Posts by urban

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    Originally posted by vanom
    lol, wenn spiele bei dir ruckeln, dann liegt es daran, dass du die details zu hoch gestellt hast 8). ich habe bei mir weder in videos noch spielen ein ruckeln, obwohl ich nur ne x800 xt habe. dass videos verwaschen sein sollen, kann ich auch nicht bestätigen. wenn die quali des videos gut ist, ist das bild auch gut..

    LOL?
    In dem prad-Artikel steht doch auch etwas zum Ruckeln.
    Außerdem habe ich nur geschrieben, dass ich seit einigen Tagen das TFT im Dauertest habe, aber nicht, dass ich meine sonstige Hard- oder Software ausgetauscht habe. In der Tat ist der ganze Rest (Pentium 640, 3 GB RAM, 7800GT etc.) unverändert. Auch die Software ist nicht verändert, noch nicht mal der Grafiktreiber.
    Also ich habe den direkten Vergleich von CRT und TFT.

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    Originally posted by knox
    Der Test hört sich aber ziemlich vernichtend an, und auch etwas übertrieben.
    Was machst Du denn jetzt mit dem Monitor?


    Das Tfts ruckeln können habe ich bisher auch noch nicht gewusst.
    Kann das jemand bestätigen?


    Es ist wohl etwas übertrieben, dass der Test ziemlich vernichtend ist. Außer in der Kategorie "Einstellungsmöglichkeiten" sind alle Noten noch im grünen Bereich. Irgendjemand hat mal hier im Forum geschrieben, das Fehlen eines OSD am Monitor wäre schon ein KO-Kriterium. So weit gehe ich nicht. Nur erschien es mir sehr wichtig, auch auf die Nachteile des TFT gegenüber CRT hinzuweisen.
    Würden Spiele und Videos für mich an erster Stelle stehen, hätte ich den CRT behalten, obwohl der wirklich RIESIG ist und mein Schreibtisch damit schon halb belegt.
    Aber wegen meiner schriftstellerischen Arbeit ist der 970p die eindeutig bessere Wahl, und mehr Platz habe ich jetzt auch.


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    Originally posted by Arok1
    Das mit dem verzerrten Bild in nicht nativen Auflösungen lässt sich übrigens im Grafikkartenmenü einstellen, bei meiner nvidia heist der Punkt Fixed Aspect Ratio Scaling. Dann laufen Spiele und Co halt mit oben und unten einen kleinen schwarzen Balken aber ohne Verzerrungen.


    Das Games in der Bewegung verwaschen werden, ist halt die typische Bewegungsunschärfe...trotzdem finde ich das in ruhigen Bildern die Spiele sichtbar besser als auf dem CRT aussehen. Ich habe z.B: jetzt nochmal Far Cry angefangen, und es ist wirklich fast wie ein neues Spiel :)


    Zum Thema Ruckeln, in einigen Spielen merke ich das Bewegungen nicht ganz weich sind, allerdings weis ich nicht ob der TFT dran Schuld ist, bzw. obs auf dem CRT nicht genauso war. Bin zu faul, den jetzt nochmal aus dem keller zu holen.


    Danke für den Tipp. Ich habe den deutschen Treiber installiert, und da heißt das ganze (im 7800GT-Menü "Einstellungen für den digitalen Flachbildschirm") "Skalierung mit festem Seitenverhältnis".


    Zum Thema Ruckeln und überhaupt zum Thema TFT empfehle ich das Special:

    Testbericht Samsung 970P


    Vorgeschichte:
    Lange Jahre hatte ich einen 21-Zöller CRT, den Iiyama Vision Master Pro, im Gebrauch; das TFT-Experiment habe ich bislang nur einmal gemacht, und zwar mit dem Fujitsu-Siemens P19-1A. Nach einigen Tagen mit dem P19-1A habe ich dann endgültig das Handtuch werfen müssen, weil der P19-1A in fast allen Bereichen außer Text mit mangelhaft oder ungenügend abgeschnitten hat.
    Trotz dieser Erfahrungen, die mittlerweile schon einige Zeit zurückliegen, habe ich nun ein neues Experiment gestartet, eben den 970P, den ich vor einer Woche für knapp 490 Euro (inkl. Versand) gekauft habe. Seit einigen Tagen ist das TFT nun im "Dauertest", insofern ich ohnehin sehr viel am PC sitze, zur Arbeit und zum Vergnügen.


