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TESTBERICHT: BenQ XL2735 Teil 5


Bedienung

Das OSD-Menü lässt sich entweder durch die Fernbedienung oder klassisch am Monitor bedienen. Auf eine Erklärung der Tasten wurde direkt verzichtet. Einzig der etwas größere Power-Knopf verfügt über das klassische "Power-Zeichen", das durch eine LED von innen beleuchtet wird. Während des Betriebs leuchtet es "weiß" und im Standby "orange". Die anderen fünf Tasten tun analog ihren Dienst und geben mit einem Knacken und einem Piepton Rückmeldung über deren Betätigung. Das künstliche Piepgeräusch kann über das OSD-Menü deaktiviert werden.

Die analogen Tasten verfügen über keine Beschriftung

Die Tasten verfügen aufgrund der fehlenden Beschriftung erst in zweiter Instanz über eine Hotkey-Funktion. Hierfür wird beim ersten Druck auf irgendeine Taste das Schnellmenü aufgerufen und zeigt direkt darüber die jeweiligen Symbole der Funktionen auf dem Bildschirm.

Nicht jedes Symbol des Eingangsmenüs kann direkt sinnvoll abgeleitet werden

Aber auch hier kann man über deren Funktion teilweise nur spekulieren, so dass es die ersten Male nötig ist, die jeweilige Einstellungsebene mit einem dritten Tastendruck zu öffnen. Von links werden Bildmodi, Color-Vibrance-Einstellungen, Black-eQualizer-Einstellungen und das Hauptmenü geöffnet.

Als Hotkeys stehen "Bildmodi", "Color-Vibrance" und "Black eQualizer" zur Verfügung

Die äußere rechte Taste dient immer zum Verlassen und trägt ein Kreuz. Betritt man das Menü oder öffnet man eine Einstellungsebene, wechseln die Icons über den Tasten zu Pfeilsymbolen und erklären die Navigation innerhalb der Ebenen. Das Bedienkonzept ist gut zu verstehen, und auch die Tastenzuordnung prägt sich schnell ein.

S-Switch-Fernbedienung

Das OSD-Menü lässt sich auch mit der kabelgebundenen Fernbedienung steuern. Es gibt fünf Tasten und ein Scrollrad mit Klickfunktion. Die obere linke Taste dient dazu, im Menü einen Schritt zurückzugehen. Das rote Rädchen oben in der Mitte dient durch die Scrollfunktion zum Auf- bzw. Abwärtsnavigieren und durch die Klickfunktion zum Bestätigen einer Einstellung oder zum Eintritt in die nächste Ebene des Menüs. Die darunterliegenden Tasten sind Sofortzugriffstasten für bestimmte Profile, die vorher gespeichert werden müssen. Die obere rechte Taste dient der Eingangswahl und ist mit "Input" gekennzeichnet.

Bessere Alternative für die Bedienung des OSD-Menüs: die S-Switch-Fernbedienung

Das funktioniert hervorragend und ist der klassischen Methode direkt am Gerät vorzuziehen. Zudem muss man sich nicht verrenken und kann die Fernbedienung direkt neben sich legen, da das Kabel lang genug ist.

OSD

Das OSD-Menü ist in vier Kategorien eingeteilt und geht nicht tiefer als in die vierte Ebene. Das Layout des Menüs ist sowohl sehr modern als auch durchdacht, da die Ebenen sichtbar nebeneinander angezeigt werden und man so immer weiß, wo man sich gerade innerhalb des Menüs befindet. Nicht anzuwählende Punkte sind ausgegraut und damit hinreichend gekennzeichnet.

Auf den ersten Blick wird klar, dass wir es hier mit einem Gaming-Display zu tun haben, da die Spieloptionen an erster Stelle noch vor den grundlegenden Bildeinstellungen stehen. Die Auswahl der Spieloptionen bietet zwar nichts Neues, dafür ist aber alles Nötige zu finden und schnell zur Hand.

OSD-Spieleinstellungsebene des BenQ XL2735 an erster Stelle

Die Kategorie "Bild" bietet für ein Gaming-Display viele Bildeinstellungsoptionen. Zwar werden Gamma und Farbtemperatur nicht mit Werten, sondern nur allgemein benannt, aber sie sind zumindest vorhanden. Hier sind auch die voreingestellten Modi zu finden.

OSD-Bildeinstellungsebene mit Farbeinstellungen in der vierten und damit tiefsten Ebene

Ob man mit den Einstellungen so zufrieden ist, steht auf einem anderen Blatt und ist auch völlig unerheblich, da sie im Gegensatz zu vielen anderen Monitoren komplett anpassbar sind. So stehen anstatt drei satte acht Speicherplätze zur Verfügung. Diese bleiben so lange erhalten, bis man das Display auf Werkseinstellungen zurücksetzt. Über die Fernbedienung sind allerdings nur die drei vorgesehenen Speicherplätze direkt anwählbar.

Insgesamt ist das OSD-Menü sehr gut umgesetzt und bildet mit der Fernbedienung, neben der mittlerweile oft anzutreffenden Einstellungsmethode über einen Fünf-Wege-Joystick, eine gute Alternative.

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