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TESTBERICHT: Eizo EV2456-BK Teil 2


Im Vergleich zu den letzten Geräten mit EIZOs bewährtem Flexstand ist die Höhenverstellung auch wieder deutlich leichtgängiger. Die Drehung ist mit 344° gewohnt üppig und zugleich butterweich und präzise. Der verkleinerte Drehteller passt optisch gut zu dem schlanken Gerät. Er ist allerdings auch recht leicht, so dass das Gerät beim Auszug auf die maximale Höhe etwas kopflastig wirkt. Das Modell steht mit seinen 5,7 kg Nettogewicht dennoch stets ausreichend stabil.

Ansichten: Seitlich, Neigungswinkel und Pivot-Stellung

Die Neigung ist von 0 bis +35 Grad einstellbar. Ein 90-Grad-Schwenk in die Pivot-Stellung gehört selbstverständlich auch zu den umfangreichen Ergonomiefunktionen.

Standbein

Die neue Standbein-Konstruktion ist gut, und die Ergonomiefunktionen sind leichtgängiger als bei manch anderem EIZO-Modell, das wir kürzlich im Test hatten. Dennoch hinterlässt sie andererseits einen eher kosten- als qualitätsoptimierten Eindruck.

Zwei Optionen für das Kabelmanagement

Für das Kabelmanagement bietet der EIZO EV2456 gleich zwei Möglichkeiten an. Vormontiert ist ein einfacher Kabelclip (linkes Bild), der häufige Kabelwechsel schnell und leicht macht. Er kann aber auch problemlos gegen die im Lieferumfang befindliche Kabelabdeckung (rechtes Bild) ausgetauscht werden, die die Kabel optisch schöner kaschiert.

Auch wenn die neue Standbein-Konstruktion nicht ganz so robust und hochwertig wirkt wie das Flexstand-System anderer Modelle, kann sie durch leichtgängigere Bedienung überzeugen. Insgesamt sind Verarbeitung und Ergonomiefunktionen des EIZO EV2456 top.

Das Netzteil ist im Gehäuse integriert. Mittels dedizierten Power-Schalters kann das Gerät vollständig vom Stromnetz getrennt werden. Lüftungsschlitze sind auf der Display-Rückseite keine sichtbar. Dennoch ist auch nach längerem Betrieb nirgends eine nennenswerte Erwärmung spürbar.

Technik

Betriebsgeräusch

Betriebsgeräusche konnten wir auch nach längerem Betrieb keine wahrnehmen. Sowohl im Standby als auch in Betrieb arbeitete der Monitor völlig geräuschlos, unabhängig davon, welche Helligkeit eingestellt war. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 44 W 20,4 W
Betrieb typisch 11 W -
140 cd/m² k.A. 10,9 W
Betrieb minimal k.A. 5,1 W
Energiesparmodus (Standby) < 0,5 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Soft Off) < 0,5 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) 0 W 0 W

*Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)

EIZO nennt im Datenblatt einen Maximalverbrauch von 44 Watt. Nach unseren Messungen liegt der Maximalverbrauch mit 20,4 Watt sogar 54 Prozent darunter. Der Power-Button senkt den Verbrauch fast auf null, es sind lediglich noch 0,2 Watt messbar. Im Standby-Modus messen wir ebenfalls 0,2 Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden sehr gut eingehalten. Ein Netzschalter ist vorhanden und kappt den Stromverbrauch vollständig.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 10,9 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit berechnet sich zu ausgezeichneten 2,1 cd/W.

Anschlüsse

Alle wichtigen Digital-Anschlüsse sind vorhanden. Selbst Legacy-Support mittels analogen VGA-Anschlusses ist an Bord. Üppig ist das dennoch nicht. Bei Nutzern von mehreren Eingangsquellen wie PC, Notebook, Mac, Smartphone etc. bleiben hinsichtlich der Anschlussvielfalt Wünsche offen.

Anschlüsse

Im Erker auf der linken Seite sind zwei USB-3.0-Downstream-Ports untergebracht. Auch das Uplink-Kabel wird hier angeschlossen. Die Erreichbarkeit für das schnelle Anstecken eines USB-Sticks ist nicht optimal. Dafür lassen sich die Kabel von dauerhaft angeschlossenen USB-Geräten – wie z. B. externe Festplatten – gut verstecken.

Bei manchen Monitoren führt die Nutzung der USB-Anschlüsse zu einem hochfrequenten Zirp-Geräusch. Beim EIZO EV2456 ist das erfreulicherweise nicht der Fall. Auch bei hoher Datenbelastung bleiben die Anschlüsse lautlos.

Zwei USB-3.0-Ports im seitlichen Erker

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