Beiträge von JoeMuc2010

    Hi Community,


    schade, dass keine Antworten kamen. Ich habe inzwischen festgestellt, dass TruMotion schuld war. Wenn man das "Feature" nicht abstellt, sondern auf low oder high, dann gibt es diese hässlichen Effekte...
    Da frage ich mich nun schon, wieso man eine solche Bildverschlechterung als große Neuerung verkauft. Da ist mir das leichte Ruckeln bei der 1:1-Darstellung echt lieber...


    Grüße
    Joe

    Hi Forum,


    habe seit ein paar Monaten den LG 42SL9500 und wollte mal hier fragen, ob ich der einzige bin, der damit so unzufrieden ist. Natürlich ist es ein schickes und prima designtes Gerät, und auch bei der Ausstattung wurde nicht gespart, darüberhinaus ist der Preis echt gut. Dennoch, angesichts der Bildqualität kann ich die Lorbeeren, die dieses Gerät überall geerntet hat, nicht nachvollziehen.
    Zugegeben, das Problem um das es mir hier geht, bezieht sich "nur" auf DVB-T und analoge Zuspielung, bei Blu-Ray-Filmen oder PC-Anschluss über HDMI ist alles in Ordnung, aber der Großteil des Materials, das ich ansehe, kommt nun mal entweder aus dem Äther oder per DVD und Component-Kabel. Natürlich ist die Bildqualität bei DVB-T eh nur bescheiden, aber da viele Sendungen darüber auch mit Surround-Sound gesendet werden, ist es mir immer noch lieber als über's Kabel.
    Worum geht es? Insbesondere bei Szenen, wo z.B. die Kamera sich um ein Objekt dreht, also der zentrale Teil des Bildes stabil ist und die Umgebung darum in Bewegung, sieht man rund um das Objekt großflächige, eckig umrissene Bereiche, die offenbar das Ergebnis einer Interpolation sind, und die die Ränder des Objekts verfremden. Dasselbe gilt für die Bildränder bei Kameraschwenks. Und besonders schlimm ist es, wenn sich etwas vor einem gitterartigen Hintergrund bewegt, z.B. vor einer Hochhausfassade oder einem Zaun. Da hat man fast den Eindruck, der Fernseher versucht, diese Bewegung in die andere Richtung darzustellen, so schlecht ist die Wiedergabe.
    Leider ist es nicht leicht, das in stehenden Bildern auszudrücken, und eine Videokamera habe ich nicht. Man bräuchte wohl auch eine, die besonders viele Bilder pro Sekunde aufzeichnen kann, um das ganze mal in Zeitlupe genauer nachweisen zu können.
    Die Bilder sind aus einer Szene des Films "Heat". Zuspieler ist ein Sony DVP-S725, angeschlossen am Fernseher über ein hochwertiges RGB-Composite-Kabel. Die Bilder habe ich mit einer Canon EOS-20D mit 1/250 geschossen. Immerhin fallen auf diesen Bildern schon einige Dinge auf. Die Qualität der Originalbilder ist natürlich viel besser, ich musste sie aufgrund der Beschränkung 80kB/Anhang ziemlich runterrechnen. Dennoch, die Qualität der Wiedergabe ist durchaus ähnlich schlecht wie hier zu sehen ist, daran hat die JPG-Kompression nur einen kleinen Anteil.
    Ich habe die betreffenden Bereiche gelb umrandet, bei denen die Bewegungskompensation besonders negativ arbeitet (auch das dritte Bild weiter unten enthält einen solchen Bereich):




    Außerdem habe ich den Eindruck, dass aufeinanderfolgende Frames ineinander übergeblendet werden. Das ist als Bewegungskompensation ja okay, scheint aber "zu langsam" zu sein, wie besonders gut bei den letzten drei Bildern in der Serie zu sehen ist, wo der Schatten des vorhergehenden Frames noch lange in den darauffolgenden Frames zu sehen ist:



    Dieses Syndrom ist leider unabhängig von den vielen Bild-Einstellungen einschließlich der TruMotion-Optionen. Nichts von alledem kann das Problem beheben, das mein vorheriger TFT-Fernseher übrigens nicht hatte. Es handelt sich also nicht um ein generelles Problem mit meiner DVB-Antenne oder dem DVD-Player. Auch an dem alten Bildröhren-TV, der hier immer noch herumsteht, und der natürlich nur mit SCART gefüttert werden kann, sehen dieselben Szenen einfach deutlich besser aus und haben diese Artefakte nicht.
    Von einem Gerät, das damals noch 1200 Euro gekostet hat, hätte ich mir mehr erwartet. Leider stellt LG dazu keinerlei Informationen, Firmware-Updates oder sonstiges zur Verfügung. Ich habe den Verdacht, dass der Fernseher immer eine Art Bewegungskompensation ausführt, ob man will oder nicht. Ehrlich gesagt sind mir ruckelige Bewegungsabläufe lieber als dieser Pixelmüll, der alles umgibt, sobald das Bild in Bewegung gerät.
    Erstaunlicherweise verhält sich der 42SL9500 komplett anders, wenn digitales Material über HDMI zugespielt wird. Dann gibt es wirklich nichts zu klagen. Aber wieso dann bei DVB-T, das ist doch auch digital? Scheint aber trotzdem zum Nachteil "nachbehandelt" zu werden...


