Beiträge von Kadano

    Noch ein paar Fragen habe ich. Ich würde sie gerne per Edit einfügen, aber das scheint hier nur ein paar Minuten möglich zu sein, die nun schon vorbei sind(?).


    Bei den neueren Tests, z.B. bei diesem hier, werden andere Begriffe verwendet. Statt mittlerer Bildwechselzeit wird nun die Bildaufbauzeit genannt, und zusätzlich ist nirgends mehr von einer Halbierung die Rede.
    6. Wie verhalten sich diese beiden Werte zueinander, wie unterscheiden sie sich?


    7. Bei der nun gelisteten Bildaufbauzeit wird für CRTs nun ein Wert von ca. 3 ms angegeben. Für mein Verständnis widerspricht das diesem Zitat aus der Inputlag-Reportage:

    Zitat

    Im direkten Vergleich zur vorherigen Messung von 510 µs zum Anfang des tatsächlichen Bildsignals, die von den 510,67 µs abgezogen werden müssen, erkennen wir also, dass der erstePixel des CRTs mit einer Verzögerung von irrelevanten 670 ns erstrahlt. Diese Verzögerung setzt sich nun auch noch aus der Verzögerung des Fotoempfängers und der Verzögerung, die durch die Trägheit des Phosphors entsteht, zusammen.

    Ist denn nicht die „Verzögerung, die durch die Trägheit des Phosphors entsteht“ identisch mit der Bildaufbauzeit eines CRTs?



    8. Für den Asus VG248QE habt ihr ja eine Gesamtlatenz von 3.9 ms bei 60 hz ermittelt. Welcher der angegebenen Werte beim BenQ XL2420T entspricht diesen 3.9 ms?


    9. Ist der Asus VG248QE immer noch der schnellste von euch getestete LCD oder gibt es inzwischen einen neuen Rekordhalter?

    Hallo, gibt es irgendwo eine Erklärung, was genau diese beiden Werte darstellen?


    Hier ist meine Vermutung, bitte um Berichtigung:
    1. Signalverzögerung von bspw. einer Sekunde: Bei einem Wechsel von komplett schwarz zu komplett weiß von einem frame auf den nächsten braucht es eine Sekunde vom Zeitpunkt, zu dem das Videosignal in den Monitor gelangt, bis auch tatsächlich der erste Pixel links oben von schwarz auf weiß wechselt.


    2. Mittlere Bildwechselzeit von einer Sekunde: Sobald beim ersten Pixel links oben eine Veränderung gemessen werden kann, braucht es noch eine (weitere) Sekunde, bis der Farbwert zum endgültigen Farbwert (komplett weiß) gewechselt hat.


    In den Tests wird die Latenzzeit ja als Kombination von Signalverzögerung und halber mittlerer Bildwechselzeit angegeben.
    3. Interpretiere ich das richtig: Der zugrunde liegende Gedanke ist, dass der Farbwechsel nicht erst wahrgenommen wird, wenn der endgültige Farbwert ausgegeben wird, sondern bereits bei ca. dem halben Wert, der auch ca. zur Hälfte der Bildwechselzeit erreicht wird?


    4. Verstehe ich das Ergebnis der Inputlag-Reportage richtig: Die 670 Nanosekunden für einen CRT entsprechen der Summe von Signalverzögerung und ganzer (nicht halber) mittlerer Bildwechselzeit? Bei CRTs müsste die mittlere Bildwechselzeit ja nur auf die Trägheit der Phosphorzellen zurückzuführen sein, die im Vergleich zu LCDs extrem gering ist.


    5. Weiß zufällig jemand Bescheid, ob bei EDTV- und HDTV-CRTs auch von „Lagfreiheit“ (nicht wesentlich größer als 1 µs) auszugehen ist, solange 480p-YPbPr oder -RGB eingespielt wird? Bei Composite-Eingängen muss ja der Combfilter aktiviert werden, der Lag verursacht, aber bei YPbPr sollte ja, abgesehen von der YPbPr→RGB-Umwandlung (mWn vernachlässigbar kurz?), kein zusätzliches Post-processing nötig sein.


    Danke schon im Voraus!