----------- Sektion 0: Voraussetzungen. -------------------------

Minimale Anforderungen fr die Verwendung des TFT-Testprogrammes PixPerAn:

- Ein TFT Monitor mit einer Auflsung von mindestens 640x480 Pixeln.
- Ein PC mit Windows95 oder besser, und DirectX. Mindestens 64 MB RAM werden
empfohlen. Die bentigte CPU-Leistung hngt stark von der verwendeten
Auflsung, sowie der Grafikkarte ab. Im Allgemeinen sollten 300 MHz
ausreichen.
- Eine Grafikkarte mit mindestens 16 MB Video-Ram, die 32-Bit Modi
untersttzt. (Bei Auflsungen bis zu 800x600 Pixeln gengen auch 8 MB. Bei
1024x768 gengen 8 MB manchmal ebenfalls. Fr das Spiel werden jedoch 32 MB
bentigt. Fr Auflsungen grer als 1600x1200 sind ebenfalls min. 32 MB
ntig.)

----------- Sektion 1: Der Standard-Test. -------------------------

Die "Standard-Testabfolge" fr PixPerAn wird wie folgt durchgefhrt:

1) Stellen Sie sicher, da die optimale Bildschirm-Auflsung fr den 
zu testenden TFT-Monitor eingestellt ist. Die Bildschirm-Auflsung
mu genau der Nenn-Auflsung des Monitors entsprechen, so da jeder
Pixel des Bildes durch genau einen Monitorpixel abgebildet wird.
Der Monitor sollte schon seit einer guten Stunde (oder mehr) 
angeschaltet sein (nicht etwa im Standby-Modus bei ausgeschaltetem 
Backlight!), und sich in einer normal temperierten Umgebung 
befinden. 20 Grad Celsius scheinen als Richtwert sinnvoll. Auf 
keinen Fall sollte die Temperatur zu niedrig sein, da dies zu einem 
wesentlich schlechteren Reaktionsverhalten der Flssigkristalle 
fhrt! Notieren Sie die Raumtemperatur whrend des Tests.

2) Starten Sie PixPerAn. Rechts oben im Bild sehen Sie eine grn
umrandete Anzeige fr: Frame Rate, verlorene Frames, CPU-Last, und
Bildschirmauflsung. Diese Anzeige ist in jedem Test von PixPerAn
sichtbar. berprfen Sie nun, ob die Frame Rate bei 60 Hz liegt.
Wenn die Frame Rate deutlich niedriger ist (30 Hz oder weniger), 
so ist hchstwahrscheinlich Ihre Grafikkarte nicht leistungsfhig 
genug. Wenn die Frame Rate sehr ungleichmig ist, und gelegentlich
Frames verloren gehen, luft mglicherweise eine Anwendung im Hinter-
grund, die Sie fr den Test beenden sollten. Falls die Frame Rate
hher ist, sollten sie die Einstellungen in den Treibern ihrer
Grafikkarte anpassen: - die Vertikalfrequenz sollte auf 60 Hz ein-
gestellt sein. - Die vertikale Synchronisation (VSYNC) sollte 
aktiviert sein. 
  Hinweis: Falls ihre Treiber keine Einstellung der vertikalen 
Synchronisation erlauben, knnen Sie, falls PixPerAn unsynchronisiert 
luft, mit  Shift+F8 eine Synchronisation erzwingen. Mit Shift+F7 
knnen sie diese interne Synchronisation wieder deaktivieren.
  Hinweis: PixPerAn versucht selbstttig, diese Einstellung (interne
Synchronisation) anhand der gemessenen Framerate vorzunehmen. Es kann 
jedoch passieren, da diese automatische Einstellung nicht korrekt 
funktioniert. Stellen Sie in diesem Falle die Synchronisation von 
Hand ein. (Shift+F7/F8)

