Posts by dolphin

    Haben die KDE-Sessions, zwischen denen da gewechselt wird, nicht denselben Video-Modus?


    Das haben sie. Und wenn die Kiste bei neuestem Linux (Debian Lenny) im Original-VESA-Modus laeuft
    (bei dem mit mplayer abgespielte Filme nicht im Vollbildmodus laufen, sondern nur in kleinen
    Fenstern), dann ist das Schalten zwischen zwei Sessions eine Angelegenheit von angenehm
    wenigen Millisekunden.


    Wenn ich jetzt aber einen NVIDIA-Treiber installiere, damit das Abspielen von Filmen im
    Vollbildmodus klappt, dann ersetzt NVIDIA auf dem System ein paar Einstellungen durch
    eigene. Resultat ist: Wechsle ich jetzt zwischen zwei KDE-Sessions, dann passiert das,
    was ich 1 Jahrzehnt lang gewoehnt bin: Der Bildschirm wird fuer mindestens 2 Sekunden
    schwarz. Ist diese halbe Ewigkeit endlich verstrichen, dann liefert der Monitor wieder
    ein Bild und zeigt mir die andere Session an. Offenbar wird beim Session-Wechsel wohl
    erst ein VESA-Modus geladen, der dann wenige Millisekunden spaeter wieder durch
    den NVIDIA-Modus ersetzt wird.


    Das ist ziemlich dumm, aber leider Realitaet. Und weil das mittlerweile ziemlich
    unnoetig ist, gehe ich dieser nervigen Angelegenheit halt etwas auf den Grund.


    Aktuell habe ich die Wahl zwischen Pest und Cholera:
    - Will ich schnelle Schaltwechsel, dann gibt es keine Filme im Vollbildmodus.
    - Will ich Filme im Vollbildmodus, dann brauch ich einen Treiber, der mein gesamtes
    System beim Session-Wechsel ineffizient macht.


    Wuerde man endlich mal LCD-Monitore ohne Gedenksekunden produzieren,
    waere das alles kein Problem fuer mich, denn zu DOS-Zeiten 1993 mit Windows 3.1
    (als die Monitore noch schnell waren) ging Multitasking zwischen verschiedenen
    DOS-Vollbild-Anwendungen auch problemlos innerhalb von Millisekunden, trotz
    verschiedener Grafik-Modi. Diese hohe Performance von damals will ich halt
    17 Jahre spaeter endlich wieder zurueck haben, ohne auf irgendetwas (Filme
    im Vollbildmodus) verzichten zu muessen.


    dolphin

    Hallo Nipkows Scheibe,


    das hast du gut erklärt.


    Aber, was mir eigentlich viel lieber gewesen wäre, wäre ein zitierbares
    Dokument.


    Ich werde eventuell diesen Thread hier zitieren, weil ich nichts
    besseres gefunden habe. Aber professionell ist es nicht.


    Andererseits koennte ich jetzt auch Computermonitorhersteller
    anrufen und fragen, ob sie in ihren Archiven zitierbares Material
    herumliegen haben. Nur, dieser Aufwand fuer ein solches Randthema
    waere mir dann auch wieder zu ungerechtfertigt.


    Warum gibt es ueber so etwas keinen Wikipedia-Artikel?
    Ein Eintrag im LEXIKON MONITORE

    waere auch ganz nuetzlich fuer die Menschheit.


    Immerhin hat dieses Thema mindestens 10 Jahre lang
    den vor ihren Monitoren sitzenden Menschen wertvolle
    Zeit gestohlen (und wird es trotz LCD noch mindestens
    bis 2015 tun, weil es trotz Einfuehrung der LCD-Monitore
    nun mal leider nicht abgeschafft ist). So unbedeutend, dass
    es mangels zitierbarer Dokumente bald aus dem kollektiven
    Gedaechtnis verschwinden wird, kann es eigentlich nicht sein.


    Bei mir persönlich beeinflusst es tatsächlich noch meine
    täglichen Entscheidungen, denn auf Linux-Systemen mal
    eben mit <Strg>+<Alt>+<F7> und <Strg>+<Alt>+<F8>
    zwischen zwei KDE-Sessions hin- und herzuwechseln
    ist eine Qual, weil da jedesmal sinnloserweise der
    Monitor mindestens 2 Sekunden lang seine wie du es
    nennst "Gedenksekunden" durchfuehrt.


    Das ist ein voellig ueberfluessiger Anachronismus.
    Und wenn es den nicht gaebe, wuerde ich gewisse
    KDE-Features sehr viel haeufiger nutzen.


    Genau deshalb ist das Problem fuer mich noch
    relevant. Ich moechte meine Gedanken dazu
    aufschreiben. Und, um den Anachronismus besser
    verstehen zu koennen, dachte ich halt, waere es
    eine gute Idee gewesen, ein einschlaegiges Dokument
    dazu zu zitieren. Deshalb bin ich hier...


    dolphin

    Hi!


    OSD (On Screen Display) meinte ich nicht.


    Ich glaub, ich muss das Verhalten wohl etwas genauer erlaeutern.
    Also: Mein erster Monitor war ein 14-Zoll-Farbmonitor aus dem Jahr 1993.
    Wenn ich die Aufloesung wechselte, dann konnte ich in Echtzeit mitansehen,
    wie die Frequenzen sich aenderten und dann die Bildinhalte.


    Innerhalb weniger Millisekunden war das Bild also
    ziemlich verzerrt.


    Irgendwann (nach extrem wenigen Millisekunden) war
    die Umstellung fertig: Neue Anzahl Pixel pro Zeile und Spalte,
    neue Bildwiederholfrequenz und neue Inhalte.


