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TESTBERICHT: LG 27MP89HM-S Teil 3


Technik

Betriebsgeräusch

Auch bei speziellen Testbildern mit harten Kontrasten macht der LG 27MP89HM sich nicht durch Störgeräusche bemerkbar. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 24,5 W 21,4 W
Betrieb typisch 20,3 W -
140 cd/m² - 14,5 W
Betrieb minimal - 11,2 W
Energiesparmodus (Standby) 0,3 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Soft-off) 0,3 W 0,1 W

Laut Datenblatt verbraucht der LG 27MP89HM maximal 24,5 Watt. Wir messen mit 21,4 Watt rund 13 Prozent weniger. Bei 140 cd/m² zeigt das Messgerät 14,5 Watt an, was einer Effizienz von sehr guten 1,9 cd/W entspricht. Wird das Gerät in den Standby-Modus versetzt, werden noch 0,2 Watt verbraucht – und beim Soft-off sogar nur 0,1 Watt. Das entspricht in beiden Fällen den EU-Richtlinien. Einen Netzschalter kann das Gerät nicht aufweisen.

Anschlüsse

Das Anschluss-Panel verfügt neben den zwei digitalen HDMI-Schnittstellen noch über einen analogen VGA-Anschluss. Besitzer von alten Grafikkarten wird dies erfreuen. Wer allerdings eine halbwegs aktuelle Grafikkarte sein Eigen nennen darf, der wird diese Schnittstelle gar nicht mehr an seiner Grafikkarte finden und ärgert sich über den verschenkten Anschluss.

Ältere Grafikkarten werden durch den VGA-Anschluss nicht ausgeschlossen

Da über die VGA-Schnittstelle kein Ton übertragen wird, verfügt das Gerät noch über einen Audio-in- und einen Kopfhöreranschluss jeweils für 3,5-mm-Klinkenstecker.

Bedienung

Der LG 27MP89HM schlägt bei der Bedienung den mittlerweile sehr beliebten Weg über einen Fünf-Wege-Joystick ein, der sich zentral unter dem Display befindet. Das Bedienkonzept ist sehr einfach und intuitiv zugleich. Als Hotkey ist einzig die Lautstärkeeinstellung verfügbar, die durch eine seitliche Bewegung des Joysticks aufgerufen wird. Eine erneute Seitwärtsbewegung reduziert oder erhöht dann die Lautstärke. Wird der Joystick nach vorne oder nach hinten bewegt oder auf ihn Druck ausgeübt, öffnet sich die Schnellnavigation.

Die Schnellnavigation enthält vier Punkte

Diese besteht aus der Power-Funktion, der Eingangswahl und dem Bildmodus und ermöglicht das Öffnen des Hauptmenüs. Um eine Funktion in der Schnellnavigation auszuführen, muss der Joystick in die angegebene Richtung geführt werden. Innerhalb des Hauptmenüs navigiert man entsprechend den Richtungen, wie sie auf dem Bildschirm zu sehen sind.

Die Hauptnavigation nimmt in der Horizontalen ein Viertel des Bildschirms ein

Mit einem leichten Druck auf den Joystick werden die getroffenen Einstellungen anschließend bestätigt. Einfacher geht es nicht, und es wird auch ungeübten Benutzern sofort gelingen.

Der Joystick unter dem Rahmen dient der OSD-Steuerung

OSD

Das OSD-Menü ist sehr modern gestaltet und befindet sich auf der rechten Seite. Platztechnisch nimmt es horizontal ein Viertel ein und erstreckt sich über die gesamte Bildschirmhöhe. Nicht wählbare Einstellungen sind dabei ausgegraut. Das Menü ist in sechs Kategorien eingeteilt, die bis in die dritte Ebene gehen. Die Zuordnung ist sinnvoll gestaltet, so dass nicht erst gesucht werden muss, um eine Einstellungsebene zu finden. Selbst die spielrelevanten Einstellungen sind unter einem Punkt gesammelt und halten auch ein Fadenkreuz in vier Variationen für Ego-Shooter-Neulinge bereit.

Die Spieleinstellungen bieten auch ein Fadenkreuz-Tool, das mittig auf dem Bildschirm platziert wird

Auch die Möglichkeiten der Farbeinstellungen sind sehr umfassend und für Hobbyfotografen ausreichend.

Sämtliche Punkte sind sehr gut zugeteilt und reich an Einstellungsmöglichkeiten

Da der LG 27MP89HM als Gaming-Display geführt wird, sind noch die Speichermöglichkeiten gefragt, da viele Spieler ganz besondere Presets wählen und diese auch nicht ständig neu konfigurieren wollen. Hier macht der Monitor keine gute Figur. Es stehen sieben Presets zur Auswahl, wovon sich einzig der Anwendermodus komplett konfigurieren lässt.

Sieben Presets, aber nur ein Speicherplatz sind zu wenig für ein Gaming-Display

Sämtliche anderen Modi sind fix im Kontrast und lassen sich auch nicht farblich anpassen. So muss das genommen werden, was angeboten wird. In der folgenden Tabelle sind sämtliche Modi aufgeführt.

Bildmodus Gamma Farbtemperatur Leuchtdichte
Anwender 2,21 7000 Kelvin 267 cd/m²
Leser 1 1,70 4538 Kelvin 64 cd/m²
Leser 2 1,70 5000 Kelvin 64 cd/m²
Foto 2,04 8100 Kelvin 185 cd/m²
Cinema 2,00 7160 Kelvin 202 cd/m²
Farbschwäche 2,01 8330 Kelvin 152 cd/m²
Spiel 2,01 7870 Kelvin 182 cd/m²

Zwar gibt es keinerlei Einschränkungen, sämtliche Einstellungen zu verändern, aber diese bleiben nur so lange erhalten, bis man ein anderes Preset aufruft. Der Textmodus ist hier noch die beste Wahl, zeigt aber immer noch eine Leuchtdichte von 289 cd/m², was viel zu hell ist. Zum Glück stehen drei Speicherplätze zur Verfügung, die nach eigenen Wünschen konfiguriert werden können und in der Regel auch reichen.

"OnScreen Control"

Der LG 27MP89HM lässt sich auch über die Software "OnScreen Control" steuern. Neben dem kompletten Setup des Displays lassen sich die Presets aus dem Bildmodus-Menü den installierten Anwendungen automatisch zuordnen.

Durch "OnScreen Display" lässt sich sowohl das Setup verändern als auch Presets bestimmten Programmen zuzuordnen

Unter der Einstellungsebene "Screen Split" ist es möglich, das Display in verschieden große Partitionen aufzuteilen. Hier ist auch die PiP-Funktion zu finden, deren Fenster im Vordergrund bleibt, während auf der dahinter liegenden Ebene gearbeitet werden kann. Die PiP-Funktion ist allerdings nur softwaregestützt und keine Funktion des LG 27MP89HM an sich. Daher ist es auch nicht möglich, Material der anderen HDMI-Schnittstelle in diesem Fenster anzeigen zu lassen, wie es eigentlich bei Monitoren mit PiP-Funktion üblich ist. Die letzte Ebene der Software ist die "Einstellungsebene" und bildet sozusagen eine Kopie der systeminternen "Anzeigeeinstellungen", die durch einen Rechtsklick auf den Desktop angezeigt werden.

Links Bildschirmaufteilungsebene, rechts geklonte "Anzeigeeinstellungen" der Systemeinstellungen

Die Software "OnScreen Display" ist eine gute Alternative, um das Setup zu verändern. Die Bedienung funktioniert sehr gut und hält einige sinnvolle Funktionen bereit.

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