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TESTBERICHT: NEC EX341R Teil 4


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge bei komplett abgedunkeltem Raum sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Lediglich in den Ecken (vor allem links unten) sind leichte Aufhellungen sichtbar. Stärkere Aufhellungen entstehen nur bei extremen Blickwinkeln, die aber bei einem gewölbten Display von vornherein keinen Sinn ergeben. Bezogen auf das Schwarzbild ist die Ausleuchtung sehr gut gelungen.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des NEC EX341R

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 304 cd/m². Das liegt 5 % über der Herstellerangabe von 290 cd/m². Herunterregeln lässt sich die Helligkeit auf ein Minimum von 43 cd/m².

Nach Kalibrierung sinkt die Maximalhelligkeit auf immer noch mehr als ausreichende 260 cd/m². Mit einer Minimalhelligkeit von 37 cd/m² ist auch ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit problemlos möglich.

Das Kontrastverhältnis des VA-Panels gibt der Hersteller mit 3000:1 an. Gemäß unseren Messungen erreicht es das nicht ganz, liegt aber nach der Kalibrierung im Durchschnitt dennoch bei sehr guten 2122:1.

Bildhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in % und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert. Die Wahrnehmungsschwelle für Helligkeitsunterschiede liegt bei etwa 10 %.

Die Helligkeitsverteilung ist mit einem Durchschnittswert von 11,57 % und einem Maximalwert von 20,14 % noch zufriedenstellend. Die Farbhomogenität im Durchschnitt ebenfalls. Die Maximalabweichung in der unteren rechten Ecke ist mit 4,64 Delta C für sich genommen zwar bereits in einem bedenklichen Bereich. Wir belassen die Gesamtwertung aber auch hier bei einem "zufriedenstellend", da man selbst in der EBV diesen Bereich nur für Werkzeugleisten verwenden würde und der primär bildrelevante mittlere Bereich ordentlich aussieht.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Links das Coating des NEC EX341R, rechts das Referenzbild

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der NEC EX341R besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Im EX341R hat NEC ein VA-Panel verbaut. Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte.

Das Foto zeigt den Bildschirm des NEC EX341R bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Bei derart extremen Blickwinkeln werden die Schwächen eines VA-Panels im Vergleich zu einem IPS-Panel schon deutlich. Die Helligkeit und der Kontrast (durch zusätzliche Aufhellung der dunklen Bereiche) sind stark reduziert. Die Farben verblassen ebenfalls.

Bei einem gewölbten Display spielt das insbesondere am Schreibtisch keine Rolle, da es ohnehin primär auf eine zentrierte Sitzposition ausgerichtet ist. Sofern man auch die Neigung richtig einstellt, werden die Schwächen durch die Wölbung vollständig ausgeglichen, und die Blickwinkelneutralität ist auch an den Display-Rändern gut bis sehr gut.

Horizontale und vertikale Blickwinkel des NEC EX341R

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