    Man koennte das, was zu sehen war, auch als Flackern
    bezeichnen, aber es war ja kein Flackern, sondern nur
    eine sequentielle Umstellung einiger technischer Werte,
    die halt in Echtzeit beobachtet werden konnten.


    Meinen naechsten Monitor (ein 15-Zoller-Farbmonitor) kaufte
    ich mir gegen 1996. Was der mir anzeigte, als ich den Modus
    wechselte, fand ich extrem schlimm: Ich sah naemlich ewige
    2 bis 4 Sekunden lang *NICHTS*! Das Bild wurde Dunkel
    und es kam erst dann wieder ein Bild, wenn sich an den
    Bildeinstellungen nichts mehr aenderte.


    Als ich rebellierte und mich in verschiedenen Computerlaeden
    nach dem Problem erkundigte, lernte ich bald, dass das jetzt
    so normal sein soll. Offenbar bis heute, denn selbst die
    LCD-Monitore schalten kurz auf Schwarz, wenn das Bild
    wechselt.


    Damals jedoch hatte das wohl einen technischen Hintergrund,
    denn mal wollte vermeiden, dass der Kathodenstrahl irgendwohin
    geraet, wo er etwas beschaedigen kann.


    LCD-Monitore haben allerdings keinen Kathodenstrahl mehr.


    Wie auch immer: Ich will eigentlich wissen, wie das Konzept
    heisst, damit ich es mal in aller Ruhe irgendwo nachlesen und
    hinterfragen kann. Auf meiner eigenen Seite wollte ich dann
    bei Gelegenheit vielleicht mal drauf verweisen, damit meine
    Leser fuer die naechsten 10 Jahre informiert bleiben.


    dolphin

    Hi!


    Ab etwa Mitte der 1990er Jahre wurden nur noch Monitore produziert,
    die beim Wechsel des Grafikmodus 2 Sekunden lang ein schwarzes Bild
    liefern.


    Heute, 2010, will ich zu dem Thema im Internet recherchieren, aber ich habe
    ernste Probleme, irgendetwas dazu zu finden.


    Ich suche nach einer Quelle, die das Konzept erlaeutert, erklaert, warum das
    gemacht wurde (um den Monitor zu schonen) und die korrekten Fachbegriffe
    dazu nennt.


    Ich habe das Problem, dass ich noch nicht einmal die richtigen
    Fachbegriffe kenne. Das Konzept muss doch einen Namen haben!
    Und ohne Fachbegriffe, kann Google leider nichts fuer mich tun.


    Kann mir hier bitte jemand helfen?
    Welche Begriffe muss ich an Google verfuettern, damit mir
    Google die richtigen Treffer ausspuckt?


    Besten Dank im Voraus,
    dolphin

    Quote

    Original von rinaldo


    Verwechselt Du da nicht was mit den Angaben zur Reaktionszeit ;)


    Die Blickwinkelangaben haben mit Schwarz/Weiß und Grau/Grau nichts zu tun.


    Du hast recht. Ich war sehr in Eile, musste los, wollte aber noch ein kurzes
    Statement absetzen, um danach das Thema geistig erstmal wegswitchen zu koennen.


    Laut

    wird der "Betrachtungswinkel" so definiert: "Der bei frontaler Sicht
    gemessene Betrachtungswinkel gibt an, wie weit die Helligkeit
    und der Kontrast bei schräger Sichtweise (links, rechts, oben und
    unten) stabil bleibt. Der maximale Blickwinkel für den Kontrast wird
    an der Stelle erreicht, an der der Abfall des Kontrastverhältnisses
    auf ein Zehntel (bei 10:1), oder auf ein Fünftel (bei 5:1) des
    Ausgangswertes (ausgehend von senkrechter Betrachtung) entsteht."


    Die beiden Werte 10:1 und 5:1 sind also das, was ich ansprechen
    wollte. Wer sich diese Definition einmal ganz sorgfaeltig durchliest, wird
    merken, dass hier nur der Kontrast bzw. die Helligkeit gemessen wird.
    Wenn die Messung also ganz stupide nach dieser Definition durchgefuehrt
    wird, dann spielen Farbverfaelschungen keine Rolle.


    Das wird dann wohl auch der Grund sein, warum ein spezieller Eizo mit
    besseren Blickwinkelangaben ein wesentlich mieserableres Ergebnis abliefert
    als ein spezieller BenQ mit schlechteren Blickwinkelangaben.


    Und der gleiche Grund ist dafuer verantwortlich, warum ich dazu
    verleitet wurde, zu behaupten, dass ein schlechtes VA-Panel in
    etwa die gleiche Qualitaet hat wie ein gutes TN-Panel.


    Jetzt, wo ich das endlich erkannt habe, sind wir hoffentlich alle
    schlauer.


    Zurueck zur Blickwinkelangabe nach dieser stupiden Definition:
    Wenn ich das einzige VA-Panel das ich bis jetzt kenne (Fujitsu Siemens P19-2P)
    von der Seite betrachte (fast 90 Grad), dann sehe ich immer noch ein
    helles Bild (hell und blass). Wenn ich das bei einem TN mache (in irgendeinem
    Buero, es gibt faktisch nur TNs, wenn man sich in der normalen Welt umsieht),
    dann sehe ich ein sehr dunkles Bild, fast nichts mehr. In beiden Faellen
    sehe ich zusaetzlich auch Spiegelungen.


