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TESTBERICHT: BenQ XL2735 Teil 8


Zur Beurteilung der Interpolation kommt wieder unsere Testgrafik zum Einsatz, die über ein fein aufgelöstes Gitter mit verschiedenen Strichstärken verfügt. Bei nativer Auflösung wird es wie erwartet scharf und detailreich abgebildet. Bei der etwas kleineren Full-HD-Auflösung erkennen wir einen minimalen Detailverlust. Sehr schön sind an den Rändern der feinen Striche die zusätzlich eingefügten grauen Bildpunkte zu erkennen, wenn man auf dem Bildschirm zwischen beiden Grafiken umherschaltet. Trotzdem wird die kleinere Auflösung noch sehr gut angezeigt.

Testgrafik: Links nativ (Original), rechts 1920 x 1080 (Voll)

Bei der kleineren HD-Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln ist der Platzgewinn dann eindeutig zu hoch, so dass feine Strukturen verloren gehen und unscharf abgebildet werden. Bei vielen Monitoren hat hier der Schärferegler gute Dienste geleistet. Bei diesem Display hat er aber auch in höchster Stellung zu wenig Kraft, um den Eindruck von mehr Schärfe zu vermitteln, und verbessert das Ergebnis nur marginal.

Testgrafik: Links 1280 x 720 (Voll), rechts 1280 x 720 geschärft (Voll)

Die Textdarstellung bereitet auch bei kleineren Auflösungen mittlerweile nur noch wenigen Monitoren Probleme. Das ist auch beim BenQ nicht anders. Selbst bei der kleinen HD-Auflösung bleibt Text in Fett bei 7 Punkt noch ordentlich lesbar und stellt die Augen vor keine Herausforderung.

Textwiedergabe: Links nativ (Original), rechts 1920 x 1080 (Original)

Textwiedergabe 1280 x 720 (Original)

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden – in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert. Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-Rite-i1-DisplayPro-Colorimeter und ein X-Rite-i1-Pro-Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums

Bei der Farbraumuntersuchung ermitteln wir zunächst die Abdeckung des sRGB-Farbraums. Mit 91 Prozent vor und nach der Kalibrierung liefert der XL2735 in beiden Fällen ein gutes Ergebnis.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: Delta-E-Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, Delta-C-Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Farbmodus: Custom (Werkseinstellung)

Wie bereits erwähnt, wurde der im Werkszustand eingestellte Modus "FPS1", der über sehr schlechte Grundeinstellungen verfügt, auf den Modus "Standard" geändert. Zusätzlich wurde in den Gammaeinstellungen von "Gamma 3" auf "Gamma 4" gewechselt.

Die Einstellungen lauten folgendermaßen: Bildmodus "Standard", Gamma 4, Helligkeit 50, Kontrast 50

Graubalance in der Werkseinstellung

Zwar werden bei diesen Einstellungen schon viel bessere Ergebnisse erzielt, als bei den Werkseinstellungen, doch sind sie von einem guten Ergebnis noch weit entfernt. Mit einem durchschnittlichen Delta C von 2,32 und einer Range von 2,75 zeigt der BenQ nur bei der Range noch ein befriedigendes Ergebnis. Mit 6650 Kelvin ist das Bild etwas zu kühl abgestimmt. Die Gammakurve zeigt bis 50 % Helligkeit noch einen ganz passablen Verlauf. Danach fällt die Kurve allerdings zu weit ab und endet bei Gamma 1,77.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung

Der BenQ verfügt nicht über einen dedizierten sRGB-Modus. Daher haben wir die gleichen Einstellungen verwendet, die schon bei der Graubalancemessung zum Einsatz kamen. Bereits beim Betrachten der Grafiken wird klar, dass hier nur ein schlechtes Ergebnis vorliegen kann. Die mäßigen Werte der Graubalance konnten sich, aufgrund der gleichen Einstellungen natürlich nicht oder nur sehr wenig verändern. Die bunten Farben zeigen mit einem Delta E94 von 3,97 ein ähnlich dürftiges Ergebnis, was in der Summe noch gerade ein Ausreichend bedeutet. Die Abweichung der Gammakurve wird nun auch grafisch deutlich gemacht, da die Normkurve angezeigt wird.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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