    System:
    Die Grafikkarte ist eine 7800GT mit zwei DVI-Anschlüssen. Bei der Grafikkarte lag auch ein Adapter für analoge Anschlüsse bei, so dass das TFT auch über das VGA-Kabel angeschlossen werden könnte, das habe ich aber nicht getestet. Wozu auch?
    Der 970P selbst hat keine Pixelfehler


    Einstellungsmöglichkeiten:
    Es gibt bekanntlich kein OSD, nur einen Schalter für Ein/Aus, wobei Samsung empfiehlt, auch den Netzstecker zu ziehen, wenn das TFT längere Zeit abgeschaltet bleiben soll. Auf CD befindet sich als OSD-"Ersatz" das Programm MagicTune, das einen sog. "OSD-Modus" hat. Allerdings ist der Nutzen dieser Software eher theoretisch. Zum einen lassen sich die meisten Bild-Einstellungen überhaupt nicht verändern, wenn das TFT digital angeschlossen ist. Die entsprechenden Menüpunkte sind dann einfach "nicht verfügbar". Zum anderen friert der Rechner üblicherweise nach kürzester Zeit ein, wenn man MagicTune startet, so dass nur noch der energische Druck auf den Power-Knopf des PC Abhilfe schaffen kann. Immerhin gelingt es manchmal, zum Beispiel die Helligkeitswerte zu verändern, wobei man aus verschiedenen Voreinstellungen wählen kann. Mir persönlich gefällt "Internet" am besten, das ist aber wohl Geschmackssache. MagicTuneTray funktioniert übrigens überhaupt nicht, es startet einfach gar nicht. Gamma-Tray startet immerhin, aber es bewirkt gar nichts; als einzige Auswahlmöglichkeit steht "Exit" zur Verfügung.
    Die native Auflösung des TFT ist 1280x1024; das Bild wird immer auf das ganze TFT gestreckt, wogegen man sich leider nicht wehren kann. Dadurch entstehen etwa bei Spielen, die nicht diese Auflösung oder wenigstens das Seitenverhältnis anbieten (und das sind sehr viele, darunter sogar welche aus dem Jahr 2005!), hässliche Verzerrungen. Außerdem ist das Bild in jeder nicht-nativen Auflösung immer verwaschen, weswegen man lieber schwarze Balken in Kauf nehmen würde.
    Einstellungsmöglichkeiten: mangelhaft


    Text:
    Hier lässt der 970P seine Muskeln spielen. Text ist ziemlich scharf und angenehm zu lesen. Fairerweise muss aber auch hier die schlechte Interpolation berücksichtigt werden; wem also die Auflösung 1280x1024 zu hoch ist, hat sehr schlechte Karten. Bei meinem 21-Zöller-CRT hatte ich fast immer 1280x960, manchmal sogar 1024x768 eingestellt. Textanzeige im Browser oder im Textverarbeitungsprogramm kann man zwar normalerweise ändern, aber das Drumrum ist nun einmal weitgehend von Windows vorgegeben.
    Äußest wichtig erscheint mir die Portrait-Funktion, die man selbstverständlich statt über die beiliegende Pivot-Software über den Grafiktreiber einstellt, weil Pivot erheblich träger ist. Diese Umstellung ist zwar noch immer fummelig, aber immerhin ist sie möglich, denn "MagicRotation" (automatische Umstellung der Anzeige) funktioniert auch nicht. Es wird zwar, wenn man das TFT gedreht hat, in der Mitte ein kurzer Hinweis angezeigt, dass man das TFT gedreht hat, die Anzeige selbst wird aber nicht geändert. Ich würde kein TFT ohne Portrait-Funktion kaufen; Textverarbeitung und pdf-Bücher verlangen sowieso danach, und auch unzählige Internetseiten sind auf Portrait-Anzeige getrimmt. Leseratten werden nicht nur die scharfe Textanzeige, sondern auch die Portrait-Funktion, bei der die komplette DinA4-Seite sogar noch vergrößert dargestellt werden kann, zu schätzen wissen.
    Der eigentliche Hauptgrund für den Wechsel von CRT zu TFT war nicht nur, dass der CRT einfach für chronischen, schmerzlich empfundenen Platzmangel gesorgt hat, sondern dass die Textdarstellung schlichtweg nicht so gut war wie auf einem TFT. Der CRT hätte in der Kategorie Text nur mit einem ausreichend abgeschnitten, und wenn man wie ich hauptsächlich liest und schreibt, ist so ein Wechsel willkommen. Aber das TFT sollte auch in den weiteren Disziplinen wie Videos und Spiele nicht völlig versagen; deswegen konnte der P19-1A damals nicht bestehen.
    Text: gut