    Ergo: Wenn man diesen minimalen Unterschied nimmt, der sich tatsaechlich
    stur auf den Kontrast bezieht und sonst auf nichts, dann ist mein VA-Panel
    besser als die TN-Panels.


    Beim Thema Farbverzerrungen sieht die Welt aber wieder ganz anders
    aus.


    Verbesserungsvorschlag:
    Da ich davon ausgehe, dass kuenftige Monitore irgendwann alle nur
    noch sehr gute 10:1- und 5:1-Werte haben werden, sollte man fruehzeitig
    noch einen dritten Blickwinkel-Wert als Testkriterium einfuehren, der
    besagt, bis zu welchem Winkel die Farben (aus pragmatischen Gruenden
    beispielsweise bei speziellen Testbildern) absolut stabil bleiben. Ich denke,
    fuer die naechsten 10 Jahre koennte das ein sehr interessantes
    Vergleichskriterium fuer Monitore sein.


    dolphin

    Negativ wird nichts wenn ich von unten gucke. Ich bin mir auch nicht
    100tig sicher, weil auf dem Produkt selbst (oder dessen beigelegten
    Beschreibungen) nichts zu dem Thema steht. Aber, es kann schon ein
    VA sein. Und meine Feststellungen zu den leichten Farbverzerrungen
    sind ja nicht neu. Immerhin habe ich auf prad.de die Tests zu diesem
    Monitortyp gelesen und da war durchaus die Rede von leichten
    Farbverzerrungen im Blaubereich.


    Es kann auch sein, dass die S/W-Werte und die Grau/Grau-Werte
    (10/90) besser sind, was ich aber nicht mehr testen kann, weil
    der BenQ kaputt ist.


    Die offiziellen Blickwinkelangaben sind leider nur 0%/100% (S/W) und
    10%/90% (Grau/Grau). Ueber Farbverfaelschungen geben diese
    offiziellen Werte ja leider nichts an. Aber gerade die Farbverfalschungen
    sind fuer mich ausschlaggebend, weil ich diese eben sehr deutlich
    wahrnehme. Und da ist der Fujitsu/Siemens eher "Durchschnitt" als
    "sehr gut". Unter "sehr gut" stelle ich mir etwas anderes vor, naemlich
    NULL Farbverfaelschung bei Blickwinkelaenderung.


    Wie auch immer. Beim Fujitsu/Siemens reden wir ueber etwas, was
    tolerierbar ist.


    dolphin

    Quote

    Original von romeon
    Die beiden Sätze müssen ironisch gemeint sein, oder? :) Selbst das lausigste VA Panel mit einer deluxe Entspiegelung (welche den Kontrast von der Seite her mindert) sollte in Sachen Blickwinkel um Welten besser sein als verspiegeltes TN.
    Oder ging da etwas in den letzten Wochen an mir vorüber? ?(


    Es geht hier nicht um Spiegeleffekte. Ich bin etwas allergisch, wenn sich
    die Farben veraendern, sobald ich das Bild von einer etwas anderen
    Richtung aus betrachte. Wenn ich bei den P19-2P-Monitoren aufstehe
    und von oben auf des Bild heruntersehe, dann veraendern sich die
    Grau-Kontraste etwas. Und auch die Farben veraendern sich leicht.
    So wird etwa aus einem dunkelorangenen Werbebanner ein helloranges
    Werbebanner.


    Das war bei dem BenQ auch so (und der hatte ein TN). In etwa verhalten
    sich der BenQ und der "Fujitsu Siemens" hier gleich. Der direkte Vergleich
    ist leider nicht mehr moeglich, weil der BenQ mittlerweile kaputt ist.


    Ich kann mit diesen Effekten aber leben, da sie sich in Grenzen halten.
    Bei dem "Eizo S1701SH-GY" ist der Effekt leider sehr extrem. Da
    reicht es, wenn ich in Sitzposition den Kopf etwas bewege, um
    krasse Farbverfaelschungen wahrzunehmen. Dazu kommt:
    Wenn ich beim "Eizo S1701SH-GY" ein Objekt auf die obere
    Bildschirmhaeflte tue ist die Farbdarstellung anders als wenn ich
    das gleiche Objekt auf die untere Bildschirmhaelfte schiebe, obwohl
    ich meine Sitzposition (meinen Betrachtungswinkel) nicht geaendert
    habe. Und diesen Effekt habe ich in jeder Sitzposition, so dass es keinen
    Betrachtungswinkel gibt, der ein gleichmaessiges Bild moeglich macht.


    Das sind alles Erfahrungen im Sitzen. Wenn ich vom Stuhl aufstehe,
    dann erlebe ich extrem krasse Farbverfaelschungen: Aus weissen Flaechen
    werden hellblaue und gleichzeitig werden aus grauen Flaechen weisse.
    Gruen wird je nach Blickwinkel Gelbgruen oder Dunkelgruen. Sattes Gelb
    wird je nach Blickwinkel Ocker oder weisses Grellgelb. Rosa wird zu einem
    Tuerkis oder zu einem Dunkelrot. Hellblau wird zu Ocker und Ocker wird
    zu Hellblau.


    Im DVI-Modus sind diese Effekte beim Eizo sehr extrem zu beobachten,
    im VGA-Modus (D-Sub) nicht ganz so extrem.


    So. Und jetzt lauf mal schnell eben vom Kuechentisch zum
    Rechner und klicke im Stehen in einer Tabelle einen Link an,
    wenn die Tabelle hauptsaechlich schwarze Schrift auf weissen Hintergrund
    hat und du aber nur graue Schrift auf grauem Hintergrund im selben
    Grauton siehst. Ich sage dir, wenn du das oefter machst, wirst du
    irgendwann wahnsinnig.


