Posts by Cabaar

    Ist völlig in Ok, Cabaar. Ist auch ein nerviges Thema.


    Aber es ging nicht um Windows gegen Mac, sondern einfach um hochauflösende Monitore und wie sie sich in der Praxis verhalten. Ich finde es schon wichtig darüber zu reden, dass sie in der aktuellen Form, durch die ungünstige 4k Auflösung bei großen Bildschirmen, je nach Anwendung ein Vorteil, aber leider auch ein Nachteil sein können.


    Das sollte man vor dem Kauf eben einmal auf die eigene Anwendungen hin abklopfen.

    stimmt, insbesondere nervig wenn in der argumentationskette außer Acht gelassen wird dass 5k auf nem 30" monitor nicht mehr so perfekt klappen. Die DPI Zahl spielt da nämlich noch ne große Rolle mit. Das ist nämlich auch ein Grund für 5K bei 27" und nicht nur das es das doppelte von 2k ist. Aus diesem Grund besitzt der 32" Imac Pro auch ein "unrundes" 6k, während das macbook pro mit 16" nicht die Hälfte der Auflösung des doppelt so großem monitor besitzt.


    Apple skaliert die Programmbuttons auch nicht auf 2:1, sondern der Hersteller kann/sollte eine retina tauglich Version bereitstellen, wodurch die Buttons nicht skaliert werden, sondern stattdessen die korrekte Auflösung/dpi Verhältnis integriert haben.


    Windows besitzt gleich mehrere Technologien, seit dem Creators Update eine mit "künstlicher Intelligenz", sichern zu Programme skalieren intern.


    Die Argumentation Apple skaliert 2:1 und Windows 1,5:1 und ist Unschärfer, ist entsprechend Quatsch. Nur in Ausnahmefällen wird auf Bitmap Skalierung zurückgegriffen. Welche kreationsrelevante Programme, wie die teuren CAD oder 3D Programme das wären ist mir ein Rätsel.


    Das ist für mich keine nervige Diskussion, weil das Thema schwierig ist. Es besitzt nur mittlerweile keine so große Relevanz mehr. Ich behaupte dreist das wir alle 3 keine gut ausgebildeten UI Designer für Microsoft und Apple gleichzeitig sind und uns daher nur über Quellen und Halbwissen uns unterhalten. Das Apple zb besser skaliert liegt manchmal auch weniger im Faktor, sondern das Apple auch gerne Programme auf noch höhere Auflösungen als 5k hochrechnet und dann herunter skaliert. Das frisst nur wieder Systemleistung, die dann das Rendern/Bildbearbeitung verlangsamen.


    Dann heißt es wieder, nein, das ist ganz anders, man bewirft sich mit quellen und ich stell immer noch fest: ich sehe zwischen 125% auf einem 4k Monitor keinen Schärfe unterschied zu einem 27" 5k Apple. Von daher diskutieren wir über Messwerte, die mit bloßem sichtbaren Auge keine Relevanz besitzen.


    Source: windows devblog, windows blog, retina technologie, retina scaling Technologie etc.


    Wenn du hier nur klare Quellen für diese Thesen, die du aufgestellt hattest, wäre ich sehr dankbar. Bezweifle das nur stark.


    Btw. Wenn es dir nicht um Windows gegen Mac geht, warum gehen deine letzten Beiträge alle darum, dass Apple Windows gegenüber überlegen sind? Welche Probleme hat denn die 5k Auflösung gegenüber der 4k Win Auflösung?

    Nicht wirklich wenn man Spectraview Reference mal außen vor lässt. NEC war immer vertreten nur eben mit den Bezeichnungen wie in Nordamerika üblich denn die Spectraview und Reference Klasse war ne Sache explizit für Europa.

    Oh, das wusste ich nicht - the more you know!


    Ich bin immer davon ausgegangen das die PA-Reihe, die Druckvorstufe/Color Critical Reihe von NEC ist. Da gab es ja in den letzten 5 Jahren - vom PA311 abgesehen - nichts was der Eizo CG-Reihe wirklich eine Konkurrenz darstellen konnte oder übersehe ich ein paar amerikanische Modelle?