2a) Schauen Sie sich in aller Ruhe das rote Auto an, das stndig ber
den Bildschirm fhrt. Die Bewegung sollte durchgehend flssig und 
ohne Aussetzer sein. Falls es sehr regelmig auftretende "Aussetzer" 
bzw. "Hpfer" in der Bewegung gibt, ohne da der Wert der 
"Frames Lost" Anzeige erhht wird, ist es mglich, da der Refresh 
des Monitor-Panels nicht mit dem Signal ihrer Grafikkarte 
synchronisiert ist. Wenn dies der Fall ist, ist ihr Monitor in der 
gegebenen Einstellung prinzipiell nicht in der Lage, Bewegungen
sehr flssig und ruckfrei darzustellen.
  Sie knnen dieses Problem mithilfe des Flicker-Bildes, und eines
Tools zur Feineinstellung der Monitor-Frequenzen (z.B. PowerStrip), 
und sehr viel Geduld deutlich entschrfen, indem sie die Vertikal-
Frequenz sehr genau an die interne Refresh-Frequenz des Monitors an-
gleichen.
  Anmerkung: Dieses Problem ist bei den meisten Anwendungen, selbst
bei DVD-Wiedergabe und bei vielen Spielen, sehr subtil und un-
auffllig. PixPerAn ist in dieser Beziehung eine Ausnahme. Wenn es 
Sie nicht strt, brauchen Sie sich nicht weiter darum zu kmmern.

3) Drcken Sie die F1-Taste, um zur Gamma-Einstellung zu gelangen.
Gehen Sie wie angegeben vor.

4) Gehen Sie zurck zum Hauptmen. Dann drcken Sie F2, um zum Flaggen-
test zu gelangen. Stellen Sie die beiden groen Schieberegler in der
Mitte des Bildes wie angegeben ein. Dann drcken Sie die "Strg" Taste
(bei englischen Tastaturen "Ctrl"), und stellen sie die beiden Regler
(die jetzt wieder auf 100% sind) nochmals ein. (Die Flaggen sehen
jetzt ein bichen anders aus als beim ersten Mal)

5) Gehen Sie zurck zum Hauptmen, drcken Sie F3, um zum Verfolgungs-
test zu gelangen. Stellen Sie nun den Schieberegler "Distanz" so ein,
da die Schlieren des bewegten Rechteck-Paares sich gerade eben nicht
berhren, d.h. zwischen dem vorderen und dem hinteren Rechteck mu ein
mglichst schmaler, unverfrbter Streifen der Hintergrundfarbe zu 
sehen sein. Nun drcken Sie F2, und stellen die Distanz fr die zweite
Farbkombination ein. Dann drcken Sie F3 und stellen die Distanz fr
die dritte Farbkombination ein.

6) Gehen Sie zurck zum Hauptmen, drcken Sie F4. Lesen Sie den Text,
drcken Sie dann Return um den Test zu starten. Tippen sie die durch-
laufende Buchstabenfolge ein. Drcken Sie Return, um zur nchsten
Geschwindigkeit zu gelangen. Wiederholen Sie die Prozedur, bis die
Schrift so schnell ist, da Sie sie nicht mehr erkennen knnen. Sollte
Ihnen ein Tippfehler unterlaufen sein (d.h. Sie haben einen Buchstaben
falsch eingetippt, obwohl Sie ihn richtig gelesen haben), sollten
Sie den Test nochmals beginnen, und vorher den Geschwindigkeitsregler
auf die letzte Geschwindigkeit setzen. Falls Sie einen (oder mehrere)
Buchstaben falsch erkannt hatten, ist dieser Test beendet.

7) Wenn Sie mchten, knnen Sie nun noch das Scroll-Spiel starten.
In diesem Spiel wird eine hochauflsende Hintergrundtextur angezeigt,
die recht schnell und sehr flssig in jede Richtung scrollen kann. 
Die Trgheit der TFT-Pixel kann hier sehr deutlich durch "Unschrfe"
dieses Hintergrundes whrend schnellem Scrollen zutage treten.
Sie knnen auch einfach versuchen, eine hohe Punktzahl zu erspielen:-)

8) Gehen Sie zurck zum Hauptmen, drcken Sie F6. Lesen Sie den
Text durch, und erzeugen Sie ein Schlieren-Bild. Verwenden Sie hier-
fr die Grafik Nummer 3, bei Tempo 16. Falls es nicht gelingen sollte, 
ein den echten Schlieren hnliches Bild zu erzeugen, speichern Sie das 
Bild einfach trotzdem, und versuchen Sie den Unterschied zu beschreiben.
Normalerweise sollte es nicht notwendig sein, den letzten Parameter
(s.tempo) anzufassen. Wenn es jedoch nicht mglich ist, mit den anderen 
Parametern eine korrekte Schlierenlnge zu erreichen, knnen sie diesen
Parameter verwenden, um die Schlieren im Schlierenbild generell zu 
verkrzen.