    Genau das meine ich mit Blickwinkel. Die "Fujitsu Siemens"
    und der "BenQ" sind in Sachen Blickwinkel nicht so extrem stoerend.
    Deshalb sind die "Fujitsu Siemens" fuer mich OK. Wer dennoch absolut
    null Farbverschiebungen auch bei sehr unnatuerlichen Blickwinkeln erleben
    will, muss sich wohl heute ein sehr teures Geraet kaufen und eventuell
    auch einen unguenstigen Kompromiss in Sachen Geschwindigkeit eingehen.


    dolphin

    Hi!


    Ich hab mir jetzt fuer meine 2 Rechner 2 neue Monitore vom
    Typ "Fujitsu Siemens P19-2P" gekauft.
    Preis insgesamt: 247,90 Euro + 247,90 Euro = 495,80 Euro


    Der Kauf war notwendig, weil mir mein "BenQ FP767 Version 2" nach ueber
    4 Jahren Normalbetrieb kaputt gegangen ist. Der "Eizo S1701SH-GY", den
    ich vor dreieinhalb Monaten gekauft hatte, um meinen letzten verbliebenen
    17-Zoll-CRT-Monitor "PHILIPS 107G51" in Rente zu schicken, war leider
    ein Fehlkauf.


    Ich hab die 2 jetzt aufgebaut und seit wenigen Stunden in Betrieb.
    Nach dem Aufbau hab ich sie gruendlich getestet, u.a. hab ich nach
    Pixelfehlern gesucht, aber keine gefunden.


    Dieser Bericht enthaelt nur meine ersten Eindruecke. Da ich sie erst
    seit heute habe, kann dieser Bericht kein Langzeittestbericht sein.


    Das hat mir gefallen


    • Sehr positiv ueberrascht war ich, als mir bewusst wurde, dass ich
      jetzt sehr viel Platz auf dem Schreibtisch habe! Ich kann die Tastaturen,
      wenn ich will, unter die Monitore schieben. Das ist deshalb moeglich,
      weil die Standfuesse hach hinten ausgerichtet sind und zwischen Fuss
      und Bildschirm sehr viel Platz ist.


    • Ich habe natürlich auch den Fall "Zwei Rechner und ein Monitor" getestet.
      Der eine Rechner haengt per DVI-Kabel dran, der andere per VGA-Kabel
      (D-Sub). Als sehr gut gelungen finde ich, dass bei einem Rechner-Reboot
      der Monitor nicht eigenmaechtig zum jeweils anderen Rechner schaltet,
      wie das beim Eizo der Fall war. Wenn der Rechner rebootet, dann gibt
      es im Reboot-Prozess Momente, in denen der Rechner fuer ein paar
      Millisekunden kein Bild zum Monitor sendet. Der Monitor wartet erst einmal
      hinreichend lange ab, ob nicht doch gleich wieder ein Signal vom Rechner
      kommt, bevor er auf den jeweils anderen Rechner umschaltet. Zwei Rechner
      mit dem Eizo zusammengeschaltet haben und auf dem einen Rechner
      eine Betriebssystemneuinstallation zu machen kann sehr sehr nervig sein,
      wenn bei jedem Reboot das Ding gleich mehrmals sinnlos auf den anderen
      Rechner umschaltet und man staendig zurueckschalten muss, weil man sich ja
      eigentlich durch die BIOS-Boot-Menues hangeln muss, um von den richtigen
      Datentraegern zu booten.


    • Ich habe mir Bilder gemacht, eins komplet in Weiss und eins komplett in
      Schwarz, um den Bildschirm nach Pixelfehlern abzusuchen. Resultat:
      Ich habe absolut keine Pixelfehler entdecken koennen.


    • Das Schwenken nach links und rechts, sowie nach oben und unten
      ist sehr einfach moeglich. Die Umsetzung hierfuer halte ich fuer sehr gelungen
      und hatte ich in dieser guten Qualitaet vorher noch nicht. Auch das Drehen
      um 90 Grad funktioniert. Das Schwenken und Drehen ist schwergaengig
      genug, so dass die Position nach Beendigung des Schwenkens/Drehens
      beibehalten bleibt, auch dann, wenn ich hinterher den Monitor mal kurz
      anhebe (das ist nicht selbstverstaendlich). Ich merke hier, dass die Konstrukteure
      bei den Themen Standfuss, Schwenken und Drehen ordentlich nachgedacht
      und getestet haben.


    • Die Lautsprecher geben keine Gerausche von sich. Ich hoere jedenfalls
      kein Zirpen oder Rauschen, wenn ansonsten alle Lautstaerken auf Anschlag
      aufgedreht sind. Was ich hoere, sind die Luefter der externen Festplatten.


