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TESTBERICHT: LG 27MB35PH-B Teil 3


OSD: Systemeinstellungen und Reader-Modus (Screenshot Handbuch LG)

OSD: Energiesparmodus (Screenshot Handbuch LG)

LG hat hier lobenswerterweise nicht einfach ein Consumer-OSD umgemodelt/abgespeckt, sondern ein maßgeschneidert wirkendes Business-OSD geschaffen. Es ist übersichtlich und selbsterklärend und steht dem LG-OSD in teureren Consumer-Geräten in nichts nach.

Bildqualität

Panel-Rahmen und -Oberfläche sind matt und wirksam entspiegelt. Lediglich bei komplett schwarzem Bildinhalt wird eine matte Spiegelung des Betrachters sichtbar.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein:

Bildmodus: k.A.
Helligkeit: 100
Kontrast: 70
Gamma: Gamma 1
Farbtemperatur: Benutzer
RGB: 50/50/50
Color-Gamut: k.A.
Schärfe: 5
Reaktionszeit: Mittel

Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist in der Werkseinstellung nahezu einwandfrei, nur ein ganz leichtes Banding ist zu beobachten. Farbschimmer treten nicht auf.

Weitgehend neutrale Graustufen

Auch bei der Graustufendarstellung schneidet der 27MB35PH gut ab: von ganz hell bis ganz dunkel können alle Stufen differenziert werden. Wie später bei den farbmetrischen Tests zu sehen, nehmen allerdings die Abweichungen nahe Weiß zu. Das ist auch mit freiem Auge wahrnehmbar.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge bei komplett abgedunkeltem Raum sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Bei der Ausleuchtung zeigt der LG 27MB35PH ganz klar Defizite, die man eben auch bei einem IPS-Panel in dieser Preisklasse in Kauf nehmen muss. Die Einstrahlungen sind großflächig – besonders stark am Rand links unten zu sehen. Auch bei frontaler Betrachtung wirkt das Schwarzbild etwas ungleichmäßig. Bei stärkeren Abweichungen von der frontalen Sitzposition kommen weitere Aufhellungen dazu und bläulich-rötliche Verfärbungen werden sichtbar.

Abgesehen von der starken Einstrahlung am Rand links unten, ist das Ergebnis aber im Vergleich gar nicht mal so schlecht und auch nicht so weit von erheblich teureren IPS-Panels entfernt. In der hier aufgezeigten Form wird man Ausleuchtungsschwächen ohnehin nur bei vollständig abgedunkeltem Raum zu sehen bekommen. Wer den Monitor mit entsprechendem Umgebungslicht betreibt, so wie es in einem Büro üblich ist, wird hiervon nichts bemerken.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des LG 27MB35PH

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1 Kommentar vorhanden


Ein "ausgewiesener Busines-Monitor" mit einem Full HD Panel, mit dem man nicht einmal ein DIN A4 Dokument vernünftig darstellen kann ohne den ganzen Monitor zu verdrehen, finde ich schon ziemlich gewagt. 1920 x 1200 Pixel wären da wohl sinnvoller.
Es ist mir ein Rätsel warum das 16:10 Format ausgestorben ist. Wenigsten gibt es bei mobilen Geräten seit neuestem Displays mit einem Seitenverhältnis von 3:2. Das fände ich für Monitore zum ARBEITEN ebenfalls hilfreich.

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