Posts by E.d.g.a.r

    Hallo!


    Quote

    Fazit
    Nun um es vorweg zu nehmen: Ich werde das Gerät wohl nicht behalten.


    Der Widerruf zur Rücksendung des Monitors ist raus und wurde schon akzeptiert. Das Gerät wird wohl morgen wohl das Haus verlassen...


    ...wenn da nicht gestern Abend der UT2004-LAN-Test gewesen wäre...


    Doch von Anfang an:
    Als ich den Monitor gleich nach dessen Ankunft bei mir ausprobierte und UT2004 spielte, war ich zunächst nicht begeistert von der unruhigen Darstellung des TFTs. Gerade in schnellen Bewegungen war ein störendes, ruckartiges Springen zwischen manchen Einzelbildern wahrzunehmen, das negative Auswirkungen auf das Spielerlebnis hatte.
    Die leichten Unschärfen wegen der nicht perfekten Reaktionszeit des Displays waren aber durchaus akzeptabel und wurden mit einem Minus von mir bewertet.


    Doch gestern konnte ich das Gerät dann bei einer Mini-LAN-Party richtig testen (UT2004), mit dem Ergebnis, dass es sich sehr gut spielen lässt, wenn man sich nur an den Bildschirm gewöhnt hat. So konnte ich klare Siege in den Disziplinen "Instabig in Map TrainingDay" und "Deathmath in Map Engeneering" einfahren, die ein schnelles Reaktionsvermögen des Spielers erfordern. Das 30-50ms-Lag des Displays stellte überhaupt kein Problem dar, auch wenn die Netzwerklatenzzeiten mit weniger als 1ms gemessen wurden...
    Mein Kumpel hat sich auch mal vor den Bildschirm gesetzt und ein Spielchen gewagt. Er stellte fest, dass die Overdrive-Technik mit dem teilweise unruhigen Bild tatsächlich ein kurzen Eingewöhnungszeit erfordert, er aber damit keine Probleme habe und gut spielen konnte.


    Ein Test mir den eher langsamen Spielen FarCry und SoF2 konnte überhaupt keine Nachteile des Displays aufzeigen, waren also uneingeschränkt und mit schönen, leuchtenden Farben spielbar.
    Man darf dabei nicht vergessen, dass in der 1600x1200er Auflösung ein bisher unbekanntes Spielerlebnis aufkommt - die richtige Grafikkarte vorausgesetzt!



    Zur Videowiedergabe: Das Display stellt durch den hohen Kontrast DVD-Videos sehr gut dar. Ein kleines Problem sind Hauttöne, die in meinen Augen etwas zu rötlich bzw. etwas überstrahlt wirken.
    Das "Ruckeln" und "Hüpfen" des Bildes tritt auch in Videos auf. Allerdings ist es nur bei langsamen Schwenks leicht sichtbar und sollte eigentlich nicht stören.


    Tja, vielleicht werde ich das Gerät doch behalten - wenn da nicht der hässliche Standfuß wäre... und er Monitor nicht silbern sondern schwarz wäre... :D


    Gruß,
    Ed

    Hallo!


    Quote

    AstroCat : Denn keine Tischoberfläche ist perfekt eben und horizontal. Wenn nun ein Tisch auch nur minimal nach links oder rechts abfällt und ein Monitor einen festen 90°-genauen Pivotanschlag hätte (und dieser kann sich ja nur auf das eigene Gehäuse beziehen), würde sich die Tischneigung auch auf das Panel fest übertragen.

    Hmmm, dann müssten ja auch alle Monitore, die sich nicht drehen lassen (und das ist doch tatsächlich noch die große Mehrheit) auf den ganz, ganz vielen schiefen Schreibtischen dieser schönen Welt schief stehen... Es fände sich doch sicherlich eine Lösung, die Arretierung bei 0° und 90° mechanisch zu deaktivieren, damit auch die Nutzer mit den schiefen Schreibtischen einen geraden Bildschirm haben...


    Das Gute am 204Ts in dieser Hinsicht ist, dass der Drehmechanismus schwergängig genug ist und der Fuß stabil genug ist (hat kein Spiel), um das Display in seiner horizontalen Lage zu halten, auch wenn man mal etwas fester an den Tisch stößt. Mein Vorgängerdisplay (Samsung 191T) hatte zwar auch einen schwergängigen Drehmechanismus, die Höhenverstellung im Fuß hatte aber zu viel Spiel wodurch der Bildschirm etwas wackelte und schnell schief stand...


    Gruß,
    Ed

    Hallo!


    Vielen Dank für die Antworten.


