Posts by zaphod.b

    Hallo zusammen,


    mein 1980FXi ist von mir gegangen ;(
    Vor gut 5 Jahren war er für mich der Umstieg von der Röhre, und ich hab es nie bereut. Danke nochmal an das Forum für die zahlreichen Informationen und Anregungen; war eine schwere Geburt damals!
    Und, äh... ich hoffe, ihr könnt mir jetzt auch wieder so prima helfen :whistling:


    Ich zähle einfach mal auf, was mir so alles einfällt auf der Suche nach einem Nachfolger:

    • Diagonale: Die Versuchung war da, auf 24" 16:10 zu gehen. Nachdem ich mir einige im Laden angesehen habe, denke ich, dass das für meine Gegebenheiten zu groß ist. Ziel ist jetzt 19"-22", mit Fokus aber schon auf 22".
    • Auflösung und Pitch: War bisher ok (1280x1024, 0.270). Weniger Pixel sollten es in keiner Dimension sein. Wenn 22", dann am ehesten 1680x1050 (0.282).
    • Gehäuse: Mattschwarz oder Dunkelanthrazit. Kein Klavierlack, kein Silber. Rechteckig, möglichst schmaler Rand (1980FXi: 12mm!), kein Gedöns. Keine Lautsprecher. Und: Der NEC misst von Vorderseite Gehäuse bis Rückseite Standfuß ungefähr 16cm; viel mehr sollte es aus Platzgründen möglichst nicht werden. Bzw.: Nach hinten dürfte es schon mehr sein, wenn der Fuß über die Tischkante ragt und der Monitor dann noch sicher und fest steht... Den gesamten Standfuß als Ablage nutzen zu können, ist auch kein Fehler.
    • Pivot: Ein Muss! Möchte es nicht mehr missen; wird überwiegend im Portrait-Modus betrieben. Die Schriftqualität sollte dabei ebenso exzellent sein wie im Landscape-Modus.
    • Anschlüsse: Eigentlich reicht DVI. HDMI wäre nett, weil mein derzeitiger Rechner garkeinen DVI-Anschluss hat und ich mir so den Adapter sparen könnte.
    • Interpolation/Skalierung: Ist mir sehr wichtig. Hauptsächlich 1280x1024 1:1, aber auch für gelegentliche Uraltspiele noch kleinere Auflösungen 1:1 oder seitentreu skaliert.
    • Sonstiges: Der NEC war, soweit ich weiß, einer der ersten mit automatischer Helligkeitsanpassung, je nach entweder Umgebungshelligkeit oder Bildinhalt. Das war zwar nicht perfekt, aber doch unauffällig-effektiv. Wäre jedenfalls nett zu haben, aber nicht überlebenswichtig.

    Soweit erstmal die harten Fakten. Die weiteren Punkte sind diffuser, aber nicht weniger relevant:

    • Nutzung: Ganz überwiegend Softwareentwicklung (meist über RDP - spielt das irgendeine Rolle, z.B. in puncto Latenz?), reichlich Surfen, wenig Office. Keine Bildbearbeitung, nur mal eine Diashow von Urlaubsfotos oder so. Spiele derzeit kaum, möchte wohl wieder etwas mehr werden, aber keine FPS - am ehesten offline Actionadventures oder Rollenspiele, und eher ältere Titel. Filme praktisch keine.
    • Farbraum: Bei dem Nutzungsprofil sollte sRGB ausreichen. Ganz sicher habe ich keine Lust, Geld und Zeit in Kalibrierung zu stecken. Aber wenn's ein Wide Gamut mit vernünftigerm sRGB-Profil wird, ist's mir auch recht.
    • Panel: TN hatte ich immer ausgeschlossen, aber die haben sich ja echt gemausert. Dennoch ist die Richtungsabhängigkeit von TN-Panels für Pivot-Betrieb eher suboptimal. Mit dem S-IPS des NEC war ich zufrieden: Ich habe keine Probleme mit "Glitzern". Der Schwarzpunkt war nicht so toll und der schwarze Schirm fleckig aufgehellt, aber auch das war bei meiner Nutzung kein wirkliches Problem. Auch mit VA hätte ich kein Problem, solange die Blickwinkel groß genug sind. Vielleicht sogar die bessere Wahl?
    • Preis: Als ich noch mit einem 24" liebäugelte, hätte es schon einen sehr guten Grund gebraucht, damit ich mehr als 500,- in die Hand nehme. Ein kleinerer Schirm dürfte also ruhig entsprechend weniger kosten...