    Videos:
    Außer einer DVD (Ep. 3) habe ich verschiedene mpg-, mov- und wmv-Dateien angeschaut. Im Normalfall ist das Bild verwaschen und leicht ruckelig, so dass hier durchaus noch die Note befriedigend drin wäre. Allerdings gibt es bei manchen Videos auch ein absolut unerträgliches Ruckeln, was zur Note mangelhaft, wenn nicht gar ungenügend passt. Nun muss man fairerweise berücksichtigen, dass ich fernsehmäßig mit dem Panasonic TX-29PS11D extrem verwöhnt bin. Insofern:
    Videos: ausreichend


    Spiele:
    Wie bereits oben gesagt, muss man bei Spielen oft mit einem verzerrten und verwaschenen Bild leben. Adventures, Strategie- und Rollenspiele werden auch in absehbarer Zukunft noch auf 2D setzen. Hier hat man das Nachsehen.
    Was nun 3D-Spiele mit Unterstützung von 1280x1024 betrifft, kann man mit dem 970P aber immerhin leben. Getestet habe ich mit Spielen wie Painkiller, HL2, Q4 und UT2004, die allesamt in 1280x1024. Selbst unter 1280x1024 ist das Bild natürlich nicht so gut wie bei einem CRT.
    Außerdem habe ich einige Spiele, die nur 4:3-Auflösung unterstützen, darunter das alte GK3. Die Verzerrungen sind wahrlich keine Freude.
    Schlieren sind mir unerwarteterweise bislang keine aufgefallen, nur die Bewegungsunschärfe ist bei schnellen Bewegungen immer wahrnehmbar. Auch beim Spielen gibt es öfters Ruckeln, was aber meistens nur ziemlich gering ist. Manchmal ist es allerdings recht nervig, und im Extremfall hat man sogar einen ziemlichen "Matsch" vor sich, was aber normalerweise nur ganz kurz ist und insofern nicht immer für einen verfrühten Bildschirmtod sorgt. V-Sync on oder off hilft hier genausowenig wie die Erhöhung der Frequenz auf 75Hz statt der empfohlenen 60Hz.
    Fairerweise muss man berücksichtigen, dass TFTs nun einmal nicht für Spiele gedacht und gemacht sind. Erst mit SED / OLED werden die Karten neu gemischt, so dass man TFTs besser als Zwischenlösung betrachtet.
    Spiele: ausreichend


    Hier noch ein paar Testergebnisse:
    Pixelfehlertest: Null
    Pixperan - Lesbarkeitstest:
    75 HZ bis Stufe 7 inkl.
    60 HZ bis Stufe 6 inkl.


    Abschließend:
    Statt eine "Gesamtnote" hinterherzuschieben, sollen die Noten der Einzeltests reichen. Man mag sich mit der persönlichen Gewichtung der Einzeltests seine private "Gesamtnote" ausrechnen und entscheiden, ob der 970P den Ansprüchen genügt oder nicht.