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TESTBERICHT: Dell P2418HZ Teil 4


Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 258 cd/m². Das liegt sogar 3 % über der Herstellerangabe von 250 cd/m². Herunterregeln lässt sich die Helligkeit auf ein Minimum von 33 cd/m².

Nach Kalibrierung sinkt die Maximalhelligkeit auf immer noch mehr als ausreichende 239 cd/m². Mit einer Minimalhelligkeit von 31 cd/m² ist auch ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit problemlos möglich.

Das Kontrastverhältnis des IPS-Panels gibt der Hersteller mit 1000:1 an. Gemäß unseren Messungen liegt es nach der Kalibrierung im Durchschnitt bei guten 951:1.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert. Die Wahrnehmungsschwelle für Helligkeitsunterschiede liegt bei etwa 10 %.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild

Die Helligkeitsverteilung ist mit einem Durchschnittswert von 5,15 % zumindest zufriedenstellend, der Maximalwert mit 8,95 % sogar sehr gut. Die Farbhomogenität erzielt sogar im Durchschnitt wie im Maximum ein sehr gutes Ergebnis. Das ändert leider nichts daran, dass eine weiße Fläche subjektiv nicht wirklich gleichmäßig wirkt. Für einen Büromonitor dennoch ein mehr als akzeptables Ergebnis.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Links das Coating des Dell P2418HZ, rechts das Referenzbild

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der Dell P2418HZ besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte.

Das Foto zeigt den Bildschirm des P2418HZ bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Dank des verbauten IPS-Panels bleiben die Farben auch bei extremen Blickwinkeln sehr stabil. Die im Graustufen-Test beschriebenen Blickwinkelschwächen in sehr hellen Bildbereichen fallen bei gemischten Bildinhalten wie unserem hier verwendeten Testbild kaum auf.

Wahrnehmbar sind vor allem die verminderte Helligkeit und eine etwas schlechtere Zeichnung in dunklen Bildbereichen. Ungewöhnlich stark fällt lediglich der vergleichsweise schon sehr deutliche Helligkeitsverlust bei Blickwinkeln von oben auf. Bei seitlichen Betrachtungswinkeln ist es eher die relativ starke Spiegelung des Displays, die zu einer Minderung der Bildqualität führt.

Das Ergebnis fällt daher zwar schlechter aus, als bei anderen IPS-Panels, ist aber dennoch insgesamt als gut zu beurteilen.

Horizontale und vertikale Blickwinkel

Interpolation

Der Bildschärferegler wirkt auch an den digitalen Eingängen. Die Standardeinstellung 50 scheint gut gewählt, wir haben sie für den Test nicht verändert.

Testgrafik: Links nativ, rechts 1280-x-720-Vollbild

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei 1280 x 720 sieht man, dass die notwendige Pixelvergrößerung hauptsächlich durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewirkt wird. Dies führt zu etwas fetteren Konturen mit leichtem Unschärfeeindruck. Farbsäume treten nicht auf.

Textwiedergabe: Links nativ, rechts 1280-x-720-Vollbild

In allen interpolierten Auflösungen sind die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – gut bis sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

Neben dem nativen 16:9-Format bietet das OSD auch die Seitenverhältnisse 4:3 und 5:4 an. Entsprechende Auflösungen werden dann seitengerecht skaliert. Die Auswahl der zur Verfügung gestellten Auflösungen im Treibermenü (NVIDIA) ist aber zumindest am DisplayPort eingeschränkt. Die 4:3-Auflösung 1600 x 1200 wird beispielsweise gar nicht erst angeboten.

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