    Ihr seht schon, für meine Nutzung war der 1980FXi in mancher Hinsicht Overkill (TileComp nie genutzt, 10bit LUT nie ausgereizt), andere Details waren mir lieb und teuer. Ich freue mich auf Eure zahlreichen und profunden Empfehlungen, danke dafür!

    [offtopic]

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    Original von CiTay


    Ähhh.. wie war das noch in Physik... naja, nur soviel, dein Freund hat wohl nicht gerade die Peilung davon.


    Wieso? Na gut, das englische Akronym für Kathodenstrahlröhre ist CRT, und die Bewertung, was gesünder ist, wirkt etwas unmotiviert. [Klugscheiß] Aber prinzipiell sind Röntgenbremsstrahlung und sichtbares Licht beides elektromagnetische Strahlung, und da erstere kurzwelliger und damit höherenergetisch ist, ist ihr physiologisches Schädigungspotential auch höher. [/Klugscheiß]
    Was natürlich immernoch nix über die tatsächliche Gefahr aussagt...
    [/offtopic]


    Gruß, Zaphod

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    Original von tftshop.net
    Das ein P19-2 hierbei punkten kann ist kein Geheimnis. Schließlich verwendet dieser Monitor ein VA-Panel.


    Ein TN-Panel wie im L90D+ ist in den meisten Fällen schlechter ausgeleuchtet. Dies sieht man aber nur bei Anwendungen mit viel Schwarzanteil an den Rändern. Zudem spielt hier auch der Blickwinkel mit ein, der diesen Eindruck auch verstärken kann. Es gibt bei TN-Panels nur wenige Ausnahmen, bei denen die Ausleuchtung regelmäßiger erscheint. An ein VA Panel kommen sie nie heran.
    Beim L90D+ hat ein Austausch keine echte Chance auf Erfolg.


    Was hat der Paneltyp mit der Lichtquelle zu tun?

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    Original von soulcrash
    Nachdem das aber normal ist und in spielen gar nicht auftritt ist ja alles bestens :)


    Auftreten tut es schon (mehr oder weniger, je nach Elektronik). Ob es (störend) auffällt, muß jeder für sich entscheiden. ;)

    Hi soulcrash,


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    Ich hab mir nun auch endlich nen TFT gekauft und zwar den Eizo S1910.


    Es ist alles bestens, auch spiele kann ich damit problemlos zocken, nur beim prad schlierentest habe ich etwas komisches bemerkt. Das rote rechteck in der flash animation zieht anstatt einer normalen unschärfe wie ich es von anderen tfts kenne an den seiten grünliche verfärbungen hinten nach. Das ganze ist an den zwei ecken des rechtecks.


    Das ist nicht komisch, sondern für VA+overdrive leider normal, wie tm101 z.B. hier ausgeführt hat: Rot ist schon hell, auf dem Weg zu grau werden grün + blau = türkis übersteuert, bevor alle drei Farbwerte auf den Zielwert fallen.


    Komisch ist allerdings, daß das nur zwei "Fähnchen" betrifft und nicht den ganzen "Schatten" des Rechtecks.
    [Spekulation]Vielleicht hängt das ja mit Eizos dynamischer spekulativer Kontrastverstärkung zusammen?[/Spekulation]


    Imho wird hier an der Elektronik gespart: Für die Schnelligkeit der Ansteuerung ist nur die Flankensteilheit des Signals verantwortlich. Würde die Elektronik abregeln kurz bevor der Zielpegel erreicht ist, gäbe es keinen Überschwinger und das Phänomen träte nicht auf.
    [Spekulation]Vmtl. liegt maximale Spannung an (= steilstmögliche Flanke), bis der Zielpegel erreicht ist - das ist leicht zu messen. Wird dann abgeregelt, ist selbst im Fall optimaler Dämpfung (aperiodischer Grenzfall) ein Überschwinger nicht vermeidbar.[/Spekulation]


    Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich mich für ein IPS- und gegen ein VA+-Panel entschieden habe ;)


    Edit:

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    Original von tftshop.net
    Irgendwie kommt das Overdrive hierbei nicht zur Entfaltung. Geräte mit Overdrive zeigen hierbei ein Verhalten wie Geräte ohne Overdrive.


