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TESTBERICHT: HP Omen 32 Teil 4


OSD

Das OSD-Menü des Omen by HP 32 ist etwas anders gestaltet, als bei vielen anderen Gaming-Displays, die eher etwas verspielt rüberkommen. Hier erscheint es zwar modern, aber sehr nüchtern gestaltet. Das Hauptmenü besteht aus zehn Punkten, wovon die beiden oberen nicht über ein Untermenü verfügen, da sie die Helligkeits- und Kontrasteinstellungen darstellen.

Nüchtern gestaltetes OSD-Menü lässt sich gut bedienen

Viele Unterpunkte sind verständlich, doch einige werfen vielleicht bei ungeübten Benutzern Fragen auf. Dafür ist das Handbuch allerdings auch keine Hilfe, da hier einzig erklärt wird, was die Punkte grundsätzlich zu bedeuten haben. Einzig die Änderung der Reaktionszeit, der automatische Ruhemodus und die Deaktivierung der Betriebs-LED finden hier Beachtung.

Die vordefinierten Einstellungen zeigen sechs Presets, wovon nur der irreführende Punkt "Text", der auch in den Werkseinstellungen aktiv ist, als Speicherplatz zur Verfügung steht und Änderungen beibehält.

Nur ein Speicherplatz mit dem verwirrenden Namen "Text" ist einfach zu wenig für ein Gaming-Display

Zwar lassen sich die anderen Presets abändern, doch beim Verlassen des Menüs wird der Hinweis angezeigt, dass die Änderungen in "Benutzerdefiniert" abgespeichert wurden. Uns ist rätselhaft, was sich der Programmierer des OSD-Menüs dabei gedacht hat, da die Bildeinstellungen oft auf ein Spiel abgestimmt werden müssen. Ein einziger Speicherplatz ist für ein Gaming-Display einfach zu wenig. Die restlichen Einstellungsmöglichkeiten sind für ein Gaming-Display aber ausreichend.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 80, Schärfe "Ebene 4", Bildmodus "Text". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf wird bis auf einer leichten Farbtreppe nahe der Mitte ordentlich dargestellt. Diese zeigt sich im Vergleich zu den meisten anderen Consumer-Geräten aber weniger ausgeprägt, was positiv auffällt. Auch die Graustufendarstellung der hellen Grautöne ist positiv zu bewerten und zeigt sämtliche Abstufungen bis zum letzten hellsten Feld unserer Testgrafik. Die dunklen Grautöne werden bis zum drittletzten Feld angezeigt, was auch noch in Ordnung ist.

Zwar zieht bei seitlicher Ansicht ein gelblicher Schleier über das Bild und die hellen Grautöne driften in einen Ockerton, doch haben wir diesen Effekt schon sehr viel schlimmer gesehen. Die Farbtreppe im Grauverlauf zeigt sich nur wenig verstärkt und leidet nicht so stark wie bei vielen anderen VA-Panels, die eine kontrastreiche Kante im hellen Teil des Verlaufs anzeigen. Die dunklen Graustufen sind von dem Gelbschleier nicht betroffen und gewinnen durch die seitliche Ansicht sogar ein Feld, so dass nur das letzte Feld nicht mehr angezeigt wird.

Graustufen des Omen by HP 32

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Aufgrund des eingesetzten VA-Panels wird ein sehr schön sattes Schwarzbild erreicht, das mit bloßem Auge keinen Schwachpunkt erkennen lässt. Erst bei fünffach verlängerter Belichtung kann man aus der linken unteren Ecke ganz eben einen Spot erkennen. Auch bei seitlicher Ansicht wird kaum eine Aufhellung sichtbar. Insgesamt ist das ein sehr positives Ergebnis.

Glow des Omen by HP 32

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3 Kommentare vorhanden


Erstmal vielen Dank für den Test.

Ich habe mir den Bildschirm jetzt gekauft und mein Exemplar kann Freesync zwischen 48Hz und 75 Hz.
Der Kritikpunkt der kleinen Freesync-Range kann ich also nicht nachvollziehen. Hattet ihr ein defektes Modell, oder ist beim Test etwas schief gelaufen?
Hallo JJJT,

ich bin der Testredakteur dieses Tests. Mir hat die Grafikkarte die Range angezeigt (siehe Bild "Subjektive Beurteilung" -> "Freesync". Darauf verlasse ich mich natürlich nicht komplett, sondern beurteile das ganze noch aktiv, während des Spiels. Die Spiele die ich dafür benutze sind allerdings auch eine echte Probe für das Tool, da "Project Cars" und "Titanfall" extremes Tearing produzieren. Bei "Titanfall" versagte Freesync komplett, während bei "Project Cars" nur bedingt ein Effekt beobachtet werden konnte, und zwar nur in der genannten Range.
Wir können natürlich auch nicht mit jedem Spiel testen, sondern stellen den "Worst Case" her. Damit kam Freesync eben nicht zurecht. Bei welchem Spiel konnte das Tool denn selbst bei 75Hz Tearing vermeiden?

Viele Grüße
Oliver
Damit Freesync mit 48-75 Hz läuft muss neben der Monitoreinstellung "Spiel" auch noch in Windows unter "erweiterte Anzeigeeinstellung-->Adaptereigenschaften anzeigen-->Monitor" auf 75 Hz umgestellt werden. Die 48-75 Hz werden dann auch unter den Radeon Einstellungen korrekt angezeigt.

Als einziges schnelles Spiel habe ich mit diesem Monitor bisher Shadow Warrior 2 intensiv gespielt und Tearing ist mir dabei nur im Vorspann, der auf 30 FPS gelocked ist, begegnet.

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