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TESTBERICHT: DVDO iScan VP50

Von Denis Freund
18.02.2008, 10:00 Uhr

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
Wofür ein Videoprozessor?
Lieferumfang
Gehäuse und Verarbeitung
Anschlüsse
Kernfunktionen
Weitere Features
Test-Setup
Skalierung
Deinterlacing
Framerateconversion
Zusatzfunktionen
Fazit

Einleitung

Ein flacher schwarzer Kasten, auf der Vorderseite ein zweizeiliges Display, die Rückseite vollgestopft mit Video- und Audioanschlüssen: So unscheinbar präsentieren sich Geräte der iScan-Videoprozessor-Serie seit geraumer Zeit. Immerhin hat auch der VP50 das „Facelift“ erhalten, welches mit dem VP30 eingeführt wurde.

Bevor wir weiter auf Details des VP50 und seine Leistungen eingehen, möchten wir im Folgenden erklären, um was es sich bei einem Videoprozessor wie dem iScan VP50 überhaupt handelt. Denn Geräte dieser Art fristen vor allem in Europa eher ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie sich noch zeigen wird.

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Wofür ein Videoprozessor?

Die Überschrift dieses Abschnittes verrät es bereits: Es handelt sich bei dem vorliegenden Gerät um einen Videoprozessor und nicht um einen A/V-Receiver, wie die Anschlüsse auf der Rückseite vielleicht vermuten lassen. Parallelen sind aber vorhanden, nur dass der Fokus bei einem Videoprozessor auf der Video- anstelle der Audioverarbeitung liegt.

Audiosignale können zwar ebenfalls zugespielt werden, es findet allerdings keine Verarbeitung statt. Zu den Grundfunktionen eines Videoprozessors gehören die Skalierung und das "Deinterlacing" eingehender Videosignale. Das ist wichtig, weil diese Signale in der Regel stark von den Vorgaben des eingesetzten Displays abweichen (egal ob Plasma-, LCD-TV, Beamer oder Rückprojektions-TV).

Ein Videoprozessor wie der iScan VP50 von DVDO (Bild) bietet unzählige Video- und Audioausgänge für die Signalaufbereitung.

Ein gutes Beispiel ist eine Ausstrahlung per DVB-S, die einem FullHD-fähigen LCD-TV zugespielt werden soll. Dieser hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und arbeitet mit Vollbildern, während das eintreffende Signal nur mit 720 x 576 Pixeln aufwarten kann und zudem aus Halbbildern besteht.

Damit der Fernseher Vollbilder erhält, muss dieses Signal deshalb zunächst „deinterlaced“ und dann auf die Auflösung des LCD-TVs hochgerechnet werden (skaliert werden). Natürlich kann dieser Schritt durch die Elektronik des TVs selbst durchgeführt werden; diese arbeitet aber meist nicht perfekt.

Die möglichen Folgen können beispielsweise Auflösungsverluste, flimmernde Detailstrukturen, Ausfransungen bei Bewegtbildern oder unschöne Stufenbildungen an Kanten sein. An dieser Stelle setzt man einen Videoprozessor ein, der die Elektronik des Fernsehers so ersetzt, dass dieser ein perfekt skaliertes Vollbild erhält und dieses nur noch anzeigen muss.

Die schwächelnde integrierte Elektronik wird also umgangen. Auch Probleme, die durch verschiedene Eingangsfrequenzen entstehen können, sind durch einen Videoprozessor einfach zu umschiffen. Das Display muss dabei flexibel sein und entsprechende Bildwiederholfrequenzen unterstützen.

Weitere Grundlageninformationen, die in diesem Test vorausgesetzt werden, finden Sie in unserer Reportagen Perfekter Bildgenuss und "Aus 2 mach 1" - Deinterlacing.

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Einleitung
Wofür ein Videoprozessor?
Lieferumfang
Gehäuse und Verarbeitung
Anschlüsse
Kernfunktionen
Weitere Features
Test-Setup
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Deinterlacing
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