Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: HP Omen 32 Teil 5


Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Omen by HP 32

Dem Datenblatt entnehmen wir eine maximale Leuchtdichte von 300 cd/m². Der tatsächlich gemessene Wert liegt bei 100 Prozent Helligkeit mit 337 cd/m² etwas höher. Der native Weißpunkt ist mit 6900 K etwas kühler als das gewünschte D65 und bedarf einer Korrektur. Das Ergebnis lässt uns allerdings staunen, da nach der Anpassung mit 341 cd/m² sogar eine höhere Leuchtdichte angezeigt wird. Bei voll heruntergeregelter Helligkeit bleibt eine geringe Leuchtdichte von nur 39 cd/m² übrig, was ein Arbeiten bei absoluter Dunkelheit problemlos ermöglicht. Der durchschnittliche Kontrast liegt bei 3160:1, was ein erstklassiger Wert ist.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Links Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts Farbreinheit in Delta C des Omen by HP32

Mit einer Helligkeitsabweichung von maximal 13,46 Prozent und einer durchschnittlichen Helligkeitsabweichung von 9,06 Prozent zeigt das Gerät eine befriedigende Leistung. Auffälligkeiten sind nicht zu beklagen, da die Abweichungen an den Bildrändern sehr gleichmäßig ausfallen. Die Farbabweichungen schneiden besser ab und erreichen mit einem maximalen Delta C von 1,77 sogar ein sehr gutes Ergebnis. Auch die durchschnittlichen Abweichungen mit einem Delta C von 1,04 in der Summe sind sehr gut.

Coating

Links das Coating des Omen by HP 32, rechts das Referenzbild

Das Panel weist eine Mischung aus "Mattkristall" und "stumpf-matt" auf. Die Entspiegelung ist also nicht ganz so stark ausgeprägt und zeigt daher etwas brillantere Farben, als bei den Pendants mit aggressiver Entspiegelung. In einem normal beleuchteten Raum entstehen auch bei Anwendern in heller Kleidung keine störenden Reflexionen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte aber gemieden werden.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des Omen by HP 32 bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Das Bild zeigt bei den seitlichen Blickwinkeln einen etwas stärkeren Kontrastabfall als bei den vertikalen. Zusätzlich driften die sehr hellen Grautöne leicht ins Gelbliche. Alle anderen Farben bleiben bis auf eine leichte Aufhellung stabil. Für ein VA-Panel ist das eine ordentliche Leistung.

Horizontale und vertikale Blickwinkel des Omen by HP 32

Interpolation

Eine WQHD-Auflösung von 2560 x 1440 ist nach wie vor nicht alltäglich. Deswegen ist es sehr wichtig, auch Auflösungen abseits der nativen ansehnlich darstellen zu können. Je kleiner die Auflösung, desto mehr Platz steht zur Verfügung, der aufgefüllt werden muss. Dies geschieht anhand von zusätzlich eingefügten grauen Bildpunkten.

Wir überprüfen die Interpolation an einem fein aufgelösten Gitter in verschiedenen Auflösungen. In der nativen Auflösung wird dieses natürlich sehr scharf und detailreich angezeigt. Aber auch noch die kleinere HD-Auflösung schneidet hier ordentlich ab. Zwar wirkt das Gitter etwas dunkler, da an den Außenrändern der Striche graue Pixel angesetzt wurden, doch sind die einzelnen Striche noch voneinander zu differenzieren.

Testgrafik: Links, nativ, rechts 1920 x 1080

 << < 3 4 5 6 7 8 9 10 > >>

3 Kommentare vorhanden


Erstmal vielen Dank für den Test.

Ich habe mir den Bildschirm jetzt gekauft und mein Exemplar kann Freesync zwischen 48Hz und 75 Hz.
Der Kritikpunkt der kleinen Freesync-Range kann ich also nicht nachvollziehen. Hattet ihr ein defektes Modell, oder ist beim Test etwas schief gelaufen?
Hallo JJJT,

ich bin der Testredakteur dieses Tests. Mir hat die Grafikkarte die Range angezeigt (siehe Bild "Subjektive Beurteilung" -> "Freesync". Darauf verlasse ich mich natürlich nicht komplett, sondern beurteile das ganze noch aktiv, während des Spiels. Die Spiele die ich dafür benutze sind allerdings auch eine echte Probe für das Tool, da "Project Cars" und "Titanfall" extremes Tearing produzieren. Bei "Titanfall" versagte Freesync komplett, während bei "Project Cars" nur bedingt ein Effekt beobachtet werden konnte, und zwar nur in der genannten Range.
Wir können natürlich auch nicht mit jedem Spiel testen, sondern stellen den "Worst Case" her. Damit kam Freesync eben nicht zurecht. Bei welchem Spiel konnte das Tool denn selbst bei 75Hz Tearing vermeiden?

Viele Grüße
Oliver
Damit Freesync mit 48-75 Hz läuft muss neben der Monitoreinstellung "Spiel" auch noch in Windows unter "erweiterte Anzeigeeinstellung-->Adaptereigenschaften anzeigen-->Monitor" auf 75 Hz umgestellt werden. Die 48-75 Hz werden dann auch unter den Radeon Einstellungen korrekt angezeigt.

Als einziges schnelles Spiel habe ich mit diesem Monitor bisher Shadow Warrior 2 intensiv gespielt und Tearing ist mir dabei nur im Vorspann, der auf 30 FPS gelocked ist, begegnet.

Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!