9) Wenn Sie mit dem Testen fertig sind, knnen Sie ihre Ergebnisse im
Hauptmen mit der "Strg"-Taste speichern. Wenn Sie ihre Ergebnisse
verffentlichen, verwenden Sie diese Datei und das Schlierenbild.
Geben Sie auch die Raumtemperatur whrend des Tests an.
Kommentieren Sie, wie hnlich ihr Schlierenbild den tatschlichen 
Schlieren sieht. Geben Sie auerdem an, ob die Panel-Ansteuerung ihres
Monitors mit der Vertikalfrequenz synchronisiert ist, oder nicht.
(Wenn nein, hat der Monitor das bei 2a) beschriebene Problem.) 
  Falls Ihnen weitere Ungereimtheiten oder Probleme aufgefallen sind, 
beschreiben Sie diese bitte ebenfalls!

----------- Sektion 2: Allgemeine Hinweise. -------------------------

Folgende Punkte sollten bei der Verwendung von PixPerAn bercksichtigt
werden:

- Achten Sie bei jeder einzelnen Test-Seite darauf, da die Frame-Rate
bei 60 Hz ist! Falls ihr System nicht leistungsfhig genug ist, kann 
bei einigen Tests die Frame-Rate z.B. auf 30 Hz sinken. Die Bewegung
der entsprechenden Test-Grafiken sieht dann auch ruckeliger aus, als
z.B. das rote Auto im Men. Es macht keinen Sinn, einen Test mit zu
niedriger Frame-Rate durchzufhren! Sie knnen jedoch durch das Drcken 
der Leertaste in dem jeweiligen Test alle Grafiken auer den Allerntigsten 
ausblenden, um trotzdem eine flssige Bewegung zu erreichen.
  Hinweis: Durch Gedrckthalten von F12 kann man das Info-Fenster auch in
diesem Modus noch anzeigen, so knnen Sie dann berprfen, ob die 
Frame-Rate nun stimmt.

- Vergessen Sie nicht, als die Gamma-Einstellung (F1) als Erstes zu machen!
Auch fr die Schlierenbilder ist dies notwendig! Wundern Sie sich nicht,
wenn die Einstellung in den meisten Programmteilen keine sichtbaren
Auswirkungen zeigt. Der ermittelte Wert wird vom Programm immer nur
dort verwendet, wo es notwendig ist. Ein falsch eingestellter Gamma-Wert
fhrt im Flaggen-Test und bei den Schlieren-Bildern zu vllig 
unbrauchbaren Ergebnissen!
  Bei manchen TFT-Monitoren ist der Gamma-Faktor stark vom Blickwinkel
abhngig, so da es nicht mglich ist, alle Quadrate "unsichtbar" zu
machen. In diesem Falle sollten Sie zumindest versuchen, die Quadrate
in der Bildmitte zum Verschwinden zu bringen. Weiterhin kann es bei 
analoger Ansteuerung passieren, da links und/oder rechts von den 
Quadraten selbst bei bestmglicher Einstellung noch ein "Randstreifen" 
sichtbar bleibt.

- PixPerAn bernimmt beim Start die gerade aktive Desktop-Bildschirm-
Auflsung, schaltet jedoch die Farbtiefe auf 32 Bit um, damit alle Farben 
dargestellt werden knnen. 24 Bit Modi sind meist zu langsam, daher werden 
grundstzlich 32 Bit verwendet.

- Alle Geschwindigkeitswerte sind in Pixeln pro Frame (ppf) angegeben.
Die Angabe "Tempo: 10" bei einer Framerate von 60 Frames pro Sekunde (fps) 
bedeutet also 600 Pixel pro Sekunde. Der Grund fr die Verwendung von Frame-
basierten Geschwindigkeitswerten ist, da nur ganzzahlige Frame-basierte 
Geschwindigkeiten wirklich 100%ig flssig und ruckfrei erscheinen.

