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TESTBERICHT: HP Omen 32 Teil 3


Optisch ist das Display sehr gelungen und wird durch seine Einfachheit Puristen begeistern. Auch die Verarbeitung liegt auf einem guten Niveau. Die Spaltmaße passen, und das Panel ist bündig eingefasst.

Design des Omen by HP 32

Unschöne Grate sind ebenfalls nicht zu finden. Bei den ergonomischen Eigenschaften ist das Gerät einzig durch eine Neigungsverstellung natürlich nicht konkurrenzfähig. Auch der Mechanismus, der für die Neigung zuständig ist, kann uns nicht wirklich überzeugen. Aufgrund der enormen Kräfte, die in diesem kleinen Bereich entstehen, macht das Display bei Änderung der Neigung mit unschönen Geräuschen auf sich aufmerksam, was dem Material auf Dauer nicht guttun kann.

Technik

Betriebsgeräusch

Das Testgerät arbeitet komplett lautlos. Auch bei Zuspielung von Testbildern mit harten Kontrasten konnten wir bei keiner Einstellung Störgeräusche wahrnehmen. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 72 W 45,3 W
Betrieb typisch 54 W -
140 cd/m² - 23,9 W
Betrieb minimal - 15,5 W
Energiesparmodus (Standby) < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet (Soft-off) 0,35 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) - -

Mit einem maximalen Verbrauch von 45,3 Watt verbraucht der Omen by HP 32 rund ein Drittel weniger, als im Datenblatt angegeben. Bei 140 cd/m² zeigt das Messgerät 23,9 Watt an. Das entspricht einer sehr guten Effizienz von 1,60 cd/W. Auch die EU-Richtlinien werden mit 0,3 Watt im Standby und 0,2 Watt im Soft-off problemlos eingehalten.

Anschlüsse

Alle wichtigen Signalanschlüsse sind mit zweimal HDMI- und einmal DisplayPort-Schnittstelle vorhanden und reichen in der Regel auch aus. Das Anschluss-Panel ist zweigeteilt und bietet auf der linken Rückseite einen USB-2.0-Upstream- und zwei USB-2.0-Downstream-Ports, davon einmal mit Schnellladefunktion für mobile Geräte. Es stellt sich die Frage, warum nicht auf das modernere und vor allen Dingen schnellere USB-3.0 zurückgegriffen wurde. Für den Ton müssen externe Geräte herhalten. Auch ein Kopfhörerausgang ist nicht vorhanden.

Alle notwendigen Schnittstellen stehen einmal zur Verfügung

Bedienung

Das Display wird über die vier manuellen Tasten auf der Rückseite gesteuert. Sie sind vertikal angeordnet. Der Power-Knopf ist von den drei Konfigurationstasten räumlich etwas getrennt, so dass das Gerät nicht versehentlich ausgeschaltet wird, wenn das Setup verändert werden soll. Sie fühlen sich bei Betätigung etwas schwammig an und geben durch ein leises Knacken Rückmeldung über deren Betätigung.

Die analogen Tasten befinden sich auf der Rückseite des Monitors

Die Tasten sind zwar mit Symbolen versehen, aber aufgrund der Platzierung auf der Rückseite natürlich nicht zu sehen. Deswegen muss man sich die Reihenfolge einprägen, was aber bei drei Tasten nicht die Schwierigkeit ist. Alle drei Tasten öffnen zunächst das Schnellmenü. Während die obere grundsätzlich das Hauptmenü öffnet, sind die beiden unteren Tasten in den Werkseinstellungen mit Schnellansicht und Eingangswahl vorbelegt. Diese beiden Tasten lassen sich aber innerhalb des Menüs konfigurieren. Hotkeys gibt es somit erst in zweiter Instanz.

Die vorbelegten Funktionstasten lassen sich gegen andere Funktionen austauschen

Innerhalb des Hauptmenüs dient die obere Taste zum Bestätigen einer Einstellung, während die zweite und dritte Taste den Cursor innerhalb des Menüs auf und ab bewegen und die Einstellwerte erhöhen oder verringern. Die Symbole erscheinen bei Betätigung der Tasten in Verlängerung zu ihrer Position am rechten Bildschirmrand. Da das Einstellmenü von der Positionsanzeige getrennt ist, lässt es sich frei auf dem Bildschirm bewegen, was uns gut gefallen hat. Auch die Steuerung lässt sich schnell erlernen und hinterlässt einen guten Eindruck.

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3 Kommentare vorhanden


Erstmal vielen Dank für den Test.

Ich habe mir den Bildschirm jetzt gekauft und mein Exemplar kann Freesync zwischen 48Hz und 75 Hz.
Der Kritikpunkt der kleinen Freesync-Range kann ich also nicht nachvollziehen. Hattet ihr ein defektes Modell, oder ist beim Test etwas schief gelaufen?
Hallo JJJT,

ich bin der Testredakteur dieses Tests. Mir hat die Grafikkarte die Range angezeigt (siehe Bild "Subjektive Beurteilung" -> "Freesync". Darauf verlasse ich mich natürlich nicht komplett, sondern beurteile das ganze noch aktiv, während des Spiels. Die Spiele die ich dafür benutze sind allerdings auch eine echte Probe für das Tool, da "Project Cars" und "Titanfall" extremes Tearing produzieren. Bei "Titanfall" versagte Freesync komplett, während bei "Project Cars" nur bedingt ein Effekt beobachtet werden konnte, und zwar nur in der genannten Range.
Wir können natürlich auch nicht mit jedem Spiel testen, sondern stellen den "Worst Case" her. Damit kam Freesync eben nicht zurecht. Bei welchem Spiel konnte das Tool denn selbst bei 75Hz Tearing vermeiden?

Viele Grüße
Oliver
Damit Freesync mit 48-75 Hz läuft muss neben der Monitoreinstellung "Spiel" auch noch in Windows unter "erweiterte Anzeigeeinstellung-->Adaptereigenschaften anzeigen-->Monitor" auf 75 Hz umgestellt werden. Die 48-75 Hz werden dann auch unter den Radeon Einstellungen korrekt angezeigt.

Als einziges schnelles Spiel habe ich mit diesem Monitor bisher Shadow Warrior 2 intensiv gespielt und Tearing ist mir dabei nur im Vorspann, der auf 30 FPS gelocked ist, begegnet.

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