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TESTBERICHT: Panasonic TX-58DXW904 Teil 3


Bildqualität

Sehr ausgewogenes Bild mit nur einem Schwachpunkt

Wie sein großer Bruder, trägt auch der TX-58DXW904 das Ultra-HD-Premium-Logo zu Recht: 3840 x 2160 Bildpunkte, 10-Bit-Quantisierung, erweiterte Farbräume à la Rec. 2020 und Leuchtdichten von über 1000 Candela – alles kein Problem. Speziell in letzterer Disziplin schlägt sich der Panasonic-Fernseher hervorragend.


So schafft er im HDR-Betrieb Spitzenwerte von 1200 Candela und selbst mit SDR-Inhalten bis zu 1120 Candela; Details dazu finden Sie unter dem separaten Punkt "Erstklassige Helligkeitsreserven". Umgekehrt dunkelt das Full-LED-Backlight in finsteren Szenen so weit ab, dass praktisch kein Restlicht mehr zu sehen ist. Mit 0,0017 Candela liegt der Schwarzwert beinahe auf OLED-Niveau. Daraus resultiert ein phänomenaler Im-Bild-Kontrast von rund 60 000:1, im ANSI-Schachbrettmuster sind es immerhin noch 1790:1. Die Farbreproduktion lässt mit Delta-E-Abweichungen von 1,7 (Farben) respektive 1,6 (Graustufen) keine Wünsche offen. Die etwas besseren Werte des 65-Zöllers fallen in der Praxis nicht auf.

Als Reference-Modell stellt der TX-58DXW904 die "Professionell"-Bildmodi zur Auswahl. Das Preset Nummer 1 ist am besten voreingestellt, wobei Farbwiedergabe, Kontrast, Detailzeichnung und Bewegungsschärfe über die Regler noch weiter optimiert werden können.

Der TX-58DXW904 deckt den Farbraum im Bildmodus "Professionell 1" nicht nur exakt ab, sondern brilliert auch mit geringen Delta-E-Abweichungen von unter 2.

Bei sinkender Helligkeit treten keine sichtbaren Farbverschiebungen auf. Dunkle Rot- und Grüntöne werden leicht intensiviert, ohne dass entsprechende Motive unnatürlich wirken.

Auch wenn ein paar Nuancen leicht aus der Reihe tanzen, punktet der Panasonic TX-58DXW904 mit einer sehr guten Farbreproduktion. Grautöne erscheinen ebenfalls sehr neutral.

Leider müssen seitlich sitzende Zuschauer einige Abstriche hinnehmen. Schließlich werden Farben bereits ab einem Blickwinkel von 30 Grad sichtbar entsättigt und das Spektrum eingeschränkt. Das eigentlich neutrale Weiß färbt sich zu den Ecken hin leicht rosa ein. Außerdem nehmen sowohl die Helligkeit als auch der Kontrast um 53 beziehungsweise fast 80 Prozent ab. Nichtsdestoweniger punktet das Display mit einer gleichmäßigen Ausleuchtung ohne erwähnenswerte Clouding- oder Wolkeneffekte. Die Local-Dimming-Schaltung arbeitet im Großen und Ganzen zuverlässig, wobei um Spitzlichter herum Lichthöfe zum Vorschein kommen. Das führt etwa zu Beginn des Kinohits "Gravity" dazu, dass schwächer leuchtende Sterne verschluckt oder vom Erdplaneten überstrahlt werden. Abhilfe schafft das Menü "Backlight-Schwarzwert", indem man dort ein dezenteres Preset wie "Normal" oder Hell“ aktiviert.

Die große Schwäche des Panasonic TX-58DXW904 ist die schlechte Blickwinkelstabilität. Er verliert aus seitlicher Perspektive fast 80 Prozent seines Kontrastes (gelb); die Helligkeit halbiert sich in etwa (rot).

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