    Mein Typenschild sagt folgendes aus:


    Quote

    Model: 204TS A
    Model Code: LS20BRCASZ/EDT
    ColorDisplayUnit: BR20CS
    Herstellungsdatum: September 2005 in Slovakei


    Ich weiß nicht, ob ich den NEC 2080UXi ausprobieren soll oder den Samsung wegen dem schönen Standbild behalten soll... Ich muss mich diese Woche entscheiden!


    edit:
    Oha, der NEC kostet ja fast 200 € mehr! 8o


    Gruß,
    Ed

    Hallo!


    Glitzer, glitzer, es weihnachtet schon bald!


    Wäre es vielleicht möglich, das Glitzern mit einem Fotoapparaten einzufangen?
    Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen - auch gibt es hier in der Nähe keine vernünftigen Läden, wo man sich das mal vor Ort anschauen kann. MediaMarkt hat ja nur Billiggeräte bis 400 € - und schon gar nichts im 20" Bereich...


    Gruß,
    Ed

    Halli hallo!


    Hier ein kleiner Testbericht zum Samsung Syncmaster 204Ts (204T in Silber, daher das "s").
    Link zum Hersteller (dort gibt es auch ein Bild):


    Einige technische Daten:
    20" TFT Display mit PVA-Panel
    50,8 cm sichtbares Bild
    1600x1200 Pixel
    16 ms s/w, 8 ms grau
    Pivot, drehbar, höhenverstellbar
    Video- und S-Video-Eingang
    Overdrive? Wird nirgendwo erwähnt, scheint aber mit einer Overdrive ähnlichen Technik ausgestat-tet zu sein, genau wie sein großer Bruder der Syncmaster 214T.


    Zum Test:
    Wie zu erwarten sind Darstellungsqualität und Verarbeitung Spitzenklasse. Mein Vorgänger-TFT war ein Samsung 191T mit hervorragenden Darstellungseigenschaften, ich kann also beurteilen, wann ein TFT gute Bilder liefert.


    Bewertungssystem:
    ( ++ ) = sehr gut
    ( + ) = gut
    ( o ) = naja (wirkt sich weder negativ noch positiv auf die Bewertung aus)
    ( - ) = schlecht
    ( -- ) = ganz schlecht


    ( ++ ) Farben sind Spitzenklasse!


    ( ++ ) Graustufen und Verläufe ebenfalls sehr gut!


    ( ++ ) Schwarzpunkt sehr gut! Selten so ein schönes Schwarz gesehen.


    ( ++ ) Kontrast ist durch guten Schwarzpunkt und gute Helligkeitsverteilung sehr gut.


    ( ++ ) Auflösung: Die hohe Auflösung lässt vergessen, dass man an einem TFT arbeitet! (Im positiven Sinne natürlich!) Es ist im normalen Abstand kein Raster erkennbar, mit ClearType ist die Darstellung auch von kleiner Schrift sehr sehr gut. Der gute Kontrast verstärkt die gute Lesbarkeit noch.


    ( ++ ) OSD-Menü: Reagiert direkt, direkter Helligkeitsregler, direkte Source-Umschaltung (digi-tal/analog), viele Funktionen, 6-farb-Kalibirierung, Picture-in-Picture (nur für Video-Eingang), schnelles Auto-Adjust im Analogmodus. Verschiedene (auch eigene) Presets lassen sich mit einem Knopfdruck abrufen.


    ( + ) Verarbeitung: Trotz billigem Kunststoff wirkt das Gerät noch edel genug für den Büroschreib-tisch. Sehr stabil und leicht drehbar (auch Pivot). Leider bei der Pivotfunktion kein korrekter An-schlag bei 90, steht also schief, wenn man bis zum Anschlag zurück in die Horizontale dreht.


    ( o ) Standfuß etwas klobig: Der Standfuß ist 23 cm tief und fast 28 cm breit. Kabelführung an der hinteren Seite des Fußes ist billig und bricht bestimmt leicht ab!!! Das stört vor allem dann, wenn man das Display drehen will (Pivotfunktion). Also sehr sorgsam behandeln.


    ( o ) Glänzen der Oberfläche/Körnigkeit: Die Oberfläche des TFT ist mit einem Material beschich-tet, das die störenden Lichtreflexionen verhindern soll. Das klappt auch sehr gut, allerdings wirken farblich homogene Flächen ein wenig kristallin. D.h. die Struktur/Körnigkeit der Displayoberfläche ist auf großen, gleichfarbenen Flächen erkennbar. Das ist ein Spielen oder Filmen zu vernachlässi-gen, da kaum erkennbar. Wenn man Fenster verschiebt, die große homogene Farbflächen besitzen, wird es aber deutlich sichtbar. Das scheint bei allen 20"-TFTs (und größer) der Fall zu sein. Das ist kein negativer Kritikpunkt, da es überhaupt nicht stört.