    Doch, das ist sogar mit die deutlichste Ausprägung von Overdriveverhalten. Wären es nicht rot und grau, sondern irgendwelche RGB-Mischwerte, wäre es nicht so auffällig, weil dann der Farbkontrast zwischen Objekt und "Schatten" geringer ausfiele als bei rot und türkis. Deshalb fällt es unter "realen" Bedingungen weniger stark auf als "im Labor".


    Bei VA ohne Overdrive würde ich keinen Überschwinger des Signals erwarten, mithin einen "Schatten", der farblich irgendwo auf dem Übergang zwischen Ausgangs- und Zielwert liegt. Im Beispiel also irgendwas zwischen rot und grau, also weniger gesättigtes rot. (cmiiw)


    Jm2c, Zaphod

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    Original von Stratowski


    Ja was heißen denn die 178° ? Gibts da eine Norm?


    Typischerweise, daß bis zu diesem Blickwinkel der Kontrast mindestens 10:1 beträgt. Weiteres im Kleingedruckten ;)

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    Original von AUAäuglein


    und ...nach dem wievielten war alles in Ordnung :D


    Ich habe den ersten behalten :tongue:


    Zugegeben, daddle keine schnellen Sachen, und die Ausleuchtung ist unter Laborbedingungen leicht suboptimal. Aber den hochgelobten VP191 (gutes Gerät) hat er für meinen Geschmack um Längen hinter sich gelassen. 8)

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    Original von Phönix
    Wieso kann eigentlich nachträglich ein Pixelfehler kommen?
    Das sind doch Transistoren, die halten glaube ich 10 Jahre oder so.


    Die wissen davon aber nix und halten sich manchmal einfach nicht dran, die pösen Puben ;)


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    Entweder ein Transistor geht, oder eben nicht.


    Oder er geht eben erst, und dann nicht.


    In so'nem Transistor liegen Spannungen an und fließen Ströme, mithin ist da Energie unterwegs (elektrische und Wärme-). Und diese Energie kann natürlich auch das Material verändern.


    Außerdem sind solche Zeitangaben wie "hält 10 Jahre" der Erwartungswert (wenn nicht nur Marketinggefasel), und das heißt nicht, daß das Ereignis nicht schon früher eintreten könnte - oder auch garnicht. :P Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, schau mal in ein Statistikbuch.

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    Original von REBK
    Die Antwort lautet 42.


    Oh, habe ich meinen Einsatz verpaßt :O :D


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    Original von Phönix
    Die Wahrscheinlichkeit von 42 (fals es ernst gemeint ist) ist echt schlecht.


    "Echt schlecht" - hmm, was bedeutet wohl 42mal sicherer als absolute Gewißheit ?(

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    Original von tftshop.net
    Der C-Booster kitzelt einfach noch einen Deut mehr aus dem Bild.


    ...auf Kosten der Authentizität.


    Auch Eizo kann nicht zaubern und mehr Information aus den Signalen holen, als drin steckt. Was nicht heißen soll, daß eine dynamische Kontrastregelung in Abhängigkeit der dargestellten Bilder nicht auch nett empfunden werden kann. Helligkeit und Kontrast sind dann eben nicht mehr in denselben Verhältnissen wie beim Original.


    Ist eine ähnliche Problematik wie beim Nachbearbeiten von Fotos: Befürworter und Gegener haben beide gute Argumente; der persönliche Geschmack entscheidet.


    jm2c

    Yomat,


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    I believe that the type and quality of the panel do matter. Some panels seems to cause more eye-focusing problems than CRT screens even. I dont know why and I dont know the name of the effect but it just seems hard to focus on text and etc.


