Posts by RaZoR

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    Mit der Aktivierung des Lichtsensors wird die Bildschirmhelligkeit an die Raumhelligkeit angepasst.
    Dabei werden drei Empfindlichkeitsstufen des Sensors und drei Helligkeitsstufen für die Anpassung des Monitorbildes angeboten.

    Schade dass ihr das interessanteste Feature nicht genauer beschreibt.


    Funktioniert das gut?


    Wenn ich tagsüber z.B. 25% Helligkeit eingestellt habe, geht das dann abends/nachts weiter runter und wie weit runter?
    Kann man einen max und Minimalwert festlegen?
    Oder wird dabei die Helligkeitseinstellung komplett aus meiner Hand genommen?

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    Ferner gibt es eine Funktion namens "Intelligente Energieeinsparung"
    (Standard: Aus), die das Backlight dem Bildschirminhalt anpasst.

    Ist dieses Feature wirklich abhängig vom Bildschirminhalt, oder gibt es hier wie beim Samsung S27A850D einen Umgebungslichtsensor?



    Edit: Habs im Handbuch gefunden.


    Habt ihr getestet wie gut das funktioniert? Mich nervt es an meinem jetzigen Dell 2709, dass ich tagsüber 30% Helligkeit nutze, welche mir abends/nachts die Augen wegbrennen.
    Ist die Funktion dafür geeignet, oder sollte ich lieber mit dem Samsung S27A850D liebäugeln?

    Also ich habe beide TFT's per DVI angeschlossen, da meine Grafikkarte sowieso nur noch 2 DVI Ausgänge hat.


    Per VGA Adapter habe ich Testweise mal ausprobiert, konnte keinen nennenswerten Unterschied ausmachen. Hab aber auch nicht lange geschaut :-)


    1) Die Interpolation ist OK. Mehr dazu kannst du in den anderen FP91GP User Tests hier im Forum lesen.


    2) Lief perfekt bei Notebooksbilliger.de. War innerhalb 12 Stunden geliefert obwohl ich nicht die 24H Express in Anspruch genommen habe.


    3) Ja ich habe für beide Monitore den Pixelfehlertest bestellt und habe bis jetzt auch keinen einzigen Pixel- oder Subpixelfehler. :-


    4) Nachnahme. So bestell ich immer im Internet.

    Hi,


    hier mal nen kleines Review zu meinen 2x 19" BenQ FP91G P.



    1. Technische Daten


    • Helligkeit: 250cd/m²
    • Kontrast: 1000:1
    • Reaktionszeit: 8ms (Gray to Gray)
    • Blickwinkel: 170°/170°
    • neigbar, aber nicht höhenverstellbar, drehbar
    • kein Pivot
    • Besonderheiten: Overdrive
    • Format: 5:4, 1280x1024 Pixel


    Passend zu den technischen Daten besitzt der BenQ MVA Panel von einem nicht angegebenen Hersteller, dass mit starken Kontrasten und einem ausreichenden Blickwinkel sowie einer in meinen Augen völlig ausreichenden Reaktionszeit glänzen sollte - näheres dazu weiter unten.


    Die Ausstattung mit VGA, DVI (ohne HDCP) ist mittelmäßig, wie es um deren Qualität bestellt ist werde ich später noch testen.



    2. Erster Eindruck


    Wenn man einen 2x 19" TFT auspackt und vorher nur 2x 17" CRT hatte, erschrickt man doch erstmal gewaltig. Die Montage des Fußes, mit dem man den TFT nur kippen kann gelingt schnell und problemlos. Flugs per DVI angeschlossen, Montori treiber installiert und auf 1280x1224 gestellt, schon hatte man ein perfektes Bild. Die gefühlte Bildgröße ähnelt im ersten Moment der von 2x 21" CRT.



    3. Design, Verarbeitung, Fuß


    Das schwarz-silberne Design mit einem eleganten Fuß gefiel mir bereits vor dem Kauf sehr gut, auf dem Schreibtisch wirkt er sehr edel. Die Verarbeitung ist sehr gut gelungen. Die Konstruktion ist insgesammt sehr massiv und stabil, auch beim drücken der Tasten wackelt der Monitor nicht.


    Urteil: Sehr gut



    4. Farben


    (M)VA-typisch (soweit ich dass aus Vergleichstests gegenüber TN-Panels beurteilen kann) sind die Farben sehr brilliant und dennoch natürlich, der Farbumfang sehr hoch. Im Vergleich mit meinen CRT werden die Farben knackiger, satter, frischer dargestellt ohne unnatürlich zu wirken. An den standardmäßigen Einstellungen von BenQ musste ich nichts mehr ändern (sRGB Profil). Banding-Probleme konnte ich keine feststellen.


    Im unten angehängten Bild, ist im Hintergrund ein Bild mit 1152x864 und im Vordergrund ein Bild mit 256x256 Pixeln Auflösung dargestellt. Beide mit einem Grau-Farbverlauf von Schwarz bis Weiss gefüllt, also 256 Grauabstufungen (Leider nur per Handycam). Man kann es auf dem Bild nicht wirklich erkennen, aber in natura ist der Verlauf perfekt, es tritt keinerlei sichtbares Banding auf.