    Liebe Grüße

    Ich habe 4k auf großen Monitoren unter Windows verzweifelt und mit großem Ärger über die Industrie aufgegeben. Es hat sich leider mal wieder das falsche Format durchgesetzt, denn 4k sind bei immer scharfer, zweifacher Vergrößerung nur fullHD. Das ständige Mischmasche aus sehr scharf und unschärfer als früher, bei alten Programmen, macht keinen Spaß wenn man Windows mit 125% oder 150% skalieren lässt. Apple macht es mit 5k im Gegensatz dazu richtig, da es keine Probleme gibt. 5k = 2x WQHD.


    Ich habe den Apple Windows Vergleich jeden Tag. Das gute daran, die hohe Auflösung sieht zwar schöner aus, beim täglichen Arbeiten stört mich die 'schlechtere' Auflösung von meinem Windows PC mit 27" Wqhd aber nicht. Ich finde es auch nicht anstrengender zu lesen. Außer bei einigen Webseiten, die Schriften verwenden, die für hohe Auflösung optimiert sind. Besonders oft fällt mir das in Chrome auf, der hat aber auch eine schlechtere Schriftdarstellung als Firefox. Der Fuchs ist bei mir eindeutig besser zu lesen.


    Leider kann man den 5k Apple Monitor nicht am PC sinnvoll nutzen. Sonst würde ich den Preis glatt zahlen. Ich hoffe das bald 8k anläuft, da könnte man dann wenigstens mit einem Vergrößerungsfaktor 3x arbeiten um die gleiche Fläche wie bei Wqhd zu bekommen.

    Vorab. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, lerne lieber etwas dazu - als Recht zu haben.

    Den Apple <-> Windows Vergleich habe ich auch jeden Tag, tagsüber 5k - @home den 2k Unterschied mit dem Eizo.


    Vor dem Eizo hatte ich ja den BenQ SW320, ca. 8 Monate täglich im Einsatz. Ich habe noch nie festgestellt, dass mir irgendeine Skalierung seltsam vorgekommen wäre. Das auf eine unrunde Verdopplung zu schieben, halte ich für sehr weit her geholt. Auch das die Skalierung unter Windows mit 125% zu merkwürdig ausschaut und warum 200% Skalierung auf nem Imac schärfer sein soll, erschließt sich mir auch nicht so gut. Denn die Programme werden ja nicht für 5k optimiert, weil nicht jede Werbeagentur/Designer/Fotograf sich sofort den neusten Imac geholt hat. Die werden entweder für die älteren 2k IMacs optimiert oder eben für 4k. Sprich die Apple Programme werden vom OS bzw. softwareseitig auch skaliert. Desto höher skaliert wird, desto schlechter funktioniert es - abseits davon das die Software auch einen wesentlichen Anteil daran hat. Bei Windows wurden die meisten Programme nicht auf 2k optimiert, weil 2k nie wirklich ein Standard war. Dafür war 1080p zu lange überall im Einsatz. Bis dann auch schon 4k sich langsam verbreitet hatte. Da war 2k eher die merkwürdige Wahl. Apple setzt auch nicht 5k ein, weil eine Verdopplung von 2k ja weit besser funktioniert, sondern eben als Marketinggag. Denn es gibt durchaus einige Imacs mit 27" die 4k haben, was ja dann absolut unrealistisch wäre.


    Ich habe übrigens 9 Monate lang meinen BenQ auf merkwürdige 125% skalieren lassen und habe nie unscharfe Programme erlebt. Auch keine älteren - an welche kannst du dich denn erinnern, die sehr negativ aufgefallen sind?

    Muss aber auch betonen, dass die Windows Skalierung in den letzten 2 Jahre Lichtsprünge gemacht hat.