    Vielleicht finden sich hier noch Leute, die dasselbe erleiden? Ich bin echt enttäuscht und kurz davor, das Ding wieder zu verkaufen. Beim nächsten Mal vielleicht doch lieber nach ausführlicher Prüfung im Laden kaufen und nicht mehr per Internet-Shop. Scheinbar reichen ja selbst die glaubhaftesten Tests nicht, um solche Krankheiten aufzudecken.
    Würde mich freuen, wenn sich hier einige "Mitleidende" finden ^^


    Viele Grüße
    Joe

    Moin moin!


    Würde mich freuen, wenn die Experten hier mir vielleicht weiterhelfen können.
    Es geht um einen Dell 2408WFP, den ich kürzlich gebraucht gekauft habe. Offenbar hat er schon einige Arbeitsstunden auf dem Buckel, denn die Hintergrundbeleuchtung braucht schon eine ganze Zeit, bis sie voll da ist, und bis dahin ist das Bild grünstichig. Daher würde mich zuerst mal interessieren, wie ich an das Service-Menü komme, um die Beleuchtungs-Stunden angezeigt zu bekommen. Leider kann ich mit keiner Versionsnummer dienen, weil ich die in dem normalen Menü bisher an keiner Stelle finden konnte. Das Label auf der Rückseite erwähnt allerdings Rev. A02. Der Trick, beim Einschalten die Menü- und die Plustaste festzuhalten und danach nochmal Menü zu drücken, scheint bei mir nicht zu funktionieren.
    Jetzt aber zum eigentlichen Thema. Ich verwende Windows 7 im Dual-Monitor-Betrieb. Der andere Monitor ist ein Dell 2407WFP, den ich schon ca. 2 Jahre habe, und mit dem man natürlich gut vergleichen kann. Auf dem 2408WFP störte mich gleich, dass die ClearType-Schrift insbesondere bei hohen Kontrasten, also schwarz auf weiß oder umgekehrt, an den Kanten leicht bunt aussieht. Auf dem 2407WFP ist das nicht so, und ClearType ist für beide Monitore gleich kalibriert. Auf dem 2408WFP führt keine Einstellung von ClearType zu einem besseren Ergebnis, und ganz ausschalten kann man es nur für einen Monitor, sondern nur für alle gleichzeitig.
    Geprüft habe ich soweit folgendes:


    • beide Monitore sind mit DVI angeschlossen, es sind also keine Artefakte von einer schlechten Verbindung
    • der 2408WFP ist bei der Schärfe auf 50 (Mittenstellung) eingestellt, Schärfe auf 40 behebt die Farbränder, aber dafür ist mir das gesamte Bild dann zu verwaschen
    • bei abgeschaltetem ClearType ist die Darstellung auch auf dem 2408WFP perfekt - ClearType hätte ich aber dennoch gerne
    • die Grafik von Bedienoberflächen, Webseiten etc. ist Fehlerfrei, es geht wirklich nur um die Textdarstellung von Windows
    • zurücksetzen auf Werkseinstellungen sowie fast alles andere im Monitor-Menü habe ich schon erfolglos ausprobiert
    • Die alternative Subpixel-Reihenfolge, die bei ClearType angeboten wird, führt zu einem noch schlechteren Ergebnis


    Das angehängte Foto zeigt das Problem ganz gut. Oben sieht man die Darstellung des 2407WFP, darunter die vom 2408WFP. Letztere habe ich absichtlich etwas unscharf fotografiert, um die Artefakte der Digitalkamera bei den Pixelspalten etwas zu dämpfen. Um so besser sind die roten Farbsäume bei den Buchstaben t, d und m (und auch bei dem Cursorbalken) zu sehen:



    Der 2407WFP zeigt zwar auch leichte Farbränder, die ClearType aber beabsichtigt, und die nur bei dieser Vergrößerung dermaßen auffallen. Klar zu sehen ist, dass die Darstellung des 2408 viel schlechter ist.
    Weiß jemand, was man da noch machen kann, außer ohne ClearType zu arbeiten?


    Danke und viele Grüße
    Joe