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TESTBERICHT: LG 24BK55WY-B Teil 2


Bedienung

Die fünf mechanischen Tasten zur Bedienung des OSDs befinden sich auf der rechten Seite des Frontrahmens. Die Beschriftungen der Tasten sind nur in gut ausgeleuchteten Räumen lesbar, werden aber glücklicherweise durch softwareseitige Einblendungen ergänzt. Die Tasten besitzen einen angenehmen Druckpunkt und erzeugen zudem ein mechanisches Klickgeräusch, wodurch die Navigation durch die Menüs sehr bequem ist.

Mechanische Tasten rechts unten auf dem Frontrahmen

OSD

Über die ganz linke Taste wird das ausführliche Menü aufgerufen. Die vier anderen Tasten bietet einen Schnellzugriff auf den Lesemodus, die Energieeinstellungen, die Auto-Anpassungen und den Signaleingang an.

Der Druck auf die Menütaste startet eine Art Übersichtsmenü. In diesem können die Lautstärke, die Helligkeit, die Reaktionszeit und die Bilddarstellung eingestellt werden. Um auf das übersichtlichere Menü zu kommen, muss insgesamt sechs Mal auf Tasten gedrückt werden, was etwas umständlich ist.

Übersichtsmenü nach dem Druck auf die Menütaste

Das eigentliche Menü wurde in fünf Abschnitte eingeteilt, die unterschiedlich viele Einstelloptionen anbieten. Im ersten Reiter können zum Beispiel nur der Kontrast und die Schärfe angepasst werden. Der zweite Reiter bietet Zugriff auf die Gamma-Einstellungen, die Farbtemperatur und die individuellen Einstellungen der Farbwerte.

Bild- und Farbeinstellungen des LG 24BK55WY-B

Der dritte Reiter ist nur beim Anschluss per VGA-Kabel verfügbar. Im vierten Abschnitt kann das Audiosignal gewählt werden, und im letzten Reiter sind noch einige wenige allgemeine Optionen wählbar.

Grundsätzlich sind alle üblicherweise häufig benötigten Einstelloptionen verfügbar, auf besondere Features muss aber verzichtet werden. Zusätzliche Komforteinstellungen wie zum Beispiel eine längere Anzeigedauer des OSDs werden ebenfalls vermisst.

Audiooptionen und allgemeine Einstellungen

Zusatzfunktionen

Reader-Mode

Der Lesemodus befindet sich auf einer Schnelltaste und kann daher bequem ein- und ausgeschaltet werden. Möglich sind zwei Optionen, die erste soll gut für Zeitungen und die zweite für Comics genutzt werden können. Für ein angenehmeres Lesen werden blaue Lichtanteile aus dem Bild gefiltert. Weiße Seiten werden dadurch gelblich dargestellt, und subjektiv werden die Augen tatsächlich entlastet. Anwender, die im Büro häufig lange Texte lesen müssen, werden den Modus daher zu schätzen wissen, da sich dieser bequem ein- und ausschalten lässt.

"Smart Energy Saving"

Die Energieeinstellungen haben ebenfalls eine Schnelltaste spendiert bekommen. Auswählbar sind eine schnelle oder eine langsame Einstellung. Die Helligkeit soll durch einen Luminanz-Kompensations-Algorithmus angepasst und so Energie gespart werden. Wir konnten in unserem Test allerdings keinerlei Auswirkungen spüren. Subjektiv blieb die Helligkeit in jedem Modus identisch. Unser Strommessgerät konnte ebenfalls keine Auswirkungen feststellen. Das Handbuch weist nur darauf hin, dass bei einer Einschaltung der manuelle Bildmodus eingestellt wird und dass der Modus nicht beim Einsatz des Lesemodus funktioniert, den wir aber ausgeschaltet hatten. Glücklicherweise ist der Energieverbrauch aber auch ohne diese Funktion bereits sehr gering.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Schärfe 5, Gamma 1 und Farbtemperatur "Benutzer" mit Rot, Blau und Grün jeweils auf dem Wert 50.

Die Helligkeit war wie üblich zu hoch voreingestellt. Die Darstellung ist ansonsten scharf und sauber, und auch die Farbdarstellung kann subjektiv überzeugen. Der Kontrast wirkt kräftig, was insbesondere bei der Betrachtung der Graustufen ins Auge sticht.

Graustufen

Die hellen Balken können bis auf den jeweils ganz äußeren vom Hintergrund unterschieden werden, bei den dunklen Balken ist allerdings erst der fünfte von außen differenzierbar. Der Kontrast wirkt dadurch subjektiv höher; Details gehen aber verloren, so dass die Voreinstellungen nicht ganz optimal gewählt wurden.

Graustufen und -verlauf

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Der Monitor besitzt nur minimale Lichthöfe an den Rändern, die in der Praxis nicht auffallen. Durch den Blickwinkel kann es zu Aufhellungen in den Ecken kommen, die bei exakt gerader Ausrichtung zum Gerät allerdings nicht auftreten. Selbst bei einer längeren Belichtung kann nur eine leichte Wolkenbildung ausgemacht werden. Für ein Gerät in dieser Preisklasse ist die Ausleuchtung daher als "sehr gut" zu bezeichnen, und wir vergeben entsprechend auch diese Note.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Ein schwarzes Bild wird bei einer Betrachtung von schräg oben in einem hellen Grauton dargestellt. Dies ist typisch für ein IPS-Panel und wurde daher auch nicht negativ bewertet.

Ausleuchtung bei einer Betrachtung von rechts schräg oben

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Beim Kontrast und auch bei der maximalen Helligkeit werden die Herstellerangaben von 1000:1 und 300 cd/m² nicht erreicht. Die von uns gemessene maximale Helligkeit liegt mit 282 cd/m² nur knapp unter der Vorgabe. In der geringsten Helligkeitseinstellung sind noch 64 cd/m² messbar. Beim Kontrast können wir dagegen eine größere Differenz feststellen. Durchschnittlich liegt dieser bei 850:1 was allerdings immer noch eine gute Benotung bedeutet und für einen Büromonitor zudem völlig ausreichend ist.

Helligkeits- und Kontrastverlauf in der Werkseinstellung

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in % und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Links Helligkeitsverteilung, rechts Farbreinheit

Bei der Helligkeitsverteilung kann nur ein Messbereich die 10%-Marke übersteigen, und auch die durchschnittliche Abweichung liegt unter 5 %, wodurch problemlos eine gute Note erreicht werden kann.

Die durchschnittliche Abweichung der Farbreinheit liegt mit einem Delta von 1,2 ebenfalls in einem guten Bereich. In einem Messfeld wurde aber eine Maximalabweichung von über 3 gemessen, was eine gute Gesamtbenotung verhindert.

Coating

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der LG 24BK55WY-B besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Links das Coating des LG 24BK55WY-B, rechts das Referenzbild

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