    • Die Tonqualitaet der eingebauten Lautsprecher gefaellt mir eigentlich
      ganz gut. Dafuer, dass es integrierte Lautsprecher sind, kommt da ordentlicher
      Ton raus. Auch sehr leichte Baesse sind zu vernehmen. Mein Eizo und mein
      BenQ waren da nicht ganz so gut. Am schlechtesten war die Tonqualitaet
      des Eizo-Monitors. Wer jedoch Hifi-Qualitaet erwartet, sollte natuerlich
      auch bei Fujitsu-Siemens-Monitoren nicht die integrierten Lautsprecher
      nutzen, sondern das Signal der Soundkarte auf ein ordentliches Endgeraet
      geben, denn zwischen integriertem Lautsprecher und einer Stereoanlage
      liegen Welten, das sollte jedem klar sein. Wenn ich nachts Musik hoeren
      will und nicht gleich die Nachbarn mit meinem Musikgeschmack begluecken
      moechte, dann reicht mir es, wenn ich waehrend des Tueftelns den Output der
      Internetradio-Streams auf die Monitorlautsprecher lege (egal, ob es jetzt
      ein Fujitsu-Siemens, ein BenQ oder ein Eizo ist)


    Das sind die Schwachpunkte


    • Die Tasten fuer die Menueeinstellungen sind gewoehnungsbeduerftig. Links
      ist die Nach-Unten-Taste und rechts die Nach-Oben-Taste. Irgendwie bin ich
      das andersherum gewoehnt und entsprechend druecke ich staendig "hoch",
      wenn der Cursor herunter soll und "herunter", wenn der Cursor hoch soll.
      Ich hoffe, dass ich mich bald an die neue Bedienung gewoehnen werde.
      Vorher gab es bei mir immer nur Nach-Links- und Nach-Rechts-Tasten und
      die waren intuitiv.


    • Einer meiner Rechner reagiert allergisch auf die Fujitsu-Siemens-Monitore:
      Wenn ich Internetradio auf die integrierten Lautsprecher gebe und die Lautstaerke
      bis an den Anschlag aufdrehe, dann stuerzt der Soundchip ab. Das hatte
      ich bis jetzt noch bei keinem Endgeraet erlebt! Ich muss den Rechner aus und
      wieder einschalten, wenn der Soundchip wieder arbeiten soll. Der Soundchip
      stuerzt auch dann ab, wenn der Rechner aus ist, ich Sound zum Monitor gebe
      und den Rechner frisch einschalte. Ich muss also erst den Rechner einschalten
      und kann erst dann den Stecker in die Kopfhoererbuchse des Rechners einstecken.
      Fuer mich ist das jetzt nicht weiter schlimm, weil ich den Recher sowieso
      bald ausmustern werde. Wenn ihr jedoch auch so ein Phaenomen erlebt
      und euer Monitor ein Fujitsu-Siemens ist, dann kennt ihr jetzt eine moegliche
      Ursache: Unvertraeglichkeit Sound-Chip/Monitor bei hinreichend schlechtem
      Sound-Chip und extrem hoher Lautstaerke.



    Die Bildqualitaet


    • Blickwinkel: Der Blickwinkel ist nicht besonders gut, aber auch nicht besonders
      schlecht. Er ist vergleichbar mit der Qualitaet meines "BenQ FP767 Version 2".
      Er ist bei weitem nicht so mieserabel wie der meines "Eizo S1701SH-GY".
      Ich lerne daraus, dass ein "S-MVA" (hier der "Fujitsu Siemens") in Sachen
      Blickwinkel exakt die gleiche Qualitaet wie ein "TN" (hier der "BenQ") haben
      kann. Da ich in Sachen "Blickwinkel" mit dem "BenQ" ganz zufrieden war
      ist der Blickwinkel des "Fujitsu Siemens" fuer mich auch ganz akzeptabel.
      Es sind nun mal LCD-Screens und keine CRTs. Und da ich keine 1000 Euro
      fuer den Monitor ausgegeben habe, sondern nur ein Viertel dessen, ist die
      Qualitaet fuer das Geld eigentlich ganz ordentlich. Und: Meine Spekulation,
      dass ein in Sachen "Blickwinkel" schlechtes VA-Panel bei weitem nicht so
      schlecht sein kann, wie ein schlechtes TN-Panel (Eizo), war richtig.


    • Geschwindigkeit: Die Darstellungs-Geschwindigkeit ist top! Ich kann
      keine Schlieren des Mauszeigers, beim Verschieben von Fenstern oder
      beim Abspielen von Videos erkennen. Ich habe auch keine Extremanwendungen,
      die besonders anfaellig fuer Schlieren waeren. Der "Fujitsu Siemens" ist
      einfach schnell und beim taeglichen Arbeiten merke ich nicht, dass es ein
      "VA"-Panel ist. Ich kann daher schlussfolgern, dass ein "S-MVA"-Panel
      beim taeglichen Arbeiten gleichwertig zu einem "TN"-Panel sein kann,
      wenn man bei der Auswahl des Bildschirms auf entsprechend kleine Werte
      in Sachen Bildaufbauzeit achtet. Mit meiner Spekulation habe ich hier
      also richtig gelegen.


    • Farbe/Haelligkeit: Gut, die Werkseinstellungen sind nicht besonders
      sinnvoll. Ich habe 2 Aenderungen vorgenommen: Die "Brightness" (Helligkeit)
      hab ich von 100 auf 50 gestellt und die Farbtemperatur hab ich von
      "6500 K" auf "7500 K" geaendert (man hat die Wahl zwischen 6500 K,
      7500 K, 9300 K und weiteren Moeglichkeiten bis hin zu manueller
      Einstellung). Mit diesen 2 Aenderungen bin ich erstmal zufrieden und
      ich kann arbeiten. Andere Zeitgenossen werden in Sachen Farbe/Helligkeit
      sicherlich sehr hohe Ansprueche haben. Fuer mich reicht das, was da
      ist, denn die Gesamtqualitaet mag zwar nicht besonders gut sein, ist
      aber auch nicht so schlecht, dass ich deswegen gleich die Monitore
      als "inakzeptabel" deklarieren muesste. In etwa sind die
      "Fujitsu Siemens"-Geraete hier auch nicht viel besser oder schlechter
      als der BenQ.