    Wenn diese Logik mit dem Verdoppeln irgendeinen Sinn hätte, wäre Eizo ja des Wahnsinns, dass ihr 30.000 Euro teurer Color Grading Monitor der absoluten Referenzklasse 4096 hat. Was ja ein absolut unrundes Verdoppeln zur Folge hätte. Das hat eher was mit Film zu tun, wovon ich quasi keine Ahnung habe. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass die Eizo Leute klüger als wir waren und sich bewusst für diese Auflösung entschieden.


    ___________

    zeitlos

    Du hattest einen Kommentar ähnlich wie Eizo Werbetrommel in Verbindung mit Prad Forum/Stimmung angebracht. Als außenstehender kann ich das durchaus verstehen und nachvollziehen. Denke auch das NEC hier viel weniger Gehör als verdient bekommt. Der Punkt ist nur der, NEC hat ne ganze Weile diese Schiene verlassen. Also farbverbindliches Arbeiten. Der neue ist quasi der Wiedereintritt in diesen Markt. (gerne korrigieren falls falsch). Entsprechend wenig hörst du dann über NEC. Warum dann Eizo?


    Frag mal in 90% der Werbeagenturen warum denn Apple? Das sieht man nämlich dort noch häufiger als bei Fotografen Eizo. Das hat nichts mit Werbetrommel zu tun, sondern das Apple (früher zumindest, heute streitbar) weit besser optimiert auf jegliche Adobe Programme war. Zusätzlich war fast jede erweiterte Schule/Uni auch oft mit Apple Computern ausgestattet, sodass die meisten auch direkt darauf gelernt haben. Wenn du also bei Designern nachfragst ob du Windows oder Apple holen solltest, würdest du - zumindest noch vor 5 Jahren - durchgehend Apple hören. Bei Typographen ist das durchgehend noch heute so, aus dem Grund gibt es eine gute Typo Software meistens auch nur für Apple/Mac.


    Selbes übrigens bei Wacom was Grafiktablets angeht. Klar gibt es dutzende andere, die aber alle ne noch schlechte Software als Wacom haben (die ist auch nicht besonders toll). Aber trotzdem - absoluter Branchenstandard, weil sie für professionelle Ansprüche eben auch die Beste/Zuverlässigste Wahl sind.


    Ähnlich verhält es sich mit Eizo. Du hörst es hier oft, weil es eben die Einzigen sind, die "brauchbare" Ergebnisse liefern. Das die so hochpreisig sind, lässt sich schnell erklären. Sie sind deswegen so teuer, weil sie verbindlich sind - mit einer 5 Jahre Garantie, inkl. Austauschgerät wenn etwas kaputt geht. Das sind Dinge, die Berufler brauchen. Wenn man ne Hochzeit fotografiert und der Monitor geht kaputt und der Service ist auch nur irgendwie schlecht, geht einem Geld verloren - nicht mal wenig, weil das schadet auch der Reputation. Da sind dann 2000 - 4000€ dann eine lohnenswerte Investition, für Berufseinsteiger mit 1000€ auch noch enorm günstig. Kaum ein anderer Beruf wie der Fotograf ist so günstig um damit anzufangen, frag mal nen Bäcker was der so braucht.
    Der BenQ Service soll gut sein, habe ich irgendwo mal im Internet gelesen - aber ob das durchgehend so stimmt und ich mich drauf verlassen kann am nächsten Werktag nen neuen BenQ da stehen zu haben sei auch mal dahingestellt. Eizo ist da doch etwas etablierter.


    Nur wenn man dann das ganze als Hobby betreibt oder hier und da mal nen 200€ Job annimmt, dann versteht man nicht warum andere so viel Geld für nen verbindlichen Monitor ausgeben, wenn es ja die softwareseitige Kalibrierung auch tut. Die Zielgruppe von Eizo von der CS Serie sind ja gerade ambitionierte Fotografen, Berufseinstiger oder Design/Fotografie Studenten, die später damit Geld verdienen wollen bzw. jetzt bereits ihr Studium finanzieren. Aus dem Grund hatten wir uns auch für den Test beworben - ich hab meinen BenQ gehasst und wusste das Eizo 2 Tester "zum Preis" von einem bekommt - und das bei einer optimalen Zielgruppe. Da wäre ich doof gewesen, die Gelegenheit nicht zu nutzen. Zumal ich den BenQ zurückgeben konnte und den vollen Kaufpreis erstattet bekommen habe.


