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TESTBERICHT: Samsung C24FG70FQU Teil 5


Ebenfalls sehr gut gelöst sind die Presets unter dem Punkt "Bildmodus", auf die sowohl über die Kategorie "Game" als auch über die Kategorie "Bild" zugegriffen werden kann. Hier kann man aus acht verschiedenen Szenarien wählen, die zwar alle kleinere Anpassungen benötigen, sich aber glücklicherweise bis auf den Kinomodus komplett nach den eigenen Bedürfnissen einstellen lassen. Erst wenn das Display auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird, gehen die angepassten Einstellungen verloren. Zusätzlich können auch die drei Spieler-Presets, die unter dem Monitor angewählt werden, komplett nach den eigenen Wünschen eingestellt werden. Abzüglich des Kinomodus macht das satte zehn Speicherplätze, was mehr als komfortabel ist.

Unter der Kategorie "System" ist eine weitere Besonderheit zu finden, die unserer Meinung nach ohne jeden Nutzen daherkommt. Sie ist unter dem Punkt "Logo-Beleuchtung" zu finden und aktiviert mittig unter dem Monitor eine hellblaue LED-Leiste. So etwas Ähnliches haben wir bereits beim Acer Predator Z271 in ausgebauter Form gesehen. Beim Samsung C24FG70FQU hat man die Wahl zwischen "Blinken" und "Interaktiv". Anfangs ist das vielleicht ein ganz netter Effekt, aber im Grunde stört und blendet die ganze Aufleuchterei nur, zumal das Licht recht hell ist. Wir haben diese Funktion sehr schnell deaktiviert und waren nach kurzer Zeit richtig genervt davon.

Die weiteren Funktionen bedürfen keiner weiteren Erklärung. Insgesamt hat uns das OSD-Menü von seiner Flexibilität, dem Handling und wegen des Designs überaus gut gefallen und hinterlässt einen guten Eindruck.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 75, Schärfe 60, Gamma "Modus1", Farbtemperatur "Normal", Bildmodus "Benutzerdefiniert". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist bis auf den etwas gröberen Übergang nahe der Mitte, an dem nahezu jedes Consumer-Gerät leidet, sehr schön homogen. Auch bei der Graustufendarstellung macht das Modell eine richtig gute Figur und zeigt sämtliche hellen als auch dunklen Graustufenfelder an.

Graustufen des Samsung C24FG70FQU

Das heißt, solange man zentral vor dem Monitor sitzt. Begibt man sich nur ein wenig außerhalb dieses Zentrums, weisen bereits jetzt die äußeren Graustufenfelder die typische Gelbfärbung auf. Diese nimmt zu, je weiter man von der Seite auf das Display blickt, und wandelt sich immer stärker in einen Ockerton um. Die dunklen Graustufen sind davon nicht betroffen. Bei seitlicher Betrachtung hat es sich dann auch mit dem Grauverlauf erledigt. Es zeigt sich eine Farbtreppe nahe der Mitte und zusätzlich noch eine im weiteren Verlauf, auf halbem Weg zum Display-Rand. Zusätzlich sind diese groben Übergänge an den Rändern der Farbtreppen noch mit erwähnten unschönen Ockertönen versehen.

Die hellen Graustufen und der Verlauf leiden stark bei seitlicher Ansicht

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Aufgrund der eingesetzten Technik eines VA-Panels zeigt sich hier die Stärke dieser Technik, die ein sattes Schwarz aufweist. Ganz eben kann man leichte Spots und deren Aufhellung von den Bildrändern her erkennen, die erst bei fünffach verlängerter Belichtungszeit deutlicher werden.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Aber auch hier gilt es wieder, im Zentrum sitzen zu bleiben, da sich das Bild bei seitlicher Ansicht aufgrund der eingesetzten Technik stark nachteilig verhält.

Durchscheinende Hintergrundbeleuchtung und Glow bei seitlicher Ansicht

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Samsung C24FG70FQU

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