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TESTBERICHT: Fujitsu P27-8 TE Pro Teil 3


Schade nur, dass Fujitsu nun auf den intelligenten Netzschalter verzichtet hat. Das war ein einzigartiges Feature, welches es nur bei Fujitsu-Bildschirmen gab: Ein Netzschalter, den man aktivieren konnte und keine Auswirkungen hatte, wenn der Bildschirm eingeschaltet war. Erst wenn der Monitor in den Ruhemodus gewechselt hat, wurde der Netzschalter aktiv und hat das Gerät vollständig vom Stromnetz getrennt. Super war, dass die Elektronik selbstständig gemerkt hat, wann der Monitor, beispielsweise durch Einschalten des PCs, wieder aktiviert werden musste.

Dafür hat der Fujitsu P27-8 TE Pro einen brauchbaren Bewegungssensor erhalten. Oftmals ist es so, dass diese Sensoren zu wenig empfindlich sind und nicht erkennen, wenn ein Anwender ganz ruhig vor dem PC sitzt, weil er beispielsweise etwas liest. In dieser Situation ist es ungünstig, wenn der Bewegungssensor den Monitor in den Ruhemodus versetzt.

Beim Fujitsu P27-8 TE Pro gehören solche Probleme der Vergangenheit an, allerdings müssen die Einstellungen stimmen. Zuerst einmal muss der Anwesenheitssensor im OSD eingeschaltet werden. Ist dieser auf Ein gestellt, ist die Option "Reichweite" freigeschaltet. In 10er-Schritten steht ein Regelungsbereich von 10 bis 100 zur Verfügung. Werkseitig ist der Wert 10 eingestellt. Damit ist der Anwesenheitssensor aber nicht sinnvoll nutzbar, denn es werden nur Bewegungen bis maximal 10 cm Abstand zum Monitor wahrgenommen. Wenn der Bewegungssensor aktiviert wurde und keine Anwesenheit erkennt, wird nach zehn Sekunden die Hintergrundbeleuchtung gedimmt. Es wird keine Meldung angezeigt, wie es bei den älteren Modellen von Fujitsu der Fall war. Wenn nach 30 Sekunden immer noch keine Anwesenheit erkannt wird, schaltet sich das Display ab, die Power-LED wechselt aber nicht auf Orange, sondern auf Grün.

Wir haben den Bewegungssensor mit unterschiedlichen Einstellungen getestet und sind zu dem Schluss gekommen dass die einzig sinnvollen Einstellungen 90 oder 100 sind, da man sich mit diesen Einstellungen auch mal im Sessel zurücklehnen kann, ohne dass der Fujitsu P27-8 TE Pro sofort eine Abwesenheit feststellt. Mit diesen Einstellungen lässt sich der Anwesenheitssensor sehr gut anwenden, und selbst wenn man ganz ruhig vor dem Monitor sitzt, bleibt dieser aktiv.

Kleiner Wermutstropfen ist, dass der Fujitsu P27-8 TE Pro in diesem Zustand 8,4 Watt verbraucht. Das ist deutlich weniger als im normalen Betrieb, aber doch sehr viel mehr als im Ruhemodus oder Soft-off. Wenn also der PC über einen längeren Zeitraum ungenutzt eingeschaltet bleibt, empfiehlt es sich, den Monitor per Power-Taste auszuschalten.

Anschlüsse

Ebenso umfangreich ist das Schnittstellenangebot des Fujitsu P27-8 TE Pro. Es sind alle modernen Anschlüsse vorhanden. Dazu gehören ein DVI-D-, ein HDMI- und ein DisplayPort-Anschluss. Der Monitor besitzt noch zusätzlich einen DisplayPort-Ausgang, über den ein Eingangssignal an ein weiteres Anzeigegerät weitergeleitet werden kann. Außerdem sind noch ein 3,5-mm-Klinkeanschluss, ein USB-3.0-Hub und vier USB-3.0-Anschlüsse vorhanden. Da bleiben so gut wie keine Wünsche offen. Lediglich ein USB-C-Anschluss könnte man an dieser Stelle noch nennen.

Vielfältiges Anschlussangebot beim Fujitsu P27-8 TE Pro

Die Anschlüsse sind noch zusätzlich beschriftet, was die Positionierung und Identifizierung erleichtert.

Beschriftung der Anschlüsse

Bedienung


Beim Fujitsu P27-8 TE Pro kommen berührungsempfindliche Bedientasten zum Einsatz, die aber eigentlich keine Tasten sind, sondern eher Bedienfelder. Vorteil solcher Bedienelemente ist in erster Linie die Optik. Dafür leidet der Bedienkomfort ein wenig, denn es gibt keine Tasten mehr, die erfühlt werden können, sondern sobald man die Oberfläche berührt, wird bereits ein Befehl ausgeführt. Insbesondere bei spärlicher Beleuchtung ist die Erkennung der Symbole erschwert, aber hier ist das weiße Gehäuse des Geräts ein Vorteil und sorgt für eine bessere Erkennung der Symbole.

Der Fujitsu P27-8 TE Pro besitzt sechs Bedienfelder und die Power-Taste, welche ebenfalls kapazitiv ist. Ganz links befindet sich die Menü-Taste, mit der allerdings nur ein Teil der OSD-Einstellungen verfügbar wird, denn bei dem Monitor sind die OSD-Einstellungen auf mehrere Tasten ausgelagert worden und können auch nur über diese erreicht werden. Über die Menü-Taste sind Einstellungen wie Schärfe, Skalierung, OSD-Menüeinstellungen, Overdrive und Anwesenheitssensor erreichbar. Mit der Eco-Taste lässt sich der Eco-Modus aktivieren und deaktivieren. Die Taste "Input" bietet den Zugriff auf die unterschiedlichen Signalquellen. Durch die Taste "Mode" erhält man die Auswahl aller verfügbaren Bildmodi. Mit der Lautsprecher-Taste gelangt man zum Lautstärkeregler und kann die Lautsprecher stummschalten, und mit der letzten Taste wird ein Menü geöffnet, über das man Helligkeit, Kontrast und Spezialfunktionen wie die dynamische Kontrastregelung (ACR) und die automatische Helligkeit einstellen kann.

Berührungsempfindliche (kapazitive) Bedientasten des Fujitsu P27-8 TE Pro

Die Power-LED befindet sich rechts neben der Power-Taste und ist ebenfalls auf der Rahmenvorderseite platziert. Je nach Modus leuchtet die Power-LED in drei unterschiedlichen Farben: Ist die Hintergrundbeleuchtung zwischen 100 und 71 Prozent eingestellt, leuchtet die LED blau, von 70 bis 0 Prozent grün und im Ruhemodus orange. Wenn der Fujitsu P27-8 TE Pro ausgeschaltet wird, erlischt auch die Power-LED. Im OSD des Monitors gibt es keine Option, die Power-LED auch während des Betriebs zu deaktivieren.

Power-LED des Fujitsu P27-8 TE Pro in drei unterschiedlichen Farben leuchtend

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5 Kommentare vorhanden


die vier Sterne passen nicht zu dem Sehr Gut ;)
Das ist wohl wahr ;-) Danke für den Hinweis, das Testlogo wurde ausgetauscht.
Was ist der Unterschied zum P27-8 TS Pro?
Die Farbe TS ist schwarz.
Danke für die schnelle Antwort.

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