    Ich betone: Bei dem Test wurden wir in keinster Weise beeinflusst. Auch unsere Artikel wurden nicht Sinngemäß umgeschrieben. Klar hat ein Texter ein paar Wörter ausgetauscht, damit es einen besseren Lesefluss ergibt - aber ich hatte nie das Gefühl, dass meine Botschaft anders wiedergegeben wird, als ich es wollte. Zusätzlich bin ich mir auch sicher, dass ich zu jeder Zeit den neuen Formulieren entsprechend widersprechen konnte, hatte da aber 0 Bedarf - meine Partnerin sieht es genauso.


    Von BenQ hatte ich dir erzählt, habe die Handybilder rausgesucht und mal angehängt. Da siehst du den BenQ, meinen Arbeitsplatz (inkl. Abstand). Ich rede den nicht schlecht, ich fand ihn _wirklich_ ungeheuerlich schlecht und das war das Austauschgerät, weil der erste Qualitätstechnisch auch unterirdisch war.


    Nach deiner Ankündigung den BenQ SW321C zu bestellen, habe ich auch nochmal geschaut - und siehe da, Amazon listet ihn doch. Die Testberichte sind auch positiv - aber auch hier, immer nur was die Hardware angeht. Die Software bleibt grausam. Die exklusive Software für den Druckproof vom BenQ ist auf 2k optimiert - bei nem 4k Bildschirm. Das zeigt, finde ich, schon auf, dass es ein paar Verständnisprobleme von brauchbarer Software gibt. Ist wahrscheinlich nicht super tragisch, da die Skalierung ja idr gut funtkioniert, aber WARUM braucht man überhaupt ne Skalierung, wenn doch nur ein 4k Monitor diese Software nutzt?

    Ich habe auch ein wenig die Befürchtung, dass BenQ sehr gerne "optimierte" Testmonitore rausschickt oder als Demo zur Verfügung stellt. Ein brauchbares Indiz sind für mich auch die Siegel, die ein Monitor erhält. BenQ SW320/SW321C hat, denke ich, keinen einzigen erhalten - außer das sie existieren und die Ergonomie gut ist. Die besseren Eizos sind zb vom Tüv zertifiziert für Farbgenauigkeit. WENN der BenQ so perfekt sein sollte, warum hat der Hersteller ihn nicht zertifizieren lassen bzw. dieses Zertfikat nicht machen lassen. Er hat ihn auch im TÜV eingereicht. Hat jedoch keine Zertifizierung für die perfekte Farbgenauigkeit erhalten oder hat diese explizit nicht prüfen lassen. BenQ testet übrigens auch für LowLight und Flickering Free, zumindest haben in der Vergangenheit andere Monitore Zertifizierungen hierfür erhalten. Der SW320 & SW321C leider nicht.


    Quelle

    Da kann man allgemein danach suchen, wer so in welchen Bereichen Zertifizierungen bekommen hat & für was & welches Produkt.

    Ist natürlich jetzt auch nur eine Zertifizierung von vielen - aber BenQ wirbt damit die hochprofessionellen Grafiker/Color Grader völlig zufrieden zu stellen, mit Low bluelight, flickering free... aber kann nichts davon richtig belegen.


    Glaub mir, ich wünsche mir das der SW321C anders wird/anders aufgenommen wird. Konkurrenz belebt das Geschäft - und auch wenn ich den CS2731 echt mag, würde ich immer noch gerne aufrüsten. 32"/4k fand ich insgesamt schon ganz nett.


    Das war jetzt extrem viel Text - spiegelt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder. Hoffentlich konnte ich das verständlich ausdrücken. Vermutlich zu unrecht fühlte ich mich von der Bemerkung der Werbetrommel etwas angesprochen.


