Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

NEWS TV GERÄTE

Samsung setzt bei den Fernsehern auf HDR10+ und treibt die Etablierung voran

Autor: Simon Blohm
25.09.2017, 18:55 Uhr

In der Ära der UHD-Auflösung strebt jeder TV-Hersteller danach ein möglichst lebensechtes TV-Bild zu erschaffen. Mit HDR10+, der neusten Erweiterung des bisherigen Standards High Dynamic Range 10 (HDR10), will die Industrie diesem Ziel wieder einen Schritt näher kommen. Auf dem diesjährigen IFA-Stand von Samsung konnte man sich bereits einen Eindruck verschaffen, wie das Bild der Zukunft aussehen kann.

Der lizenzfreie Standard HDR10+ fördert lebendige und kräftige Bilder. Vor kurzem gab Samsung bekannt, zusammen mit Panasonic und 20th Century Fox die Plattform für kompatible Geräte und Technologien zu öffnen, um HDR10+ als neuen Standard zu etablieren. Im April wurde Amazon erster offizielle HDR10+-Partner von Samsung: Bald werden auf Amazon Prime Video HDR10+-Inhalte für Nutzer auf der ganzen Welt verfügbar sein.


Aber wie genau etabliert HDR10+ diesen neuen Standard und was bedeutet der Aufstieg dieser Technologie für Produzenten und Hersteller und für die Zukunft des Entertainments in den eigenen vier Wänden? Ein detaillierter Blick, wie Samsung die HDR10+-Plattform optimiert, beantwortet diese Fragen.

Es ist nicht allzu lang her, dass mit HDR ein neuer Schritt in der Bildqualität erreicht wurde. HDR ermöglicht detailreichere Bilder, höhere Helligkeit und Farbtiefe, helleres Weiß, dunkleres Schwarz und eine größere darstellbare Farbpalette (im Vergleich zu Bildschirmen mit Standard Dynamic Range/SDR). Kurz nach der Einführung von HDR gab es mit HDR10 eines von mehreren HDR-Verfahren, das seitdem Standard der TV-Industrie ist. HDR wird von der UHD-Allianz genutzt und zertifiziert – einem Zusammenschluss verschiedener Filmstudios aus Hollywood, Tech- und Vertriebsfirmen sowie Gerätehersteller, die das UHD-Ökosystem stärken wollen.



HDR10+: Der nächste Schritt bei HDR (Foto: Samsung)

Das neue HDR-Verfahren HDR10+ baut auf den Stärken der bisherigen Verfahren auf, ist aber in der Lage, Inhalte in Hinblick auf helle und dunkle Bildareale flexibler zu berechnen. So entstehen noch realistischere Bilder, auf denen im Vergleich zu bisherigen HDR-Bildern noch mehr Details erkennbar sind. Während HDR10 noch mittels statischen Verfahren den Farb- und Kontrastumfang für den ganzen Inhalt einheitlich berechnete, ist HDR10+ ein dynamisches Verfahren und berechnet den Inhalt Szene für Szene. Das Ergebnis sind Bilder, die in jeder Szene Farben, Kontrast und Helligkeit so darstellen, wie vom Produzenten beabsichtigt.

Durch die offene und lizenzfreie Struktur von HDR10+ wird die Technologie attraktiv für eine Vielzahl von Partnern – von Filmstudios und Filmemachern bis hin zu TV- und Geräteherstellern – und treibt die Etablierung von HDR10+ voran. Samsung arbeitet eng mit weltweit führenden Produzenten von Inhalten zusammen, um HDR10+ als Standard in der Filmproduktion zu etablieren. Im Rahmen der IFA 2017 gab es eine Konferenz zu QLED und HDR10+ im Berliner Waldorf-Astoria-Hotel, auf der Samsung seine Pläne für die Einführung von HDR10+ in Europa vorstellte.

Zunächst werden alle UHD und QLED TVs ab dem Modelljahr 2017 von Samsung, zum Teil über Software-Updates, HDR10+ darstellen können.


Weiterführende Links zur News

Samsung Smart TVs bei Amazon

TV Datenbank - Selektiere aus mehr als 15.000 TV-Modellen

HDR (High Dynamic Range) bei Monitoren und Fernsehern: Reines Marketing oder tatsächlicher Mehrwert?



Keine Kommentare vorhanden


LG BUSINESS MONITORE
(Anzeige) In der neuen LG Business Area stellen wir die besten Business Displays aus dem Hause LG vor. Denn wer ermüdungsfrei und ergonomisch arbeiten will, benötigt auch das richtige Arbeitsgerät. Neben Testberichten finden Sie auch lesenswerte Artikel zu den Themen "Der ergonomische Arbeitsplatz", "Höhere Produktivität durch 21:9 Monitore" und vieles mehr. Hier weiterlesen!
Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!