    ( - ) Reaktionszeit: Ich bin nicht zufrieden. In Spielen mit Sternenhimmel (z.B. UT2004) ver-schwinden die Sterne bei Bewegung, übrigens ein guter Test, um die Geschwindigkeit eines TFT-Monitors zu testen. Weiße Sterne werden sehr dunkelgrau bis nicht mehr sichtbar, graue Sterne e-benfalls.
    Ein Video zur Verdeutlichung gibts hier: Video_Stars_TFT (MPEG2, 1,6 MB)
    zum Vergleich mit CRT-Monitor: Video_Stars_CRT (MPEG2, 1,4 MB)


    ( - ) Darstellungsverzögerung von ca. 32 - 50 ms (gemessen im Clone-Modus mit zwei Monitoren (TFT und CRT) mit Virtual StopWatch 3. Die Verzögerund ist nun wirklich nicht sehr tragisch. Man sollte auch ohne Probleme noch in allen Spielen mit seinen Gegnern mithalten können. Ob-wohl es in einigen Spielen (z.B. UT2004 Deathmath mit Instagib) durchaus auf Bruchteile von Se-kunden ankommt! Live-LAN-Party-Erfahrungen dazu kann ich noch keine berichten.
    Bilder zur Verdeutlichung hier: Bilder_Time_lag


    ( -- ) sanfte Bewegungen "ruckeln" auf dem Display. Das scheint an der Overdrive-Technik zu lie-gen. Der Mauspfeil fährt nicht sanft ohne Sprünge über das Display, sondern mit kleinen "Hüp-fern", die das optische Verfolgen schwierig und anstrengend machen. Beim Verschieben von Fens-tern "zerreißt" der Fensterrand. Der Effekt lässt sich am ehesten vergleichen mit einem schnellen Spielchen mit abgeschaltetem VerticalSync auf einem CRT-Monitor.
    Hier ein Bild davon: drag_TFT


    Fazit
    Nun um es vorweg zu nehmen: Ich werde das Gerät wohl nicht behalten.


    Die Darstellungsqualität ist sehr gut - wenn sich auf dem Display nichts bewegt.
    Wenn allerdings Bewegung ins Spiel kommt, treten die Schwächen des Displays zu Tage. Man muss nur den Mauspfeil bewegen und schon bemerkt man die Nachteile des Displays. Die Schwächen sind bei allen weichen Bewegungen erkennbar.
    In Filmen stellt die Schwäche keinen Nachteil dar. Man kann den Monitor sehr gut zum DVD-Video anschauen verwenden und dafür uneingeschränkt empfehlen. Auch in schnellen Szenen ist das Lag von einigem Millisekunden nicht bemerkbar.
    Samsung sollte wohl an seiner "Overdrive-Technik" feilen, um diese Schwächen in den Griff zu bekommen.


    Tja, ein sehr schöner Monitor aber wegen der beschriebenen Schwächen für mich nicht zu gebrauchen.


    Gruß,
    Ed

    Hallo!


    Während der verschiedenen Produktionszyklen wird ein Gerät im Allgemeinen sehr wohl weiterentwickelt. Sei es, um die Produktion effektiver gestalten zu können oder um das Produkt zu verbessern. Allerdings entspricht das Gerät von Rev. 01 bis xx stets den Spezifikationen, mit denen das Produkt beworden wird (so sollte es jedenfalls sein...), weshalb niemand ein Recht auf Umtausch geltend machen kann.


    Als Beispiel sind PC-Motherboards zu nennen. Diese werden während der verschiedenen Produktionszyklen weiterentwickelt, wodurch sich nicht nur die Revisionsnummer ändern kann, sondern z.B. auch die Anordung der Bauelemente. Die Spezifikation des Produktes ändert sich allerdings nicht, jedenfalls wird diese nicht beschnitten.


    Die Änderungen, die angeblich beim FSC P19-2 vorgenommen wurden, sind aber wohl zu vernachlässigen: Einige behaupten, die blaue LED wäre seit Rev. 04 etwas dunkler, andere bemerken, dass das Pfeifen etwas leiser oder verschwunden ist, das eh niemanden nervt, weil es kaum körbar ist und nur bei Gebrauch der integrierten Lautsprecher austritt.