    Ich hoffe, ich konnte meine Erfahrungen einigermassen gut rueberbringen
    und dem Einen oder Anderen bei kuenftigen Kaufentscheidungen
    nuetzlich sein.


    dolphin

    Na, dann werd ich mal ein paar Unklarheiten hier beseitigen.


    Ich persoenlich arbeite ja auch gern so oft es geht im Vollbildmodus.
    Aber, ein Forum mit einem Widescreen im Vollbildmodus zu schalten,
    ist denke ich nicht sinnvoll, weil dann der Lesefluss bei diesen
    zu langen Zeilen nicht mehr gegeben ist.


    Was das Thema "mehrere Anwendungen nebenher" betrifft:
    Das Fenster-Geschubse wuerde mich auch nerven. Tabs sind
    auch nicht so mein Ding, die nutze ich recht sparsam.


    Ich bin ein grosser Fan von Multidesktops, wie es sie unter
    Linux von Hause aus gibt. Mein KDE laueft grundsaetzlich
    im 48-Desktop-Modus. Wie ich das hinbekommen habe, koennt
    ihr bei Bedarf bei mir erfragen (oder ihr googelt und findet meine
    entsprechende Anleitung im Web). Mit der Win-Taste plus der
    Funktionstasten F1 bis F12 kann ich direkt die ersten 12 Desktops
    anwaehlen. Die uebrigen Desktops von Nr 13 bis Nr 48 erreiche
    ich per Win-Taste plus eine der vier Pfeiltasten. In der Statuszeile
    am unteren Bildschirmrand hab ich eine 12 x 4-Matrix, mit der ich
    alle 48 Desktops und deren Inhalte voll im Blick habe.


    Fuer taegliche Anwendungen habe ich gewohnheitsmaessig
    feste Orte: E-Mail auf der 4, Browsen in den Spalten 5 bis 11,
    Online-Woerterbuch auf der 12, Internetradio oder offline-Musik
    auf der 48, Playlist zum Internetradio auf der 47, Dateiverwaltung,
    Bildverarbeitung, Programmieren, Schreiben oder anderweitig
    arbeiten meist irgendwo auf 1 bis 3 und entsprechend vertikal
    darunter (13,14,15,25,26,27,37,38,39). Wenn ich
    Extrem-Google-Sitzungen hab, dann koennen schon mal
    80 Prozent meiner Desktops mit Browsern vollgemuellt
    sein (und ich hab immer noch den Ueberblick, wo welche
    Google-Ergebnisse liegen). In manchen Desktops hab ich
    dann auch schon mal mehrere Browser-Fenster zu liegen
    und wenn ich ganz extrem beim Googlen abschweife (also
    von Hundertsten ins Tausendse komme) dann haben machne
    Browser-Fenster auch mehrere Tabs (Stichwort You-Tube).


    Gut, wer mir ueber die Schulter guckt, bekommt immer regelmaessig
    einen Schock und ruft "Boah! 48 Desktops! Bist du des Wahnsinns?"
    Aber ich hab mich dran gewoehnt und finde es voll genial, weil
    alles am Rechner direkt per Tastatur erreichbar ist und ich nicht
    erst nach irgendeinem Fenster oder Tab suchen muss. Es ist
    die perfekte Ordnung und dank meines visuellen Gedaechtnisses
    sind meine Zugriffszeiten auf bestimmte Fenster extrem kurz.
    Und ich kann nahezu unendlich viele Anwendungen nebenher
    offen haben, ohne gleich nach den ersten 20 Fenstern komplett
    den Ueberblick zu verlieren.


    Warum reicht mir ein 4-zu-3-Monitor? Antwort: Ich halte von der
    Wide-Screen-Mode im Moment nichts. Ich find es einfach nur
    Quatsch. Es geht auch so. In 5 Jahren, wenn es keine 4-zu-3-Formate
    mehr gibt, kann ich immer noch auf Wide-Screen umsteigen.
    Aber im Moment muss ich einfach nicht jeden Quatsch mitmachen,
    wenn ich das nicht will. Ganz einfach.


    Warum brauch ich gleich 2 Monitore? Antwort: Weil ich
    zwei Rechner habe. Einer haengt am Internet und der andere
    ist offline, mit dem ich offline programmiere, Betriebssysteme
    und neue Software-Technologie teste, meinen Test-Webserver
    laufen habe, auf dem ich neueste Versionen meiner Online-Praesenzen
    offline teste, bevor ich sie ins Netz stelle und der aufgrund der
    fehlenden Internetanbindung auch von aussen nicht gehackt
    werden kann.


    Der Neukauf von 2 Monitoren war jetzt noetig gewesen, weil
    der eine kaputt gegangen ist und der andere (der Eizo) zum Arbeiten
    einfach nicht akzeptabel ist. Den stell ich jetzt in den Schrank und
    halte ihn als Reservegeraet vor, falls einer der beiden Hauptmonitore
    kaputt geht oder ich warum auch immer ploetzlich mal einen
    Drittrechner betreiben muss oder will.


    Die zwei "P19-2P" hab ich jetzt da und schon aufgebaut. In einem
    neuen Beitrag werd ich berichten, was mein Eindruck davon ist.


    dolphin

    Quote

    Original von _Andreas_
    Hier kannst du aus dem vollen schöpfen mein guter:


    http://www.heise.de/preisvergleich/a141803.html


    Vielen Dank! Dieser Link ist klasse!


