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Asus PB248Q REPORTAGESchluss mit dem Kabelsalat: Surround-Klang über Funk Von Simon Blohm Die Verbreitung von Heimkinoanlagen in deutschen Wohnzimmern nimmt immer weiter zu, vor allem, weil die Systeme in letzter Zeit immer erschwinglicher werden. Günstige NoName-5.1-Anlagen sind schon für unter einhundert Euro zu bekommen. Soundtechnisch sollten die Erwartungen dann allerdings nicht zu hoch gesteckt werden. Seit einiger Zeit werden immer mehr Geräte mit kabellosen Lautsprechern angeboten und die sind für einen gewissen Personenkreis in der Tat eine interessante Alternative. Bekommen kann der interessierte Kunde sowohl 5.1- als auch 7.1-Anlagen mit kabellosen Lautsprechern. Meistens sind aber nur die hinteren Boxen wirklich kabellos, die anderen werden ganz normal über ein Lautsprecherkabel mit dem Subwoofer oder dem Receiver verbunden.
Für wen eignet sich ein kabelloses System? Für Personen mit großen Wohnzimmern stellen die kabellosen Systeme eine gute Alternative dar, gerade wenn große Strecken mit einem Kabel überbrückt werden müssten. Lästige und unschöne Leitungen und der damit verbundene Verlegungsaufwand lassen sich vermeiden. Bei kleinen oder gut mit Möbeln gefüllten Wohnzimmern ist die Verwendung von kabellosen Systemen natürlich auch möglich. Trotzdem bleiben die verkabelten Systeme dann die bessere Wahl, vor allem weil die Soundqualität noch besser ist.
Steht der Fernseher frei im Raum, sind Surround-Systeme mit kabelloser Übertragung eine ästhetische Alternative. (Bild: Sony) Wie gut sind kabellose Systeme? Im Vergleich zu einem System mit Kabeln sind die kabellosen Anlagen definitiv schlechter was die Klangqualität angeht. Durch die Funkübertragung tritt schnell ein leichtes Rauschen auf, zudem werden nicht immer alle Klangvariationen fehlerfrei übertragen. Kabellose Boxen bieten im direkten Vergleich meist einen nicht so vollmundigen Klang wie normale Boxen. Außerdem kann es – je nach verwendetem Übertragungssystem – zu Störungen kommen, wenn Funktelefone oder Handys im Aufstellungsbereich genutzt werden. Seltener kommt es auch bei der Nutzung von WLAN zu Störungen im Klangbild. Ist ein kobelloses System komplett kabellos? Leider sind nur die wenigsten Systeme tatsächlich komplett kabellos: Irgendwie müssen die Lautsprecher ja mit Energie versorgt werden und dies geschieht meist über einen Stromanschluss, der vom Lautsprecher zur Steckdose geführt werden muss. Allerdings lässt sich so ein Kabel deutlich leichter verstecken und es benötigt im Normalfall auch keine außergewöhnliche Länge, da Steckdosen in den meisten Wohnzimmern mehr als reichlich vorhanden sind. Bei vielen Anlagen sind außerdem nur die zwei Rearboxen für den kabellosen Betrieb gedacht, für alle anderen werden weiterhin Kabel benötigt, was Vorteile für das Gesamtklangbild bringt. Heimkino komplett ohne Kabelsalat ist derzeit noch nicht möglich.
Komplett kabellos wie hier zu sehen sind HiFi-Komponenten eher selten. Sony bietet mit dem DAV-LF1 ein System an, bei dem die hinteren Lautsprecher per Funk angesteuert werden. (Bild: Sony) Befindet sich keine Steckdose in der Nähe der hinteren Boxen, muss trotz kabellosem System aufwändig ein Stromkabel verlegt werden. Inzwischen gibt es allerdings auch einige Anlagen, die keinen externen Stromanschluss nutzen und über Akkus betrieben werden. Diese wollen natürlich regelmäßig aufgeladen werden. Aktuelle Highend-Systeme sollen bei normalem Betrieb eine Nutzungszeit von etwa zwei Wochen besitzen, bis sie wieder zum Aufladen an die Steckdose müssen. brauchern & Preisvergleich zu TV-Geräten und TFT Monitoren finden Sie bei Yopi, dem Shoppingportal. Anzeigen
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