HP L1955 (Prad.de User)

  • Hallo,


    nachdem meine Frau meinte, dass der alte CRT Monitor auf dem neuen Schreibtisch ein wenig be...... aussieht und ich mir doch was ordentliches zulegen sollte fing das Elend an.


    Welchen TFT nimmt man?


    Nach Studium von diversen Testberichten und Postings hier im Board bin ich nun bei einem HP L1955 gelandet.
    Ja, ich habe die Postings zum Thema HP gelesen, wie z.B. Pixelfehler in Massen, starke Schlierenbildung, Schattenbildung, etc.


    Nachdem ich das gute Stück dann gestern bekommen habe wurde der Monitor-Test dieser Web-Seite mal ausprobiert.
    Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn keine defekten Pixel, kein Brummen wenn die Helligkeit unter xx% geregelt wird und ein extrem scharfes Bild.
    Schlierenbildung hat jeder TFT und da ich zu 98% nur Bildbearbeitung, Web und Office-Anwendungen mache stören mich die 20ms nicht besonders.


    Mein Fazit:
    Für 569,- Euros ein ganz ordentlicher Monitor mit allem Zubehör (DVI-DVI Kabel, DVI-VGA KAbel, VGA-VGA Kabel, Treiber, Netzkabel.
    Hardcore-Gamer sollten sich allerdings einen TFT mit anderer Paneltechnologie kaufen.


    Jürgen

  • Hallo zöllner,


    ich war von der Videodarstellung des HP L1955 ziemlich enttäuscht.


    Es gibt deutliche Schwächen bei den Abstufungen von Brauntönen. Hautfarben, Möbel oder Haare etc. erscheinen dadurch flächig.
    Durch entsprechende Ausregulierung von Gamma, Helligkeit und Kontrast (z. B. über die Video-Overlay-Einstellungen des Grafiktreibers) lässt sich das zwar etwas kaschieren, jedoch nicht verbergen.
    Wohl durch den hohen Kontrastwert bedingt, wirken dunkle Grauabstufungen nicht sehr differenziert.


    Wie Andi ja schon anmerkte, liegt das wohl weniger am HP L1955 als am Samsung-Modul.


    Was jedoch eindeutig am HP L1955 legt sind die beschriebenen „hellen Schatten“.
    Bei den von mir betrachteten Video- und TV-Darstellungen war das weniger störend. Bei Half-Life 2 zogen Kanten jedoch einen mit bunten Pixeln durchsetzten hellen Schweif nach sich (eine Art Pixelfarbgewitter).


    Der HP L1955 hat unbestritten seine Stärken im Officebereich sowie bei Grafikbearbeitung, die nicht unbedingt auf Farbverbindlichkeit ausgerichtet ist.
    Die Videodarstellung ist keinesfalls schlecht, aber gehört auch nicht zu seinen eigentlichen Stärken.



    MfG


    Gustav



    -

  • Nabend!


    Quote

    Es gibt deutliche Schwächen bei den Abstufungen von Brauntönen. Hautfarben, Möbel oder Haare etc. erscheinen dadurch flächig.


    Das Problem hab ich hier auch....


    Quote

    Durch entsprechende Ausregulierung von Gamma, Helligkeit und Kontrast (z. B. über die Video-Overlay-Einstellungen des Grafiktreibers) lässt sich das zwar etwas kaschieren, jedoch nicht verbergen.


    Kannst du das mal genauer erklären? (Hab damit noch keinerlei Erfahrung)


    Bis auf die Videodarstellung bin ich ansonsten eigtl. auch ziemlich zufrieden, zumal ich ebenfalls keine Pixelfehler entdecken konnte und €520 noch ok sind :)


    //Tobi

  • Bei den Software-Video- und DVD-Playern gibt es die Option „Hardwarebeschleunigung aktivieren“ und manchmal auch „Hardwarefarben verwenden“. Bei TV-Karten und –Software gibt es die Möglichkeit, eine Softwaredarstellung (bei WatchTV heißt das „Streched-Surface-Modus“) oder als hardwaregestützten Modus der Grafikkarte „Overlay“ zu wählen.


