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TESTBERICHT: Eizo CG2730 Teil 11


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Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Unsere Abschlussbetrachtungen zu Monitoren der ColorEdge-Produktlinie ähneln sich frappierend. EIZO macht es dem Tester allerdings auch einfach: Ein durchweg hohes Qualitätsniveau lässt insbesondere negative Überraschungen fast immer gänzlich ausbleiben. Der EIZO CG2730 bleibt dieser Tradition treu und ist damit eine gelungene Ablösung des CX271. Mit dessen Abkündigung wird die CX-Reihe endgültig eingestellt.

Das verwendete IPS-Panel offeriert zwar keine Ultra-HD-Auflösung, ist aber dennoch ein echtes Highlight des neuen Modells. Es zeichnet sich nicht nur durch seine Blickwinkelstabilität, sondern auch durch seinen hohen Kontrastumfang und seine fast tadellose Ausleuchtung aus. Im Zusammenspiel mit der Ausgleichsfunktion DUE kann seine Flächenhomogenität ebenfalls vollständig überzeugen. Und schließlich verhilft ihm eine optimierte LED-Hintergrundbeleuchtung zu einem Farbumfang, der auch anspruchsvolle Bildretuschen und Proof-Simulationen ermöglicht.

Der in einen preiswerten ASIC gegossene, selbstentwickelte Scaler verwaltet LUTs mit einer Präzision von bis zu 16 Bit pro Farbkanal. Color Navigator kann während der Hardware-Kalibration in vollem Umfang auf diese Tabellen zurückgreifen. Die Reproduktion auch farbkritischer Inhalte gelingt entsprechend präzise und ohne Farbabrisse. Die Farbraumemulation ist in den Ablauf der Kalibration integriert und stellt Farbsicherheit auch in nicht Farbmanagement-fähigen Anwendungen sicher.

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten – im Falle des EIZO CG2730 trifft das glücklicherweise nur eingeschränkt zu. Erneuern müssen wir aber unsere Kritik am integrierten Messgerät. Es fällt, wie schon beim CG2420, gegenüber den ansonsten sehr guten Leistungen etwas ab, da keine Mitteltöne vermessen werden können. Diese Einschränkung wird durch eine hervorragende Werkskalibration bzw. -charakterisierung zwar erfolgreich maskiert. Wichtige Qualitätskontrollen nach Abschluss der Kalibration können so aber nicht durchgeführt werden.

Im Unterschied zum EIZO CG277, der durchaus auch Anwender im professionellen Videobereich anspricht, fühlt sich der CG2730 im Umfeld der grafischen Industrie am wohlsten. So können denn auch keine vorberechneten CLUTs, beispielsweise zur Simulation eines Filmbelichtungsprozesses, eingebunden werden. Trotzdem unterstützt das LC-Panel einen weiten Vertikalfrequenzbereich. Unschöne Mikroruckler bleiben auch bei Zuspielung in 24 Hz oder 50 Hz aus. Der Deinterlacer rangiert absolut betrachtet höchstens im Mittelfeld – immerhin.

Die Leistungsaufnahme bleibt für einen Monitor mit diesen Eigenschaften durchaus im Rahmen. Negativ fällt allerdings die dauerhafte Steigerung bei bestehender USB-Verbindung auf.

Der Straßenpreis beträgt derzeit rund 1.600 Euro. Das sind rund 50 Prozent Aufpreis gegenüber dem einfacheren CS2730. Im Hinblick auf den CG277 wird die Geldbörse des potenziellen Käufers dagegen um knapp 15 Prozent entlastet. Dafür ist hier dann aber auch ein vollwertiges Messgerät integriert. Auch wenn der EIZO CG2730 damit kein ausgesprochenes Schnäppchen ist: Sein Geld ist er allemal wert – und die sehr gute Endbewertung reine Formsache.

Gesamturteil: SEHR GUT


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