Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: BenQ PV270 Teil 2


Im Vergleich zum SW2700PT setzt BenQ beim PV270 auf eine etwas andere Konstruktion, die sogar noch etwas bessere Ergonomiefunktionen bietet. In der Höhe lässt sich der BenQ PV270 um 13,5 Zentimeter verstellen und seitlich um je 45° drehen.

Ansichten: seitlich, Neigungswinkel und Pivot-Stellung

Auch die Neigung ist mit -5 bis +20° ordentlich. Selbstverständlich kann das Display auch im Hochformat genutzt werden. Im OSD ist hierfür auch eine Funktion vorhanden, die den Display-Inhalt dann automatisch dreht.

Clever gelöst ist auch das Kabelmanagement. Hierfür hat das Standbein eine kreisrunde Öffnung. Nach dem Durchführen der Kabel wird die Öffnung durch eine Federkraft-getriebene blaue Blende wieder verengt.

Kabelführung clever gelöst

Im serienmäßigen Lieferumfang ist auch bereits eine Monitorblende enthalten. Diese ist gerade in der Bildverarbeitung generell ausgesprochen nützlich und sinnvoll – nicht nur, wenn unter Normlichtbedingungen gearbeitet wird. Durch das Abschirmen des Umgebungslichts verstärkt sich die Kontrastwahrnehmung enorm, und eine präzise Bildbeurteilung – auch in den Randbereichen – wird erheblich erleichtert. Außerdem hält sie auch den Staub fern und dient generell als Schutz für die empfindliche Display-Oberfläche.

Monitorblende: Links Zusammenbau (Handbuch BenQ), rechts fertig montiert

Die Blende besteht beim BenQ PV270 aus sechs Einzelteilen, die erst zusammengesteckt werden müssen. Die Konstruktion ist ähnlich, aber nicht identisch wie beim BenQ SW2700PT. Anstelle der Klettstreifen am Display-Rahmen sind beim PV270 entsprechende Öffnungen für die kleinen Haltehacken der Blende vorhanden. Der Zusammenbau der Kunststoffteile klappt hier auch schneller und macht insgesamt einen etwas besseren Eindruck. Hinsichtlich der Langlebigkeit der Konstruktion bleiben dennoch Zweifel, vor allem falls das Display öfters transportiert "on location" eingesetzt wird.

Im Mittelteil oben hat die Blende eine größere Schiebeöffnung, um das Kolorimeter für die Kalibrierung durchzulassen. Die Innenseiten der Monitorblende sind sinnvollerweise mit einem samtartigen, lichtschluckenden Material ausgekleidet. Das gilt leider nicht vollständig für den Mittelteil oben aufgrund des Schiebefensters und der Gesamtkonstruktion. Durch die Reflexionen entsteht hier durchaus eine störende Ablenkung vom Bild.

Ansichten: Monitor mit montierter Blende

Das Netzteil ist beim BenQ PV270 im Gehäuse untergebracht. In den Abbildungen der Display-Rückseite sind gut die relativ großen Lüftungsschlitze oben und an den Seiten zu sehen. Vor allem im oberen Bereich ist nach längerem Betrieb eine gewisse Erwärmung zu spüren. Die Kühlung erfolgt – soweit ersichtlich – ausschließlich passiv und ist dementsprechend lautlos.

Technik

Betriebsgeräusch

Wir haben beim BenQ PV270 keine Betriebsgeräusche wahrnehmen können. Sowohl im Standby als auch in Betrieb arbeitet der Monitor völlig geräuschlos, unabhängig davon, welche Helligkeit eingestellt ist. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 73 W 49,0 W
Betrieb typisch k.A. -
140 cd/m² k.A. 39,8 W
Betrieb minimal k.A. 15,9 W
Energiesparmodus (Standby) < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet (Soft Off) < 0,5 W 0,14 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) k.A. 0 W

* *Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)

 << < 2 3 4 5 6 7 8 9 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!