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TESTBERICHT: LG 24BK55WY-B Teil 3


Blickwinkel

Das IPS-Panel des Monitors leistet eine gute Arbeit und bietet daher auch bei extremeren Blickwinkeln noch eine stabile Farbwiedergabe an. Gelebt werden muss mit einer Abnahme der angezeigten Helligkeit, wenn nicht direkt gerade vor dem Gerät gesessen wird. Weitere Einschränkungen waren nicht ausmachbar.

Horizontale und vertikale Blickwinkel

Farbwiedergabe

Bei dem Monitor testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert. Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden das Kolorimeter X-Rite i1 Display Pro und das Spektrophotometer X-Rite i1 Pro eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums

Der LG 24BK55WY-B deckt den sRGB-Farbraum zu 97,5 % ab, wodurch er eine sehr gute Bewertung erreichen kann.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: Delta-E-Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, Delta-C-Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Graubalance in der Werkseinstellung

Der Monitor wird nach einem Reset auf die Farbtemperatur "Benutzer" eingestellt, die wir ohne Anpassungen nachfolgend getestet haben.

Graubalance in der Werkseinstellung

Die Abweichungen bei den Grauwerten sind so gering, wie sie vom Hersteller versprochen wurden, was in der Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Die Gammakurve säuft im hinteren Teil etwas ab, dies ist aber auch der einzige negative Kritikpunkt in diesem Modus. Die restlichen Werte liegen in einem guten Bereich. Das Gerät wurde also gut voreingestellt.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung

Da der Monitor keinen separaten sRGB-Modus anbietet, haben wir die Werkseinstellung auch mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum verglichen. Die Gammakurve und die Grauwerte fallen entsprechend identisch aus. Die Abweichungen der Farbwerte sind zwar etwas höher, liegen aber alle unter einem Delta von 4 und sind damit mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Zusammen mit der hohen Abdeckung des sRGB-Farbraums von 97,5 % kann das Gerät daher im Amateurbereich auch für die Bildbearbeitung empfohlen werden, ohne dass zwangsweise eine Kalibrierung durchgeführt werden muss.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messungen nach Kalibration und Profilierung

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung werden eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit Farbmanagement-fähiger Software erreicht.

Die Messungen wurden während des Kalibrierungsvorgangs gegenüber der Werkseinstellung wie folgt verändert: Helligkeit 35, Rot 50, Grün 50, Blau 49.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung

Nach der Kalibrierung sind ein etwas höherer Wert bei den Blautönen und auch ein erhöhter Range-Wert messbar. Ansonsten sind aber fast perfekte Darstellungen ausmachbar, und auch die Gammakurve liegt nun auf der Ideallinie. Der Kontrast bleibt ebenfalls auf dem gleichen Niveau, so dass durch eine Kalibrierung die schon guten Werte weiter optimiert werden konnten.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Profilvalidierung

Validierung des Profils

Bei der Profilvalidierung verhindert der Range-Wert bei den Grauwerten ebenfalls eine perfekte Benotung, ansonsten werden aber sehr gute Werte gemessen. Auffällige Drifts oder unschöne Nichtlinearitäten konnten zudem nicht beobachtet werden.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Die native Auflösung beträgt 1920 x 1200 Pixel und dürfte daher nur für Ausnahmefälle verringert werden. Kleinere Auflösungen können entweder gestreckt auf das Vollbild oder vergrößert mit dem richtigen Seitenverhältnis angezeigt werden. Einen 1:1-Modus gibt es nicht.

Testgrafik: Links 1920 x 1080, rechts 1280 x 720

Ausgewählt werden kann der Bildmodus allerdings nur bei wenigen getesteten Auflösungen. Eine Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln wird unveränderbar im Vollbild angezeigt, wodurch eine leichte Verzerrung zu beobachten ist. Die kleinere 16:9-Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln wird dagegen seitengerecht mit Balken im oberen und unteren Bereich dargestellt, auch hier kann nicht manuell eingegriffen werden. Bei 1280 x 800 Pixeln ist nur eine Darstellung im Vollbild möglich, bei 1024 x 768 kann dagegen zwischen dem Vollbild und einer seitengerechten Darstellung gewählt werden. Im Handbuch gibt es keine weiteren Erläuterungen, bei welchen Auflösungen Einstellungen vorgenommen werden können und bei welchen nicht.


Textwiedergabe: Oben 1920 x 1080, unten 1280 x 720

Die kleinere 16:9-Auflösung wird unverzerrt und mit einer guten Schärfe wiedergegeben. Bei der Full-HD-Auflösung ist das Bild etwas unschärfer, aber vor allem verzerrt und damit in der Praxis nicht nutzbar. Nur wer verwendet denn tatsächlich auf einem 16:10 Business-Monitor ein 16:9 Bild? Der Sinn einer 16:10-Auflösung sind ja gerade die zusätzlichen Pixel in der Höhe, im Vergleich zu einer Full-HD-Auflösung. Und wer ein Full HD Video abspielen möchte, muss sich keine Sorgen machen, denn die Playersoftware übernimmt die Aufgabe der korrekten Darstellung. Lediglich wer externe Daten zuspielen will muss diesen Aspekt berücksichtigen, was durch einen fehlenden HDMI-Eingang aber wohl sowieso entfällt.

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