    Bei der hardwaregestützten Wiedergabe übernimmt die Grafikkarte neben Rechenarbeit auch die Farbdarstellung.
    Das hat den Nachteil, dass Farben und Display in den Standardeinstellungen des Treibers nicht optimal aufeinander abgestimmt sind, was solche Effekte wie bei den Brauntönen erheblich verstärken kann.
    Der Vorteil wiederum ist, das man über den Treiber die Farben programmübergreifend für die Videowiedergabe sehr differenziert einstellen kann, ohne das die Farbeinstellungen des Displays für andere Applikationen verändert werden.


    Ikarus hat im vorhergehenden Thread ein paar Videobilder des HP 1955 veröffentlicht, die mir ein gutes Beispiel dafür zu sein scheinen, wie ein nicht (oder schlecht) justiertes Overlay aussehen kann.


    Eine Veränderung des Gammas beeinflusst die Farbspreizung von hell nach dunkel, ohne die Farbbrillanz zu beeinflussen.
    Mit der Helligkeitseinstellung hellt man auch die Farben auf, was Farbübergänge oder unerwünschte Farbtreppen weicher zeichnet.
    Am Kontrast sollte man m. E. nur wenig justieren, da eine Kontrastveränderung auch eine nicht unerhebliche Einschränkung der Anzahl darstellbarer Farben mit sich bringt.


    Als Beispiel habe ich Dir Treibereinstellungen als Screenshot angehängt, die meiner Erinnerung nach mit einer Nvidia 6800 beim HP 1955 ganz gut waren.
    Da sich die Grafikkarten hier ziemlich unterscheiden können, solltest Du einfach mal herumprobieren.


    Mit besten Grüßen


    Gustav


    -

  • Moin!


    Danke Gustav! Sobald ich dann meinen neuen PC zusammenhabe, in dem dann auch eine Grafikkarte der 6800-Serie werkeln wird, werd ich da dann mal rumprobieren :)


    //Tobi

  • Hab mir gestern auch den L1955 bestellt (bei Mindfactory für 524 EUR). Bin jetzt wirklich mal gespannt, unter Windows soll er ja wirklich gut sein, und das ein oder andere Spielchen sollte auch gehen. Filme schaue ich keine am PC.
    Na ja, werde auf jeden FAll berichten wenn ich ihn habe.


    Gruß
    ouzo23

  • So hab ihn jetzt!


    Also nur kurz, was ich besonders störend empfinde ist ein hochfrequentes SUmmen während des Betriebs. Das nervt ganz schön.
    Das Bild ist Klasse. Zum Spielen eignet er sich meiner Meinung nach nur bedingt C&C oder andere STrategiespiele gehen ohne Probleme, FPS oder andere Spiele mit schnellen Bildwechseln sind jedoch ein Kraus da wird mir schon nach einer halben Minute schwindelig durch die Schlieren.


    Fürs Spielen, sucht Euch einen anderen.
    Für alles andere nehmt ihn, wenn Euch das Summen nicht stört.


    Gruß
    ouzo23


    P.S.: Hier mein PixPerAn Ergebnis


    Grafikmodus: 1280x1024 @ 32 bpp
    Frame Rate: 60.0 Hz
    Gamma Faktor: 1.9312


    Flaggen-Test: s->w: 69.8%, w->s: 92.8%, s->g: 57.2%, w->g: 75.3%
    Verfolgungs-Test: 34(56.7ms), 22(36.7ms), 25(41.7ms)
    Lesbarkeit: Tempo 8
    Spiel: Score: 81 Punkte, Trefferrate: 16%
    Schlierenbild: Bild Nr. 3, Tempo 16, Gamma 2.30, r.exp 0.88, r.time 44.5, r.delay 1.0, f.exp 1.00, f.time 30.0, f.delay 1.0, s.tempo 7

  • Hab mal die DVD Chronicles of Riddick reingelegt. Was mir aufgefallen ist, es gibt in fast allen Szenen ein Farbrauschen, das wohl acu am L1955 liegt denn mit meinem alten CRT hatte ich das nich.
    Ich persönlich finde es aber nicht sonderlich störend. Bei sehr schnellen Szenen wird das Bild durch die Nachzieheffekte doch deutlich unschärfer.
    Meiner Meinung nach kann man durchaus Videos schauen, wenn man nicht zu anspruchsvoll ist.
    Für die Videowiedergabe gebe ich ihm eine 3+.
    Wie im oberen Post schon erwähnt liegt der Vorteil aber eindeutige bei der Arbeit unter Windows!