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TESTBERICHT: LG 27UD58P-B Teil 3


OSD

Der erste Tastendruck (oder Bewegung nach oben/unten) ruft zunächst die Navigationsinfos auf und ermöglicht neben dem Menü-Aufruf auch Schnellauswahlmöglichkeiten. Mit einer Bewegung nach links oder rechts kann man schnell die Lautstärke regeln oder die Lautsprecher komplett stummschalten.

OSD: Navigationsinfo und Hauptmenü mit Schnelleinstellungen (Screenshot Handbuch LG)

OSD: Bild- und Systemeinstellungen (Screenshot Handbuch LG)

Das OSD-Menü besteht aus Hauptebenen, die sinnvoll und logisch gegliedert sind. Der oberste Menüpunkt "Schelleinstellungen" fasst die wichtigsten Einstellungen zusätzlich zusammen. Wenngleich die Bildanpassungen sogar eine Sechs-Achsen-Farbkorrektur bieten, weisen die hier vorhandenen Einstellmöglichkeiten den LG LG 27UD58P-B klar als Consumer-Gerät aus. Eine wertemäßig genaue Definition von Gamma und Farbtemperatur ist nicht möglich.

Der Funktionsumfang und die Einstellmöglichkeiten des OSDs sind ansonsten aber sehr umfangreich. Trotzdem findet man sich sofort intuitiv zurecht und alle Funktionen sind dort, wo man sie vermutet. Das OSD ist hochauflösend und nutzt die Höhe des Bildschirms voll aus – ohne bei einer Kalibrierung zu stören.

Im Vergleich zum 1.500 EUR teuren LG 38UC99 muss man zumindest beim OSD keine Abstriche in Kauf nehmen. LG zeigt hier einmal mehr: Wer einmal ein Bedienkonzept richtig aufsetzt, kann es später in vielen Geräten wiederverwenden und muss auch bei preisgünstigen Geräten nicht mit unfertig wirkenden Halbheiten ärgern.

Bildqualität

Der Panel-Rahmen und die Oberfläche des Panels sind matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt nur schwache Reflexionen auf dem Bildschirm.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein:

Bildmodus: Anwender
Helligkeit: 100
Kontrast: 70
Gamma: Gamma1
Farbtemperatur: Benutzer
RGB: 50/50/50
Color-Gamut: k. A.
Schärfe: 50
Reaktionszeit: Mittel

Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist in der Werkseinstellung nahezu einwandfrei. Banding ist nicht zu beobachten, allerdings scheint sich die Farbtemperatur bei den Graustufen nahe Weiß in Richtung Gelb/Grün zu verschieben. Mittels Software-Kalibration ließ sich das leicht beheben, allerdings – wie üblich – um den Preis eines leichten Bandings in feinen Grauverläufen.

Graustufen

Die hellsten Stufen können auch bei moderat seitlichen Blickwinkeln vollständig unterschieden werden. Bei den dunkelsten Stufen ist ab Stufe 4 eine Unterscheidung von Schwarz kaum noch möglich. In den dunklen Bereichen wird auch eine stärkere Blickwinkel-Abhängigkeit sichtbar. Sie ist aber im Vergleich zu anderen IPS-Panels dennoch gut.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge bei komplett abgedunkeltem Raum sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Frontal und mittig betrachtet wirkt der Bildschirm zunächst ungemein schwarz und sehr homogen, nur die Ecken hellen sich etwas auf. Bei flacheren Blickwinkeln sieht man die übliche Aufhellung, die jedoch mit freiem Auge weitgehend farbneutral bleibt. Die Verfärbungen der rechten Abbildungen kann man mit freiem Auge nur erahnen und sind auch im Video nicht zu sehen. Insgesamt an dieser Stelle ein sehr gutes Ergebnis.

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