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TESTBERICHT: Fujitsu P27-8 TE Pro Teil 5


Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf beim Fujitsu P27-8 TE Pro

Dem Datenblatt des Fujitsu P27-8 TE Pro ist zu entnehmen, dass ein statisches Kontrastverhältnis von 1000:1 erreicht wird. Unser Modell erreicht diesen Wert nicht ganz, liegt aber nur geringfügig darunter. Je nach Einstellung der Hintergrundbeleuchtung bewegt sich das Kontrastverhältnis zwischen 932:1 und 976:1.

Der Schwarzpunkt liegt zwischen 0,07 cd/m² und 0,41 cd/m². Geschuldet ist der verhältnismäßig hohe Schwarzpunkt der außergewöhnlich hellen Leuchtdichte von fast 382 cd/m², wenn das Backlight auf den maximalen Wert gestellt wird. Im Datenblatt wird eine maximale Helligkeit von 350 cd/m² genannt. Bei vollständig reduzierter Hintergrundbeleuchtung beträgt die Leuchtdichte noch 66 cd/m². Mit einem beeindruckenden Regelungsbereich von 316 cd/m² ist der Fujitsu P27-8 TE Pro praktisch bei allen Lichtverhältnissen einsatzfähig.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Links Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts Farbreinheit in Delta C des Fujitsu P27-8 TE Pro

Bei der Helligkeitsverteilung erreicht der Fujitsu P27-8 TE Pro gerade noch ein befriedigendes Ergebnis. Die gemittelte Helligkeitsabweichung zum Referenzwert liegt bei 9,55 Prozent. Besonders am oberen und linken Display-Rand fallen die Abweichungen sehr hoch aus. Trotzdem sind mit freiem Auge noch keine Abschattungen sichtbar.

Mit einem guten Ergebnis schneidet der Fujitsu P27-8 TE Pro bei der Farbreinheit ab. Hier liegt der Durchschnittswert bei 1,39 Delta C. Die höchste Abweichung wird mit 2,24 Delta C in der rechten oberen Display-Ecke gemessen. Auch hier sind mit freiem Auge keine negativen Auswirkungen wie Farbstiche sichtbar.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des Fujitsu P27-8 TE Pro

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der Fujitsu P27-8 TE Pro besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion. Im Datenblatt des Fujitsu P27-8 TE Pro wird die Bildschirm-Oberflächenbehandlung mit einer 3H-Hartbeschichtung angegeben. Eine helle Lichtquelle kann auf dem Panel durchaus störende Lichtreflexionen erzeugen, allerdings hat eine zu starke Entspiegelung wiederum den Nachteil, einen feinen Glitzereffekt auszulösen.

Blickwinkel

Einer der Vorteile von IPS-Panels ist ihr großer Blickwinkel. Das bedeutet, dass die Farbwiedergabe selbst aus steilen Betrachtungswinkeln stabil bleibt, sich also nicht verändert, wie es beispielsweise bei TN-Panels der Fall ist. Lediglich der Kontrast nimmt ab, je größer der Winkel wird. Beim Fujitsu P27-8 TE Pro beobachten wir natürlich ebenfalls diese positiven Eigenschaften. Mit Blickwinkel von unten oder oben auf das Display bekommen weiße Bildinhalte einen leichten Gelbstich, bei seitlichem Betrachtungswinkel tritt dieser Effekt nicht auf.

Blickwinkeltest beim Fujitsu P27-8 TE Pro

Auch Aufhellungen dunkler Tonwerte aus dem Winkel sind eine typische Eigenschaft von IPS-Panels. Hier muss man beim Fujitsu P27-8 TE Pro allerdings festhalten, dass dieser Effekt besonders stark ausgeprägt ist. Selbst aus zentraler Betrachtungsposition werden die Display-Ecken bei Darstellung eines schwarzen Testbildes aufgehellt. Diese Aufhellungen können insbesondere in dunklen Filmszenen oder beim Gaming störend wirken.

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2 Kommentare vorhanden


die vier Sterne passen nicht zu dem Sehr Gut ;)
Das ist wohl wahr ;-) Danke für den Hinweis, das Testlogo wurde ausgetauscht.

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