- Die berechneten Schlieren-Bilder scheinen auf den ersten Blick 
stets wesentlich unschrfer als die echten bewegten Grafiken zu sein.
Dies liegt daran, da eine Bildfolge von 60 Bildern pro Sekunde noch nicht
schnell genug ist, um die Einzelbilder vollstndig "unsichtbar" zu machen.
Wenn Sie nahe herangehen, und die Bewegung einer Grafik aktiv verfolgen,
wird der optische Eindruck den berechneten Bildern wesentlich hnlicher.

- Der Sinn der Schlieren-Bilder ist, eine Mglichkeit zu schaffen, die
Schlieren eines Monitors angenhert grafisch darzustellen. Der hier
verwendete Algorithmus ist _NICHT_ in der Lage, das Verhalten eines TFT-
Bildschirmes vollstndig zu simulieren. (Dies wrde sehr viel mehr 
Parameter bentigen!) Es sollte allerdings mglich sein, fr eine
einzelne Grafik Einstellungen zu finden, bei denen die Schlieren mit
sehr guter Annherung dargestellt werden.

- Viele Monitore zeigen ein verndertes Reaktionsverhalten, wenn sie
warmgelaufen sind. Man sollte einen Monitor also erst ein Weilchen
laufen lassen, bevor man versucht, seine Reaktionszeiten zu bestimmen.

- Der Flicker-Test kann Synchronisationsprobleme aufzeigen. Wenn z.B. die
interne Refresh-Frequenz eines TFT's nicht mit der vertikalen
Synchronisation der Grafikkarte bereinstimmt, wird es in regelmigen
Zeitabstnden kurze Bild-Aussetzer, bzw. Ruckler geben, die allerdings 
von der Software nicht erkannt werden knnen. Daher wird die Anzeige 
"Frame-Drops" bei solchen Aussetzern nicht hochgezhlt. Diese Aussetzer 
knnen nur vom  Anwender erkannt werden. 
  Wenn die interne Refresh-Frequenz und die Vertikalfrequenz der 
Grafikkarte sehr dicht beieinander liegen, sind die Zeitabstnde zwischen
den Aussetzern grer. Bei manchen TFT's wird dann statt eines Bild-
Aussetzers wird ein schnell ber den Bildschirm huschender horizontaler 
Streifen sichtbar. 
  Anderer Anwendungsfall: Ich habe auch schon einen TFT-Monitor gesehen, 
der nur jedes 2. Frame anzeigt, also das Panel nur 30 mal pro Sekunde 
updated. In diesem Falle wird man schon im Hauptmen in der Anzeige 
unten links statt zwei flackernden  Zahlen nur eine Zahl sehen. 
Im Flicker-Testbild wird man dann auch kein Flackern wahrnehmen knnen.

- Intensives Spielen des Scroll-Spieles kann die Farbwahrnehmung verndern. 
Wenn nachher jeder ein krnkliches Grn im Gesicht zu haben scheint, ist 
dies normalerweise nur eine Illusion. Wahrscheinlich trifft dies dann eher 
auf Sie selbst zu. :-)

- Das Scroll-Spiel bentigt eine Menge Texturspeicher, um flssig zu 
laufen, da PixPerAn mit 32 Bit Farbtiefe luft. Eine Grafikkarte mit 32 MB 
Texturspeicher sollte allerdings gengen. Mit weniger Texturspeicher luft
es zwar auch, aber es ruckelt stark.

----------- Sektion 3: Bekannte Probleme. -------------------------

- Ein Anwender hat berichtet, da PixPerAn bei ihm nur funktionierte, wenn
er vorher manuell eine Farbtiefe von 32 Bit einstellte.

- Es wurde von zwei Anwendern berichtet, da unter Windows2000 PixPerAn
nicht korrekt funktionierte: nur im oberen Teil des Bildes war ein Teil
des Inhaltes sichtbar, wobei die "Grenzlinie" zum oberen Teil instabil 
flackerte. Hierbei knnte es sich um ein Treiberproblem handeln.

----------- Sektion 4: Danksagungen. -------------------------

Weideblitz: fr ausgiebiges Testen und Fehlersuche.
Phantom1: fr gute Tips und seinen Schlierentest.
Prad: fr sein hervorragendes Board und Hosting dieses Programmes.
Jesse James: fr seine Leistungen als fleiiger End-Anwender.
Ghost: fr geisterhafte Beobachtungen.