Test Monitor BenQ PV270
8/8

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Bewertung



Keine Angaben
4.3

(GUT)

Fazit

Viele Allround-Monitore mit IPS-Panel sind mittlerweile so gut, dass sie mit einer Software-Kalibrierung zumindest Amateur-Ansprüche an die Farbgenauigkeit in der Bildverarbeitung bereits voll und ganz zufriedenstellen. Dennoch bleibt der Traum vom Monitor mit erweitertem Farbraum und Hardware-Kalibrierung. Solche Geräte waren bis vor Kurzem aber nur im Profisegment zu finden – mit Preisen deutlich im vierstelligen Bereich.

Daher verwundert es nicht, dass die Platzhirsche EIZO und NEC hier zunehmend Konkurrenz von Herstellern bekommen, die bislang nur bei Büro-, Gaming- und Allround-Monitoren von sich reden machten. Die spannendsten Geräte hat hier zweifellos BenQ am Start.

Im Test kann der BenQ PV270 zunächst mit einer ausgezeichneten Verarbeitung und spitzenmäßigen Werten bei der Farbgenauigkeit glänzen. Doch verleiten die vielen Doppelplus in der Bewertungstabelle zu diesem Thema schnell dazu, das Wesentliche zu übersehen. Daher ist das Kapitel „Subjektive Beurteilung“ diesmal recht ausführlich und für jeden zu empfehlen, der sich für die Themen Bildverarbeitung und Hardware-Kalibrierung interessiert.

Aus unserer Sicht dürfte es der PV270 zum aktuellen Preis von knapp 1.000 EUR am Markt ziemlich schwer haben. Zum einen hat er mit dem BenQ SW2700PT starke Konkurrenz aus dem eigenen Haus zu einem deutlich günstigeren Preis. Zum anderen erhält man zum fast gleichen Preis bereits den EIZO CS2730. Zwar muss dann die Lichtblende ggfls. noch nachgekauft werden, dafür sind die fünf Jahre Herstellergarantie mit Vor-Ort-Austauschservice inklusive.

Sofern nicht die 96-prozentige Abdeckung von DCI-P3 wichtiger ist, als alles andere, fällt unsere Empfehlung so eindeutig wie selten zugunsten des EIZO aus. Gleichzeitig empfehlen wir aber, die Geräte von BenQ sehr genau im Auge zu behalten. Konkurrenz belebt das Geschäft und BenQ holt sehr schnell auf.

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