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NEWS PROJEKTOREN & BEAMER

Laserprojektoren und die Risikogruppen der IEC wichtig bei der Kaufentscheidung

Autor: Simon Blohm
22.11.2017, 13:58 Uhr

München – Laserprojektoren werden durch ihre vielen Vorteile immer stärker nachgefragt und kommen in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz. Diese Entwicklung lässt das Produktangebot der Hersteller schnell wachsen.


Vor einigen Jahren wären Projektoren-Installationen mit einer Laserlichtquelle ohne einen entsprechend ausgebildeten Laserschutzbeauftragten nicht möglich gewesen. Nun hat sich die Situation für den Betrieb dieser Geräte entspannt. Es muss aber im Detail betrachtet werden, welche Projektoren ohne größere Sicherheitsanforderungen betrieben werden dürfen. Die Internationale Elektrotechnikkommission (IEC) hat die aufsichtsrechtlichen Vorschriften geändert und die allgemeine Einstufung von Lampen- und Laserprojektoren in Risikogruppen (RG) angepasst. Die IEC unterteilt Projektoren in die Risikogruppen (RG) null bis drei und gibt eine Information über die möglichen Gefahren.
Ein Vergleich von Projektoren unterschiedlicher Hersteller zeigt, dass der Installations- und Betriebsaufwand bei Geräten gleicher Leuchtstärke und Projektionstechnik erheblich abweichen kann. Entscheidend ist also die jeweilige Risikogruppe, in die das Gerät fällt.



Laserprojektoren und die Risikogruppen der IEC – ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Anschaffung (Foto: NEC)

Laserprojektoren von NEC mit einer Leuchtstärke von bis zu 10.000 ANSI Lumen erfüllen die Voraussetzungen der Risikogruppe 2. Damit entsteht bei Installation und Betrieb kein zusätzlicher Aufwand durch spezielle Sicherheitsvorschriften. Am Markt gibt es allerdings auch viele Projektoren mit derselben Leuchtstärke, die der Risikogruppe 3 angehören und somit deutlich umfangreichere Sicherheitsvorkehrungen – sowohl während der Installation als auch im laufenden Betrieb – erfordern. Das führt zu höheren Installations- und Betriebskosten und wirkt sich somit negativ auf die Gesamtbetriebskosten aus. Es gilt also, genau abzuwägen, welcher Laserprojektor für welche Installation verwendet wird.

Die drei Risikogruppen im Überblick

Risikogruppe 0 / 1: Projektoren für den Heimgebrauch oder Pico-Projektoren

Diese Projektoren sind unter normalen Nutzungsbedingungen sicher, sofern man nicht länger als 100 Sekunden direkt in den Lichtstrahl blickt.

Risikogruppe 2: Projektoren für professionellen Gebrauch

Diese Produkte stellen in der Regel keine Gefahr für die Augen dar, ebenfalls solange man nicht länger in den Lichtstrahl blickt.

Für Risikogruppe 0-2 sind keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen erforderlich.

Risikogruppe 3: Projektoren für professionellen Gebrauch

Der Betrieb von Projektoren der Risikogruppe 3 ist nur für den professionellen Gebrauch erlaubt. Selbst ein kurzer Blick in den Lichtstrahl aus geringer Entfernung kann eine Gefahr für die Augen darstellen. Bestimmte Sicherheitsvorkehrungen, wie z.B. Schutzzonen sind hier unbedingt erforderlich und müssen vom Betreiber eingehalten werden.

Eine außergewöhnlich lange Lebensdauer von mehr als 20.000 Stunden und ein deutlich niedriger Wartungsaufwand sorgen beim Laserprojektor für günstigere Gesamtbetriebskosten. Dank ihrer hohen Bildqualität eignen sich die Laserprojektoren für den Einsatz in Unternehmen, im Einzelhandel, in Universitäten, Museen und vielen anderen öffentlichen Einrichtungen. Außerdem können sie im Dauerbetrieb (24/7) verwendet werden. Laserprojektoren gewährleisten ansprechende Bilder dank homogener Ausleuchtung und einheitlicher Farbdarstellung. Es entsteht ein hochwertiger optischer Eindruck mithilfe kräftigerer Kontraste und eines größeren Farbraums.


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