Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Iiyama ProLite X2888HS-B2 Teil 2


Anschlüsse

Auf der linken Seite befindet sich nur der Stromanschluss, ein Netzschalter ist in diesem Bereich nicht vorhanden. Auf der rechten Seite sind ein DisplayPort-, ein DVI-, ein HDMI- und ein VGA-Anschluss vorhanden. Es werden damit alle erdenklichen Anschlusstypen angeboten. Weiter rechts gibt es zudem noch Audioausgänge. Seitliche USB-Anschlüsse oder ähnliche Zusätze gibt es dagegen nicht.

Anschlüsse des Iiyama X2888HS-B2

Bedienung

Die Bedienung erfolgt über vier Tasten, die sich unter dem rechten Frontrahmen befinden. Die Tasten sind kleine Erhebungen, die auch gut erfühlt werden können. Unter diesen ist aber keine mechanische Taste, sondern ein Touch-System versteckt. Ein leichtes Berühren der Erhebung löst daher bereits eine Aktion aus. Die Anordnung wurde recht simpel gehalten. Die rechte Taste löst eine Aktion aus, die beiden mittigen steuern die Position, und die linke Taste bedeutet einen Schritt zurück. Diese Funktionen sollten bekannt sein, da schon bei nicht optimaler Raumausleuchtung die schwache Beschriftung auf dem Frontrahmen nicht mehr erkannt werden kann.

Touch-Tasten unter dem Frontrahmen.

Die Touch-Funktion reagierte fast immer beim ersten Versuch, allerdings wurde durch das Erfühlen teilweise eine Aktion ausgelöst, die nicht beabsichtigt war. Ärgerlich ist das vor allem dann, wenn aus Versehen auf den letzten Reiter geklickt wird, da dort alle Einstellungen auf den Werkszustand gesetzt werden – und zwar ohne eine vorherige erneute Abfrage, ob dieser Schritt wirklich durchgeführt werden soll. Der Bildschirm schwingt bei der Bedienung zudem mit, was den Komfort weiter einschränkt. Ein angenehmes Navigieren durch die Menüs ist dadurch nicht gegeben.

Die linke Taste ruft das ausführliche Menü auf, die drei anderen haben dagegen Schnellfunktionen. Vorhanden sind die Bildmodi, eine Stummschaltung der Lautsprecher sowie die Eingangswahl des Signals.

OSD

Das OSD kann an fast jeder Position des Monitors angezeigt werden, wodurch jeder Anwender seine eigene Lieblingsposition einstellen kann. Aufgeteilt wurde es in acht Bereiche, die aber teilweise wenige oder je nach Anschlussart sogar gar keine Auswahlmöglichkeiten bieten.

Der erste Reiter ist nur bei einem analogen Signal vorhanden. Beim Zweiten können die Bildeinstellungen wie Helligkeit, Kontrast und Overdrive verstellt werden. Im Fünften können Farbeinstellungen vorgenommen werden. Einstellbar sind dort vordefinierte Farbtemperaturen, Bildmodi und auch manuelle Einstellungen. Der Gammawert lässt sich aber leider unter keinem der Punkte verändern.

Bild- und Farbeinstellungen

Unter den manuellen Bildanpassungen sind wieder einige Optionen nur bei einer analogen Signalzuspielung auswählbar. Der Schärferegler kann zudem nur bei kleineren als der nativen Auflösung verwendet werden. Einstellbar sind ansonsten noch die Bilddarstellung, die Blautonreduzierung und die X-Res-Technologie, die wir nachfolgend genauer erläutern werden.

Im letzten Reiter kann das OSD verschoben und allgemeine Einstellungen vorgenommen werden. Insgesamt fällt das OSD nicht sehr umfangreich aus, dürfte für den Durchschnittsanwender aber ausreichend sein.

Bildanpassungen und Menüeinstellungen

Zusatzfunktionen

Blautonreduktion

Die Reduktion von Blautönen im angezeigten Bild ist keine neue Erfindung, sondern wird von vielen Herstellern angeboten. Erreicht werden soll eine Bilddarstellung, die die Augen nicht so schnell ermüden lässt. Beim Iiyama ist dafür eine Abstimmung in drei Stufen möglich. Je höher der Wert gewählt wird, desto gelblicher wird eine eigentlich weiße Seite angezeigt. Beim Lesen von längeren Texten kann dies tatsächlich angenehmer für die Augen sein. Der Monitor nimmt aber leider neben der Blautonreduktion zusätzlich andere Einstellungen vor. Bei der ersten Stufe wird die Helligkeit zum Beispiel unveränderbar auf 100 und auf der höchsten Stufe auf 60 festgeschrieben. Die Farbeinstellungen sind ebenfalls nicht mehr aufrufbar. Dies ist eine sehr ungewöhnliche Maßnahme, da gerade die Helligkeit oft auch ein subjektives Empfinden ist und dem Anwender so unnötig Freiraum genommen wird.

X-Res-Technologie

Hinter dem etwas exotisch anmutenden Namen steckt im Prinzip einfach nur ein etwas stärkerer Schärferegler. Auch in diesem Bereich sind drei Stufen wählbar. Die Bilddarstellung wird tatsächlich schärfer, aber auch deutlich unnatürlicher. Erfreulicherweise lassen sich in diesem Modus auch die anderen Parameter wie zum Beispiel die Helligkeit verstellen. Zu empfehlen ist der Modus aber nur für Spezialgebiete, etwa technische Zeichnungen, auf denen viele feine Linien voneinander unterschieden werden müssen.

 << < 1 2 3 4 5 6 7 8 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!