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TESTBERICHT: Philips 55POS901F/12 Teil 2


Retromäßiger Charme

Ehrlich gesagt hört sich das „europäische High-End-Design mit 'echten' Materialien“ nach einer holprigen Übersetzung an und regt uns in keiner Weise zum Kauf an. Hier hätten sich Philips beziehungsweise TP Vision ruhig einen kreativeren, klangvollen Namen einfallen lassen können, denn optisch macht der momentan nur im 55-Zoll-Format angebotene 55POS901F definitiv einiges her: Er versprüht einen klassischen, fast schon retromäßigen Charme, wirkt dank des praktisch rahmenlosen Bildschirms sowie der allgemein schlanken Bauweise aber keinesfalls angestaubt oder alt. Das Display selbst ist mit sieben Millimetern zwar nicht ganz so hauchdünn wie das der LG-OLEDs, dürfte aber dennoch für den einen oder anderen erstaunten Blick sorgen.

Der OLED-Bildschirm fällt mit sieben Millimetern sehr dünn aus, an der dicksten Stelle des 55POS901F – der Soundbar – messen wir jedoch fünf Zentimeter in der Tiefe. (Foto: Philips)

Wie bei den Rivalen befindet sich die Technik im unteren, rückseitig ausgebuchteten Teil des Gehäuses. Dieses setzt dabei nicht allein auf die Alu-Optik, sondern scheint großenteils tatsächlich aus dem Leichtmetall zu bestehen – die Verarbeitung lässt jedenfalls keine Wünsche offen. Das Gewicht liegt mit 18 respektive 21 Kilogramm inklusive der beiden (weit außen angebrachten) Standfüße auf durchschnittlichem Niveau. Selbstverständlich verfügt der 55POS901F auch über Gewinde für VESA-kompatible Wandhalterungen (400 x 400 mm). Jedoch hätte Philips die Bohrungen verblenden beziehungsweise abdecken können, da diese bei einer freien Aufstellung im Raum ein wenig das Erscheinungsbild trüben. Ferner hätte ein Kabelmanagement nicht geschadet.

Von hinten präsentiert sich der Philips 55PUS901 im schicken Aluminium-Look. Generell glänzt er mit seiner sauberen Verarbeitung und edlen Materialanmutung. Das Ambilight kommt in Wandnähe am besten zur Geltung. (Foto: Philips)

Bedienung

Volle Android-Power

Gegenüber älteren Spitzenmodellen des Hauses wurde die Anzahl an Prozessor-Rechenkernen beim 55POS901F zwar von sechs auf vier reduziert, doch reagiert das Android-Betriebssystem trotzdem angenehm schnell auf Befehle und Eingaben. Allerdings erfordert das verschachtelte Menü eine gewisse Eingewöhnung. Darüber hinaus finden wir manche Bezeichnungen etwas verwirrend – zum Beispiel wird über "Kontrast" die Leuchtstärke der Dioden angepasst, während sich der eigentliche Kontrastregler in den erweiterten Einstellungen versteckt. Das Farbmanagement ist nur in den beiden isf-Bildmodi zugänglich, was nun aber ohne Code funktioniert. Nichtsdestoweniger scheint Philips eine Vorliebe für Tastenkombinationen zu haben. So kann etwa die (ziemlich sensibel reagierende) Swipe-Funktion des Fernbedienungs-Touchpads durch Eingabe der Zahlenreihe "8687" gefolgt von der Mute-Taste aus- oder eingeschaltet werden.

Zum Lieferumfang gehört neben der Philips-typischen Fernbedienung mit rückseitiger QWERTY-Tastatur (rechts) auch ein herkömmlicher Signalgeber mit besserer Tastenanordnung.

Typisch Android-TV: Die Benutzeroberfläche des 55POS901F präsentiert sich sehr farbenfroh und bildlastig, reagiert aber trotzdem relativ flott auf Befehle. Am Smart-TV-Angebot gibt es nichts auszusetzen.

Wie bei den Android-TVs von Sony bildet auch beim 55POS901F der Google Play Store einen wichtigen Bestandteil des Betriebssystems. Zusätzlich stattet ihn Philips jedoch mit der hauseigenen "App Gallery" aus. Einen Blick in diese zu werfen, kann sich durchaus lohnen. Nur hier findet man nämlich Amazons Online-Videothek, die neben Netflix eine wichtige Quelle für Ultra-HD- und High-Dynamic-Range-Inhalte ist. Zukünftig soll das Angebot an kompatiblen Streaming-Diensten erweitert werden. Die ruckelfreie Wiedergabe dynamikreicher UHD-Videos setzt allerdings einen schnellen Internetanschluss voraus.

Über das TV-Menü des Philips 55POS901F gelangt man schnell zu häufig genutzten Funktionen wie die Aufnahmeplanung oder den Mediaplayer.

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