    So, wie ich die aktuelle Situation durchschaut habe, scheint der
    P19-2P eine modernisierte Version des P19-2 zu sein, bei dem
    laut diverser Kaeuferfeedbacks Kinderkrankheiten behoben sein
    sollen, z.B. die Geraeusche der Lautsprecher, wenn sie nicht benutzt
    werden.


    Ich habe jetzt 2 Exemplare des P19-2P bei einem Haendler in
    meiner Stadt bestellt:



    Aktuell sind sie auf dem Weg von Dresden nach Berlin und am Mittwoch
    werde ich sie abholen. Wie gut sie sind, kann ich ja dann mal berichten,
    wenn ich sie hinreichend lange benutzt habe.


    Beste Gruesse,
    dolphin

    Quote

    Original von _Andreas_
    was ist mit dem P19-2 ???
    Ist ein Top-Schirm (Sehr gut bei Prad) und gibts für 200 Euro neu mit 3 Jahren Garantie.


    Hi!


    Ich weiss mittlerweile, dass es bei "guenstiger.de" nur noch EIN
    Exemplar der 17-Zoll-Version und KEIN Exemplar der
    19-Zoll-Version gibt.


    Wer weiss, wo es noch 19-Zoll-Versionen dieses Monitors gibt?


    dolphin

    Naja, wenn es die 17-Zoll-Variante neu nicht mehr gibt, dann nehm ich auch
    die 19-Zoll-Variante. Aber wenn ich die Wahl hab, will ich eigentlich 17 Zoll.


    Ich will ja gerade NICHT so riesige Klopper auf dem Schreibtisch herumstehen
    haben, sondern nur, wenn es wirklich nicht anders geht.


    Auf jeden Fall: Danke fuer deinen Beitrag! Er macht mir Hoffnung, dass ich
    noch eine echte Chance hab, diese Technologie neu erwerben zu koennen.


    dolphin

    Hi!


    Ich hab mich jetzt doch recht ausfuehrlich mit dem Thema LCD befasst.
    Nach aufwaendigem Vergleich habe ich beschlossen, das ich einen
    "Fujitsu Siemens P17-2" kaufen moechte, und zwar gleich 2 Stueck
    davon.



    Ich habe zwar bei

    mal angerufen und gefragt, ob es den Monitor noch gibt,
    aber die Antwort erhalte ich erst morgen.


    Ich moechte jetzt moeglichst schnell herausfinden, ob es diesen
    Monitor in der 17-Zoll-Variante (notfalls auch in der
    19-Zoll-Variante) noch gibt. Und wenn nicht, ob es da einen
    Nachfolger mit VA-Technologie kleiner als 16 ms (rise + fall)
    gibt.


    Wer kann mir dabei helfen oder Tipps geben?


    Vielen Dank im Voraus
    dolphin




    P.S.
    Weiss vielleicht jemand, warum bei "guenstiger.de" ein
    Winkel von "140° / 135°" eingetragen ist? Das ist doch
    hoffentlich ein Tippfehler???

    Hi!


    Sorry, dass ich hier nachhake, aber auch der neue Artikel
    enthaelt offenbar einen Fehler, der dazu fuehrt, dass ich die
    Details der Technologie bis jetzt noch nicht vollstaendig verstehe.



    Da steht:
    > Die IPS-Technologie (In Plane Switching) unterscheidet sich
    > von TN insofern, als dass die Flüssigkristalle parallel angeordnet
    > und nicht um 90 Grad verdrillt sind. Durch das Anlegen von
    > Spannung ordnen sie sich wieder so an, dass kein Licht
    > durch die Polarisationsfilter austreten kann und der Pixel
    > schwarz bleibt.


    Im Text steht also: Wenn Spannung=on, dann Pixel=schwarz.
    Im Bild steht: Wenn Spannung=on, dann Pixel=weiss (bright).


    Wass stimmt denn nun? Bild oder Text?


    dolphin

    Gut, aber der BenQ ist 4 Jahre aelter und hatte auch ein TN-Panel.
    Warum war der nicht so grottig?


    Ich vermute, mit 1731 meinst du 1721. Tatsaechlich hatte ich
    lange ueberlegt, ob ich nun den 1721 nehme oder den 1701.
    Gegen den 1721 hatte ich mich deswegen entschieden, weil
    sich dessen Reaktionszeit von 25 ms deutlich unter dem
    Niveau des BenQ (hier 16 ms) verhaelt. Da fand ich die
    4 ms schon besser.


    Wenn du so viel Erfahrung mit PVA-Panels hast: Kannst
    du (oder jemand anders) ein Statement zur
    Reaktionsgeschwindigkeit geben? Also: Spuert man die
    Traegheit von 25 ms? Oder hat sich hier in den Jahren
    die Technik entsprechend weiterentwickelt?


    Ich habe nur in Erinnerung, dass mein Bruder unzufrieden
    mit einem LCD war, weil dieser Monitor extrem langsam
    war und damit mir das nicht auch passiert, wollte ich
    einfach nur ein Geraet haben, das nicht langsamer ist
    als eins, das ich schon kenne.


    Ich brauche hier so viele Meinungen wie moeglich.
    Jetzt, wo ich einmal den Fehlkauf habe, moechte ich das
    Thema soweit es geht studieren, damit ich bei den
    naechsten beiden Monitoren dieses mal in die richtige
    Technologie investiere. Und die neuen Monitore brauche
    ich sehr bald (moeglichst noch diese Woche), weil 2 Rechner
    und 1 Monitor nicht sehr optimal ist...


    dolphin

    Hallo!


    Ich habe ein Problem, das mir immer raetselhafter wird, je laenger ich mich
    damit beschaeftige.