    Urteil: Sehr gut



    5. Helligkeit und Kontrast


    Der BenQ bietet Helligkeit und Kontrast getrennt zur Einstellung an. Voreingestellt waren 100% Helligkeit und 50% Kontrast. Diese habe ich auf verträgliche 30% Helligkeit und 46% Kontrast runtergeregelt.


    Da ich an meinem Schreibtisch keine direkte Sonneneinstrahlung von hinten habe, sind diese Werte in allen Situationen alltags-tauglich.


    Der Schwarzwert ist im gegensatz zu meinen alten CRT Monitoren natürlich nicht ganz so perfekt. Im gegensatz zu einigen TN-Paneln die ich bislang in Augenschein nehmen konnte aber sehr gut gelungen. Sehr satt und dunkel, viel besseres wird man kaum finden können.


    Urteil: Gut



    6. Ausleuchtung


    Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig, Nur an den Ecken sind ganz leichte Lichthöfe erkennbar. Aber diese sind nur in einem abgedunkelten Zimmer erkennbar. Da ich als vormaliger CRT Besitzer verwöhnt bin, kann ich nichtsdestotrotz die Ausleuchtung mit einem "sehr gut" bewerten.


    Urteil: Sehr gut



    7. Spiele, Reaktionszeit


    Die Paradedisziplin wenn man von einem CRT auf einen TFT Monitor wechselt.
    Auf die Interpolation werde ich nicht näher eingehen, da ich mit der standardmäßigen Auflösung von 1280x1024 keinen allzugroßen Sprung von meinen CRT gemacht habe und dementsprechen immer in der nativen Auflösung spielen werde.


    Getestet wurden von mir mehrere Ego-Shooter und Strategiespiele.


    Die von TFT Monitoren und technisch bedingte Bewegungunschärfe hatte ich mir schlimmer vorgestellt. Man gewöhnt sich innerhalb einer bis zwei Stunden daran. Nachzieheffekte konnte ich keine feststellen. Das war vor dem Kauf mein größtes Entscheidungskriterium. 2ms TN Panel oder 8ms MVA/PVA Panel mit Overdrive. Nach intensivem lesen im Forum, war ich aber von der Spieletauglichkeit des BenQ überzeugt und TN-Panels sowieso eher abgeneigt wegen ihrer bekannten technologisch bedingten Nachteile.


    Hardcore zocker werden ein TN-Panel bevorzugen, für meine Ansprüche ist der BenQ aber Perfekt.


    Urteil: Gut



    8. Filme


    Filme waren nie ein Entscheidungskriterium für mich. Filme schaue ich auf meinem 80er CRT Fernseher und irgendwannin der Zukunft auf einem LCD TV - gemütlich vom Sofa.


    Trotzdem habe ich testweise einige HD-WMV Samples (720p) angeschaut. In der Seitengerechten Auflösung von 1280x768 (vom ATI Treiber, im Display hat man dafür keine Einstellungen) hat man natürlich sehr große Balken. Das exzellente Schwarz und der hohe Kontrast verhelfen dem Monitor zu einer tollen Wiedergabequalität, das Bild wird nicht durch Lichthöfe oder etwaige Schlieren bei schnellen Bildwechseln beeinträchtigt.


    Urteil: Gut



    9. Probleme


    Eigentlich nur ein Problem. Wenn ich die Monitore (oder nur einen) per DVI ansteuere bekomme ich beim booten (auch BIOS) kein Signal am Monitor. Erst ab dem Windows Anmeldebildschirm wird ein Bild geliefert. Per VGA funktioniert dies problemlos. Ob dies jetzt am Monitor oder an meiner Grafikkarte liegt muss ich erst noch herausfinden. Für Tipps bin ich dankbar.



    10. Fazit


    Für den Preis von 260€ (stand 01.12.06) bekommt man einen spitzen Monitor mit (M)VA Panel und Overdrive. Andere Monitore mit dieser Paneltechnologie liegen Preislich noch weit darüber. Deshalb kann ich auch nicht verstehen warum BenQ keiner Hardwareseite oder Zeitschrift diesen Monitor zum Test zur Verfügung stellt. Eventuell will man seinen eigenen TN-Panel Monitoren keine hausinterne Konkurenz schaffen. Wer keinen Monitor mit TN-panel mehr kaufen möchte und trotzdem Spielen möchte, aber der Geldbeutel nicht so locker sitzt, dem kann ich den BenQ FP91G P warm ans Herz legen.



    Links


    BenQ FP91G P auf der Herstellerseite
    Prad Datenblatt zum BenQ FP91G P



    Leider sind die angehängten Bilder von einer 1 Megapixel Handycam ohne Autofokus/Blitz. Also verzeiht bitte die Qualität.