    Bonus


    Liebe Grüße

    Wenn alle Benq Monitore so wären, gäbe es die Firma nicht mehr.

    Aber du hast natürlich Recht, es gibt Qualitäten, die man nicht aus dem Datenblatt rauslesen kann.


    wiw bist du mit dem cs2731 zufrieden? Der hat ja kein 4K. Für dich anscheinend kein Problem?


    Ehrlich gesagt, habe ich am Anfang fast keinen Unterschied von der Auflösung her wahrgenommen. Mit der Zeit nun doch ein wenig - aber tatsächlich weit weniger als gedacht. Der CS2731 ist von der Schärfe so gut, dass man es gar nicht braucht. Zum CS2740 gibt es keine echte Erfahrung, da kaum einer ihn schon testen durfte - von ein paar Influencern mal abgesehen. 32" bei meinem Arbeitsplatz war grenzwertig zuviel. Irgendwo ganz nett, aber eigentlich nicht nötig.


    Die 100% Ansicht bei der D850 ist auch noch sehr gut zum Bearbeiten.


    Zum Thema BenQ: Schau dir auf Amazon die Bewertungen an, dort wurde regelmäßig über den Magentastich berichtet. Er ist nunmal mit bloßem Auge deutlich (!) zu erkennen. Ja, in der Packung war ein Messreport der eine Bildhomogenität über den gesamten Bildschirm belegt hatte - nur als ich nachgemessen hatte, kam ich auf einem DeltaE von ca. 14 an den Rändern. Amazon listet den SW320 schon seit rund einem Jahr selbst nicht mehr, ich behaupte, dass lag an den ganzen Retouren. Der SW321C wird dort auch nicht gelistet. Die Händler tun sich mit dem Monitor halt keinen gefallen - am Ende hat man viele Monitore, die nach dem Auspacken wieder zurück geschickt werden.


    Zum BenQ Service kann ich allerdings nichts sagen, da ich ein Austauschgerät von meinem Händler erhalten habe. Der extra bei BenQ bestellt werden musste, da er keinen Bestand hatte.


    Hoffe ein wenig bei der Entscheidung geholfen zu haben.

    Ich hatte einen Eizo CX271, anschließend einen BenQ SW320 und jetzt einen Eizo CS2731. Auf dem Papier ist der BenQ dem Eizo klar überlegen.


    Der Erste SW320 der ankam hatte 4 Pixelfehler, einer davon fast mittig. Linke Seite war die Bildhomogenität schon sehr stark im Magentabereich. Wenn man in Windows mit der Color Manager Software kalibriert hat, hatte man am Ende ein komplett rotstichges Bild. Die Kalibrierung war schlicht nicht zu gebrauchen. Habe mir im Anschluss einen neuen i1 von Calumet ausgeliehen, neu kalibriert: Gleiches Ergebnis.


    Der ging dann zurück. Der zweite SW320 hatte die gleichen Probleme. Abseits davon das er häufig abgestürzt ist, mit Absturz meine ich: ein komplettes Bild voller Schnee. Nur mit Ein/Aus wieder zu gebrauchen. Die Bildhomogenität war immer noch grausam. Die Kalibrierungssoftware wurde irgendwann mal geupdatet, dann hatte sie "funktioniert" - abseits davon das die Farben immer noch falsch waren. Habe am Ende einfach mit der i1 Software profiliert. Irgendwann hat es angefangen, dass man in der Bildmitte horizontale Linien quer über das Bild hatte. Eine blau links.. Die ist aber irgendwann auch wieder verschwunden und wieder aufgetaucht. Habe zu den ganzen Dingern auch noch Bilder gemacht - da ich am Ende den BenQ zurück gegeben hatte.


    Ich rate dir dringend: Kauf keinen BenQ, denn das Datenblatt macht nicht alles aus.