    Und wenn sich jetzt wieder die Redner melden mit dem Kommentar "Ich gebe viel Geld aus, dann kann ich auch verlangen, dass ich Rev. 04 oder größer bekomme!", kann ich denen nur sagen, dass sie das eben nicht verlangen können, da das Gerät stets den Spezifikationen entspricht, mit denen es auch beworben wird. Ein Umtausch kann nur auf Kulanz erfolgen oder durch Inanspruchnahme des 14-tägigen Rückgaberechts.


    Gruß,
    Ed

    Hallo Punk!


    Wenn die Leute von hardware.fr auch nur ein wenig Ahnung hätten, wäre sie sicher selbst auf die Idee gekommen, dass vielleicht etwas an dem Monitor defekt ist. Bei so vielen positiven Reviews über den P19-2, die im Internet zu finden sind, sollten die sich doch mal darüber Gedanken machen! Als Hardwaretester sollte man sich auch mal Reviews von anderen Testern anschauen.


    Hello Punk!


    If those guys at hardware.fr would be some more expert, they would have noticed that there was something wrong with thier P19-2 test example. The fact, that there can be found so many articles with positive test results on the internet (OK, maybe not in french, but in english or german) should make them think about their own test results. But maybe these people don't look at other review sites...

    Hallo!


    Ich habe zwar den P19-2 noch nicht live gesehen, aber den vielen Testberichten zu Folge, die ich u.a. auch hier im prad-Forum gelesen habe, müssen die wohl ein defektes Gerät bekommen haben oder wirklich geschiert worden sein...


    Franzosen halt...

    Quote

    mospider: Die Helligkeit lässt sich sehr wohl weit genug absenken. Zwischen 10 und 100% Helligkeit sind die Schritte beim einstellen sehr klein aber unter dem Wert 10 werden diese recht groß. Ich kann mir nicht vorstellen dass jemand vor seinem P19-2 sitzt und die Helligkeit auf 0 gestellt hat, da dann kaum noch was zu erkennen ist.


    Vielen Dank für den Tipp, da bin ich aber beruhigt. Die Zeitschrift c't hat nämlich geschrieben, die Helligkeit würde sich max. bis 100 cd/m² herabregeln lassen. Vielleicht liegt das an der Revisionsnummer >1, wer weiß...


    Man glaubt gar nicht, dass ein Monitor bei Tageslicht blenden kann, bis man es mit eigenen Augen gesehen hat. Bei meinem Samsung TFT muss ich tatsächlich die Helligkeit bis auf unter 10 absenken, um ergonomisch Office-Applikationen bzw. den Webbrowser nutzen zu können.

    Ich kann Mutte nur zustimmen!


    Die Farbabweichungen bei TFTs bei schräger Draufsicht sind normal. Blau wird zu grün, Rot wird zu Magenta...


    Wer allerdings schon mal den direkten Unterschied zwischen MVA- und TN-Displays gesehen hat, wird mir zustimmen, dass bei den TN-Geräten die Farbverschiebungen schon bei sehr kleinen Blickwinkeländerungen auftreten und viel intensiver ausfallen, als bei MVA/IPS-Monitoren.


    Je nach Modell treten diese Verfälschungen unterschiedlich auf. Einige Displays besitzen in vertikaler Richtung eine geringere Farbstabilität als in horizontaler, was sich dann im Pivot-Modus negativ auswirkt, wenn mann sich vor dem Bildschirm nach links oder rechts bewegt. Deshalb sollte das Kontrastverhältnis in beide Richtungen optimal sein. Billige TN-Displays besitzen oft eine schlechte vetikale Farbstabilität, während gute MVA Displays in beide Richtungen gute Kontrastwerte zeigen und sich deshalb auch besser als Pivot-Geräte eignen.


    Also macht euch mal nich in die Hosen wegen der Farbgeschichten. Der P19-2 hat sehr gute Kontrastwerte und besitzt eine ebenso gute Blickwinkeläbhängikeit. Als Nachteile kann man wohl nennen, dass sich die Helligkeit nicht weit genug reduzieren lässt und beim Gebrauch der schlechten Lautsprecher dieses helle Summen auftritt.


    Noch bin ich im Besitz des sehr guten Samsung 191T und möchte wegen der schlechten Spieleigenschaften des Monitors umrüsten. Da ich auch plane, den P19-2 anzuschaffen, habe ich mir diesen Thread durchgelesen. Als ich aber über die Aufregung über die Farbverschiebungen gelesen hatte, musste ich nun doch selbst auch mal was anmerken.


    Gruß,
    Ed