt über die Multifunktionstasten an der Rahmenunterseite. Es handelt sich dabei um berührungssensitive Touch-Tasten. Die Umsetzung ist deutlich besser gelungen als beim BenQ PV270, und dank der stabilen Standbeinkonstruktion wackelt auch das riesige Display bei der Bedienung kaum nach.

Ein beliebiger Tastendruck führt zunächst zu einer Schnellauswahl, deren Funktionen direkt über den Tasten angezeigt werden. Farbmodus, Quellenwahl und Helligkeit lassen sich so ohne Umweg über das Menü erledigen.

Tasten und Bedienung

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