    I'm not an expert, so I might have missed a point or another ;)


    Your post focused me on a point that I did miss:
    I found considerable differences of image quality when connecting the panel via VGA, rather than DVI. This was mainly noticeable in gray- and colorscales. However, it is feasible that cable (electromagnetic) reflexions may lead to "shadows" that make the picture and esp. fonts appear blurred. So my advice is, go for a DVI.


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    However the VA's contrast ratio helps distinction in all kind of lighting settings.


    Mind that contrast ratio is an artificial number, giving the ratio of max and min brightness under lab conditions. As min brightness goes only so far, high contrast ratios may be achieved by increasing max brightness. However, max brightness is likely to stress the eyes, rather than comfort them. Plus, max contrast settings almost always will tend to make color values at the end of the grayscale indistinguishable. Thats why I made a point of dimability in the first place.


    You are correct in saying that too low brightness or contrast is stressing the eyes, too. However, I don't expect this to be an issue with any modern TFT monitor.


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    Ah well. I guess I didnt help much.


    So do I. ;( As everyone, Torben will have to get a picture himself...


    Greets

    Pefro,


    ich habe vor kurzem einen VP191 und einen 1980FXi (gegeneinander) an einer Radeon 9700 getestet. Wegen deren Ausgängen war zwangsläufig immer ein Monitor per DVI und einer analog angeschlossen.


    Ich habe deutliche Unterschiede bei Farbverläufen gesehen: Während sie bei DVI (für mein Auge) streng monoton waren, traten bei analogem Anschluß Streifen auf, d.h. die Verläufe waren nicht streng monoton. Das Verhalten ließ sich reproduzieren und trat bei beiden Monitoren auf.


    Offenbar ist der D/A-Wandler in meiner 9700 nicht so berühmt, oder das VGA-Kabel war so bescheiden... ;(
    Ich bin jedenfalls froh, meinen NEC per DVI anschließen zu können. ;)


    Gruß, Zaphod

    Hi Torben,


    if eye comfort is your top priority, then in case you have physiological problems, you might want to consult an ophthalmologist to make sure of your particular needs.


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    - I am currently most hooked for a 19" with a resolution 1240*1024. Does size and resolution affect eye comfort?


    As 19" @ 1240*1024 have the largest pixels as compared with 17" or 20", it's probably a good choice to go for. Smaller pixels make for smaller details, and not all application user interfaces allow for font scaling.


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    - What about the panels? - Are there any diffenrence between the different types of panels concerning eye comfort?


    Afaik, the panel shouldn't make too much of a difference as far as eye comfort is concerned. Mind, though, that some monitor models don't allow to dim brightness sufficiently.


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    - I have noticed that some displayes have different coatings? - are that important?


    Glare or X-black panels show a mirror-like reflexion of your adjacency, as compared with diffuse reflexion of "normal" panels. This may or may not distract you from the actual screen content.


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    - What color are the best for the display. Some says that black is bad for eye comfort? - correct?


    TCO says medium colored bezels (grey, silver, beige) are to be preferred over black (or white) bezels. This is said to be due to lower contrast between screen content and bezel. I have not found a black bezel to be a problem so far, but other users have.


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    - And anything else that i haven´t thought off.... (which properbly is a lot)


    You might want to look for a cabinet that allows to be adjusted to your needs, that is, height and tilt mainly. Or use a monitor arm...


    Have fun, Zaphod

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    Originally posted by Geist
    Es ist aber nur die Überschrift die nicht stimmt, da steht beim Display und TFT-TV Vergleich die selbe Überschrift "LCD-TV COMPARISON".


    Öhm, nö. Genau genommen ist alles falsch bis auf die Inhalte der Listboxen , also auch Text und Listboxüberschriften. :tongue:


    Quote

    Die Funktion selbst ist davon aber nicht betroffen.


    Das stimmt allerdings. ;)


    Wer gucken kann, ist klar im Vorteil! 8)