    Hallo,


    dazu kann ich etwas sagen, da wir auch die jeweiligen Tester sind von den Aquarellen mit Hund. Achte bitte mehr auf die Farben, als auf Weiß/Schwarz Bereiche. Das ist in unserem Fall dem Weißabgleich zuschulde - Wir haben bei White Wall auf Barista Papier bestellt und gedruckt. Gleichzeitig empfiehlt White Wall jedoch den Weißabgleich des Monitors auf 6500°, sprich reines Weiß, zu kalibrieren. Da jedoch das Papier eher einen anderen Ton hat, wäre ein anderer Weißabgleich nötig. Die Druckempfehlungen gelten nämlich für jedes Papier - für das jeweilige Papier haben wir natürlich das Profil geladen und als Softproof verwendet, aber auch mit der Photoshop Funktion "papierweiß simulieren" ist das Ergebnis relativ weit weg vom Druckergebnis - bezogen auf Weißbereiche.


    In einer finalen Produktion mit Auflage würde man hier zuerst einen Testdruck anfordern und mittels Papiermessung ein exaktes Farbprofil für das Medium erstellen. Nicht umsonst kosten die Testdrucke auch nur einen Bruchteil, da die großen Druckereien das ebenfalls wissen. Die Funktion ist in Color Navigator 7 enthalten, muss nur in den erweiterten Einstellungen freigeschalten werden.


    Das hört sich im ersten Moment doof an, von wegen "hä, aber ich will doch genau das Weiß am Monitor auch mit dem gleichen Weiß am Papier haben", ist aber ohne genau das Medium zu messen nicht so ohne weiteres möglich. Zusätzlich: Wir haben die Bilder bei Tageslicht angefertigt, da ist der Weißabgleich der Kamera entweder auf das Papier oder den Monitor - da beide nicht den identischen Weißabgleich haben, ergeben sich hier auch wieder Verschiebungen. Ob White Wall die Bilder in ihrer Druckvorstufe selbst noch einmal gerade zieht ganz zu schweigen.


    Es ist am Einfachsten die Endergebnisse zu beurteilen, mit dem Original jeweils über dem Bild. Wir können gerne noch nachsehen ob wir nicht sogar den Scan als Originale-Tiff Datei haben, damit man auch sieht wie viel Farbkorrektur auch überhaupt nötig war um zum jetzigen Ergebnis zu kommen. Denn das waren durchaus einige Gradations- und selektive Farbkorrektur Ebenen. Falls der Monitor so krasse Farbverschiebungen hätte, wie auf den Bildern vermutet, wären wir gar nicht zu unserem Ergebnis gekommen. Der subjektive Eindruck wenn man genau vor dem Monitor steht, ist nicht immer mit einer Kamera zu erreichen - da Papier doch nochmal anders fotografiert wird als ein von innen beleuchteter Monitor.


    Last but not least: Wir haben nur mithilfe der Kalibrierung und Profilierung ein Ergebnis zustande bekommen, dass sich nahezu perfekt mit dem Monitor einspielt. Bei Aufträgen ist, zumindest nach meinen Agenturerfahrungen, noch nie der erste Druck mit einer Druckerei, bei der man nur selten bestellt, nie ein perfektes 1:1 Ergebnis zu erwarten.. Es erfordert häufig Testdrucke, sowie Testmuster des Papiers bis man ein nahezu perfektes Bild hat - und selbst das ist nur schwer zu erreichen.


    Ich hoffe etwas Klarheit verschafft zu haben. :)


    Liebe Grüße

    Ich hatte auf der letzten Photokina gehört, dass Eizo einen CS/CG mit 4k und 27" für Mai 2019 anpeilt - anscheined wars kein 4k oder es kommt da noch was? :)


    In jedem fall, falls du mal wieder nen NEC PA32UHD hast, Mediafrost, würd ich mich freuen von dir zu hören :D Würde sehr sehr gerne umsteigen von meinem jetzigen Monitor...