    Ich habe 2 17-Zoll-Monitore:


    Altes Modell: "BenQ FP767 Version 2"
    Kaufdatum: Januar 2004
    Reaktionszeit: 16 ms
    Kontrast: 500:1
    Helligkeit: 260 cd/m²
    Betrachtungswinkel (l/r, o/u): 70/70, 70/70


    Neues Modell: "Eizo S1701SH-GY"
    Kaufdatum: Maerz 2008
    Reaktionszeit: 4 ms
    Kontrast: 1000:1
    Helligkeit: 300 cd/m²
    horizontaler Blickwinkel: 160 Grad
    vertikaler Blickwinkel: 160 Grad


    Vor dem Kauf des Eizo-Monitors war es mir wichtig, dass ich mir keinen
    Ramsch zulege. Da im Internet nur Gutes ueber Eizo berichtet
    wurde, suchte ich mir den Eizo aus, verglich die
    Daten mit meinem alten BenQ und kaufte ihn, weil
    ich glaubte, dass der Eizo in allen Disziplinen
    besser sein wuerde als der BenQ.


    Hier, in diesem Vergleich, seht ihr selbst, dass der
    Eizo die besseren Werte hat als der BenQ:


    Die Realitaet ist ernuechternd: Der BenQ hatte immer eine
    nahezu konstante Farbwiedergabe, unabhaengig vom Betrachtungswinkel.
    Nur wenn ich ziemlich weit von der Seite geschaut hatte,
    dann gab es ganz ganz minimale Aenderungen in Helligkeit,
    Kontrast und Farbe. Nun ja, es ist nunmal ein LCD.


    Beim Eizo dagegen ist der Betrachtungswinkel eine
    Katastrophe! Selbst wenn ich normal vor dem Monitor
    sitze, sind die Farben in der oberen Bildhaelfte wahrnehmbar
    anders als in der unteren. Wenn ich aufstehe und herumlaufe
    sind die Farben so derart extrem verfaelscht, zum Teil bis
    ins Inverse hinein, dass es einfach nur nervt! Ich muss mich
    wirklich hinsetzen, um ein einigermassen vernuenftiges Bild
    sehen zu koennen.


    Das Komische ist, dass der Benq einen Winkel von 140°
    hat, und der Eizo einen Winkel von 160°. Eigentlich muesste
    der Eizo besser sein, aber real ist er deutlich schlechter.


    Wenn irgendwo in den Herstellerangaben gestanden haette,
    dass dieser Monitor einen so grottenschlechten Blickwinkel
    hat, dann haette ich ihn garantiert nicht gekauft! Durch die
    offensichtlich falschen Herstellerangaben fuehle ich mich
    hereingelegt.


    Wie kann so etwas sein???
    Hat jemand von euch Aehnliches erlebt oder kann gar
    diese Beobachtung bestaetigen?
    Bei welchen Herstellern muss ich kaufen, damit mir so
    etwas nicht noch einmal passiert?


    Nachdem mir heute Nacht mein BenQ kaputt gegangen ist
    (nach 4 Jahren) brauche ich fuer meine 2 Rechner jetzt
    Ersatz. Ich beabsichtige, mir bei der Gelegenheit gleich
    2 neue Monitore zu kaufen und den Eizo als Reserve-Monitor
    in den Schrank zu stellen.






    Ich wuerde mich sehr freuen, wenn ihr mir einfach eure
    Erfahrungen zu dem Thema mitteilen wuerdet. Dass man
    NICHT Monitore anhand von Herstellerangaben miteinander
    vergleicht und auch NICHT bei Eizo etwas kauft, nur weil
    Eizo in diversen Internetforen einen guten Ruf geniesst,
    habe ich durch diesen sehr aergerlichen Fehlkauf erst
    lernen muessen.


    dolphin

    Hallo!


    Ich bin neu hier. Ein Verkaeufer einer Computer-Kette hat
    mir prad.de empfohlen, damit ich hier mein Problem poste.


    Auf dem ersten Blick finde ich, ist prad.de eine tolle Seite.
    Endlich mal ein paar Experten zu einem fuer mich bisher
    sehr unuebersichtlichen Thema!


    Schoen finde ich auch die Idee des Lexikons. Allerdings
    lese ich auch tatsaechlich die darin befindlichen Inhalte
    und so fallen mir Fehler auf, die einfach nicht plausibel
    sind.


    Ich poste einfach mal, was mir aufgefallen ist (und
    auffallen wird).


    Thema "Blickwinkeltechnologie":


    Da werden die Technologien "TN + Film", "IPS" und
    "MVA" / "PVA" vorgestellt. Waehrend "TN + Film" noch
    plausibel ist, stimmt offensichtlich das Bild bei "IPS" nicht:



    Da steht: Wenn keine Spannung angelegt ist, dann wird
    ein schwarzer Bildschirm erzeugt. Wird eine Spannung
    auf die Elektrode gegeben, dann wird ein weisser
    Bildschirm hervorgerufen. Im Bild steht aber Off=Weiss
    und On=Schwarz.


    Bei anderen Technologien sagt ebenfalls das Bild das
    Gegenteil vom Text aus.


    Frage: Was stimmt nun? Das Bild oder der Text?


    Und: Ist es vom Aufwand her machbar, die Bilder
    innerhalb kurzer Zeit zu korrigieren, wenn die Bilder
    fehlerhaft sind?


    OK. Wollte ich nur mal loswerden. Entweder war das
    jetzt ein typischer Anfaengerbeitrag, oder meine Entdeckung
    ist tatsaechlich noch niemandem aufgefallen.


    dolphin