Hallo miteinander!
Bei mir steht der Kauf eines neuen Monitors an; es soll ein 24er mit IPS- oder PVA-Panel werden, also z.B. der HP LP2475WH. Verwendet wird er viel zum Programmieren etc. und Fotobearbeitung (RAW). Ich habe nun schon viele Reviews und Threads hier auf prad.de gelesen und bin begeistert von dem grossen Fachwissen und daher denke ich, dass meine Frage hier am ehsten Antworten findet.
Die meisten aktuellen 24er haben ja einen erweiterten Farbraum (wide gamut) und irgendwie ist mir noch nicht ganz klar geworden, wie sich das unter Linux, was ich ausschliesslich nutze, auswirken wird. Daher meine Frage: Hat jemand einen solchen wide-gamut Monitor unter Linux erfolgreich (d.h. möglichst ohne Bonbon-Effekt) in Betrieb?
Gesetzt der Fall, ich habe ein Profil für den Monitor, sei es zuerst mal aus dem Internet und später ev. selber gemessen, kann ich das dann z.B. mit xicc oder xcalib bzw dispwin laden und dann wird der ganze Desktop farblich korrekt dargestellt? Oder geht's wirklich nur mit entsprechenden Applikationen (Bibble, digikam, Scribus, etc.)?
Vielen Dank schon im voraus für alle Antworten! ![]()
[edit 1: Typo]
[edit 2:
Ich habe mich unterdessen etwas eingelesen und bin zum Schluss gekommen, dass die Situation unter Linux mehr oder weniger die selbe ist wie auch unter Windows; d.h. nur mit Applikationen, die Farbverwaltung unterstützen, kann man wide-gamut Monitore voll ausnützen. Bei anderen Anwendungen wird man ebenfalls mit übersättigten Farben rechnen müssen.
Die genannten Tools (xicc bzw. xcalib) sind reine LUT-Loader, die den Inhalt des vcgt-Tags von Monitorprofilen in die LUTs der Grafikkarte laden können.
Dies einfach als Info, falls es sonst noch jemanden interessiert hat.
Sollte ich mich irren, danke ich für Hinweise. ![]()
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