    Hat leider nicht geholfen, es verändert sich auch nur kaum etwas. Was das umgehen in Photoshop angeht - wenn ich das Bild nun per Photoshop öffne, spricht er mich direkt darauf an das der Farbbereich ja ein anderer ist und ich Farbmanagment völlig verwerfen will. Wenn ich dieses auswähle wird das Foto in Photoshop geöffnet - und zwar in den richtigen Farben! Aber nur dann, komischerweise.


    lg

    interessanterweise bekam ich gerade eine folgende Fehlermeldung beim öffnen der Screenshots mittels Photoshop:


    Das Dokument "Unbenannt7.jpeg" hat kein eingebettetes RGB-Profil


    Was möchten Sie tun?


    Rest kennt ihr wohl.



    Frage mich warum aber die RAW dateien beim öffnen schon so seltsam aussahen...
    bzw. die Jpegs die von der Kamera SRGP zugewiesen bekommen haben.


    Hier die Einstellungen, betone aber nochmals das ich diese "bildfehler" auch beim mitgelieferten Windows Picture Viewer habe.





    lg


    Micha


    PS:
    vielen dank für deine Hilfe! :)



    /EDIT
    folgendes habe ich entdeckt.


    Wenn ich in Photoshop die bilder per Profil zuweisen das Profil von meinem Dell gebe, funktioniert es perfekt. Ausserdem sehen die Bilder nur so grausam in der Windows Bildvorschau aus, wenn ich diese zb als Desktop Hintergrund einrichte sind sie völlig normal.


    Einzig was mich jetzt nervt - jede RAW vorschau sieht genauso grausam aus wie die Windows Bildvorschau, da ich da jeweils ja keine (monitor-) Farbprofile zuweisen kann. Eine Änderung in den Adobe Farbeigenschaften brachte da keinen erfolg (sprich Arbeitsfarbraum auf den Dell eingestellt)


    Warte jetzt erstmal morgen ab... ;)

    Der Monitor steht bereits auf Standard, in Potoshop tritt das Phänomen auch auf wenn sRGB eingestellt sind.. ach ja, die Bilder sind alle umgewandelte RAW dateien. Selbst in der RAW vorschau (auch wenn diese auf SRGB steht) sehen die Bilder so aus wie folgt...


    Selbst die JPEGs die in SRGB erstellt wurden sehen dermaßen aus ;)

    Moinsen,


    ich habe einen neuen Dell 2209WA, ohne Probleme installiert und es funktioniert auch alles soweit. Als ich dieses Wochenende mehrere Bilder gemacht habe, ist mir aufgefallen das Gesichter sehr eigenartig aussehen. Zuerst habe ich es auf die Cam geschoben und habe im DSLR Forum nach einer Lösung gefragt und schon um meinen Sensor gehadert. Tja, die User waren verwirrt, da die Bilder normal aussahen. Ein Bild von meinem Monitor hat dann schnell gezeigt - hier stimmt etwas nicht. Stellt sich nur die Frage was. Farbmanagement bin ich jetzt ungefähr 100x durchgegangen, habe mehrmals den Dell 2209WA als standardprofil geladen... aber ich hab das Gefühl das ist ohnehin ein Buch mit sieben Siegeln. Die Bilder um die es geht habe ich unten mal reingestellt, sind ziemlich selbsterklärend. Ein Foto stammt von einem User der seinen Monitor abgeknipst hat - nur um zu zeigen wie es eigentlich aussehen sollte.


    Ausserdem ist mir aufgefallen das wenn ich durch die Farb Profile switche, sich kaum etwas ändert. Eigentlich gar nicht. Ist das wirklich richtig so?! O_o
    (selbst wenn ich übrigens meinen Monitor deinstalliere, sehe ich unter "anzeige" immernoch den Monitor namen... obwohl er im Gerätenamen als PnP Gerät ausgeschrieben ist.


    Selbst wenn ich in Adobe durch die Farbprofile switche (per vorschau) sehe ich keinen unterschied.



    Neue Grafiktreiber sind übrigens auch schon installiert worden...


    System:
    Win 7 64 Bit
    ATI Radeon HD 4890
    Dell 2209WA 2. update


    Nikon D60
    Adobe Photoshop CS4


    Ich hoffe ihr könnt helfen - und hoffe das ich um einen Umtausch bzw. ein Format C: noch herum komme.