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TESTBERICHT: ViewSonic VP2768 Teil 2


Die Teilung des Standbeins dient nicht nur der Optik, sondern auch zum Bündeln der Kabel. Lediglich die glänzenden Zierelemente im Standfuß wirken bei näherem Hinsehen nicht mehr ganz so hochwertig und sind zudem anfällig für Kratzer. Insgesamt machen die Verarbeitung und die verwendeten Materialien aber einen guten und der Preisklasse angemessenen Eindruck.

Standbein mit Öffnung für die Kabel

Das Netzteil ist beim ViewSonic VP2768 direkt im schlanken Gehäuse untergebracht. Einen dedizierten Power-Switch gibt es trotzdem nicht. Auf der Rückseite sieht man im oberen Bereich dezente Lüftungsschlitze, die aber kaum benötigt werden. Auch nach längerem Betrieb konnten wir hier praktisch keinerlei Erwärmung feststellen.

Technik

Betriebsgeräusch

Wir haben beim ViewSonic VP2768 keine Betriebsgeräusche wahrnehmen können. Sowohl im Standby als auch in Betrieb arbeitet der Monitor völlig geräuschlos, unabhängig davon, welche Helligkeit eingestellt ist. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 35 W 29,2 W
Betrieb typisch 32 W -
140 cd/m² k.A. 17,1 W
Betrieb minimal k.A 11,9 W
Energiesparmodus (Standby) 0,3 W 0,18 W
Ausgeschaltet (Soft Off) k.A. 0,13 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) - -

*Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)

ViewSonic nennt im Datenblatt einen Maximalverbrauch von 35 Watt. Nach unseren Messungen liegt der Maximalverbrauch mit 29,2 Watt sogar 17 Prozent darunter. Das Ausschalten über den Soft-off-Button kann man sich sparen – bereits im Standby liegt der Verbrauch bei unter 0,2 Watt. Allerdings schläft der ViewSonic VP2768 manchmal schon zu tief und ist zumindest beim gleichzeitigen Betrieb mehrerer Monitore nicht immer zuverlässig aus dem Standby aufgewacht. Dann hilft auf jeden Fall ein Aus-und-wieder-Einschalten über den Soft-off-Schalter weiter.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 17,1 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit berechnet sich zu ausgezeichneten 1,7 cd/W.

Anschlüsse

Mit Anschlüssen ist der ViewSonic VP2768 vergleichsweise gut ausgestattet: HDMI und DisplayPort sind je zweimal vorhanden. Ein weiterer DP-out-Anschluss dient zum Daisy-Chaining. Der USB-3.0-Hub versorgt ganze vier Downstream-Ports, die aber alle auf der Rückseite neben den Video-Anschlüssen angebracht sind. Da das Anstecken von unten nach oben ohnehin schon etwas fummelig ist, eignen sie sich vor allem für den dauerhaften Anschluss von Geräten wie z. B. externen Festplatten zur Datensicherung.

Anschlüsse

Bedienung

Die Bedientasten sind beim ViewSonic VP2768 eher unkonventionell vertikal auf der Rückseite angebracht. Sie sind aber genau in Fingerlänge nach innen versetzt und damit gut zu ertasten. Sie haben einen klaren Druckpunkt und lassen sich gut bedienen.

Tasten und Bedienung des ViewSonic VP2768

OSD

Die Beschreibung des OSDs im Handbuch (auch im englischen) ist recht spärlich. Daher haben wir hier auch nur zwei Screenshots gefunden. Die Bedienung ist aber auch weitgehend selbsterklärend.

Ein beliebiger Tastendruck bringt zunächst eine Schnellauswahl zum Vorschein, mit der sich Bildmodus, Kontrast/Helligkeit und die Eingabequelle auswählen lassen. Das eigentliche OSD ist auf sechs Hauptmenü-Ebenen verteilt, die horizontal angeordnet sind. Die Aufteilung der Unterpunkte ist überwiegend gut gewählt. Lediglich das Zusammenspiel aus Ansichtsmodus und Farbeinstellungen ist eher ungewöhnlich und daher nicht selbsterklärend. Das gilt leider auch für die etwas unglücklich benannten Unterpunkte bei den Farbeinstellungen. Insbesondere Neueinsteiger in die Soft- bzw. Hardware-Kalibrierung werden sich hier nicht so ohne weiteres zurechtfinden. Das Handbuch besteht hier überwiegend aus einer Auflistung der Menüstruktur und hilft daher leider auch kaum weiter.

Stellenweise weist leider auch die Bedienlogik Lücken auf, so dass oft nicht ganz klar ist, ob eine Veränderung von Reglerpositionen sofort übernommen wird oder erst noch eine Bestätigung braucht.

OSD: Wahl der Eingangsquelle, und Systemeinstellungen (Screenshot Handbuch ViewSonic)

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